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„Der Blues gehört zu Eutin“

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Sie wollen, dass der Blues in der Stadt bleibt: (v.li.) Jan Knoop, Marius Winkler, Marcus Gutzeit, Claudia Schadwinkel und Torben Junge.

Sie wollen, dass der Blues in der Stadt bleibt: (v.li.) Jan Knoop, Marius Winkler, Marcus Gutzeit, Claudia Schadwinkel und Torben Junge.

Eutin (aj). Das Bluesfest am Pfingstwochenende war ein voller Erfolg, doch die Gedanken vieler Eutiner kreisen derzeit vornehmlich um die Frage, ob auch die 30. Auflage des beliebten internationalen Festivals in Eutin stattfinden wird. Nach wie vor gilt ein Beschluss des Vorstandes von Baltic Blues e.V., wonach der Verein als Veranstalter von Bluesfest und Blues Challenge sich einen anderen Ort für die Großereignisse suchen will, wenn von der Verwaltung nicht mehr Entgegenkommen signalisiert werde als in der Vergangenheit (wir berichteten). Ein Abwandern der beliebten Musikevents wollen die sieben Gründungsmitglieder des jüngst ins Leben gerufenen Fördervereins Eutiner Blues e.V. verhindern: „Wir glauben an das Wunder Bluesfest“, sagte der Vorsitzende Marcus Gutzeit während eines Pressegespräches am vergangenen Freitag. Die Eintragung in das Vereinsregister war da erst wenige Stunden her. Gutzeit, Inhaber des Brauhauses, beschreibt das Anliegen des Vereines so: „Wir wollen dem Vorstand des Baltic Blues signalisieren, dass wir da sind und ein großes Interesse daran haben, dass die Veranstaltung in Eutin bleibt“. Es komme darauf an, die Veranstalter um Helge Nickel und die Baltic-Blues-Vorsitzende Barbara Bloch die Wertschätzung der Eutiner aktiv spüren zu lassen. Darüber hinaus will Gutzeit als Vermittler zwischen Organisatoren und Verwaltungsspitze aktiv sein. Die Stadt sei offen für Gespräche: „Und beim Verein braucht man das Gefühl, gewollt zu sein und gebraucht zu werden“, so Gutzeit. Sein Stellvertreter Jan Knoop musste nicht lange darüber nachdenken, ob er die Idee eines Fördervereines mittragen würde: „Ich liebe diese Musik“, meinte er. Schatzmeisterin Claudia Schadwinkel richtete den Blick in die Zukunft: „Ich finde es wichtig, dass in Eutin etwas los ist, damit die Stadt attraktiv bleibt“, begründete die zweifache Mutter ihr Engagement. Mit Marius Winkler von den Freien Wählern gehört ein Repräsentant der Politik dem Förderverein an: „Ich werde mich in der Stadtvertretung dafür einsetzen, dass man alle Beteiligten an einen Tisch bekommt“, kündigte der 25jährige, der Eutin „nicht ohne Bluesfest“ kennt, an. Nun sind die sieben motivierten Vereinsgründer auf die Unterstützung der Eutiner angewiesen: Der Jahresbeitrag für eine Mitgliedschaft im Förderverein Eutiner Blues liegt bei 19,89 Euro. Die Summe bezieht sich auf das Gründungsjahr des Bluesfestes. Paare zahlen 30 Euro.



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