Reporter Eutin

Der gute Ton der Festspiele

Bilder
Der Förderverein ermöglichte die Anschaffung von Mikroport, mit denen die Sängerinnen und Sänger in „My fair lady“ tadellos zu hören sein werden.

Der Förderverein ermöglichte die Anschaffung von Mikroport, mit denen die Sängerinnen und Sänger in „My fair lady“ tadellos zu hören sein werden.

Eutin (aj). Man muss nicht jede seiner technischen Erklärungen bis ins Detail verstehen, um zu begreifen: Das, was Toningenieur Christian Klingenberg in helle Freude versetzt, wird auch die Zuschauenden und Zuhörenden begeistern: Mit 16 Mikroports können die Eutiner Festspiele die inhaltliche Neuausrichtung mit der entsprechenden Technik umsetzen.
Die individuell anpassbaren funkgesteuerten Mikrofone gewährleisten für die Musicalaufführungen von „My fair lady“ eine erstklassige Tonqualität sowohl für die gesprochenen als auch für die gesungenen Passagen.
Die Mikrofone mit Schweiß- und Windfilter werden eingeschminkt und sind so optisch kaum zu erkennen: „Das Publikum wird die Akteure auch dann klar verstehen, wenn sie nach hinten oder zur Seite sprechen“, erklärt Klingenberg. Das eröffnet ein deutlich erweitertes Feld für die schauspielerische Ausgestaltung des Musicals. In der Oper wird weiterhin ohne Verstärkung gesungen werden. Hinter der Anschaffung steht der Förderverein der Festspiele, der dafür 20 000 Euro zur Verfügung gestellt hat: „Die Technik ist insgesamt in die Jahre gekommen, hier wird für die nächste Zeit unser Schwerpunkt liegen“, kündigt der Vereinsvorsitzende, Detlev Küfe, an. Noch etwa 20 000 Euro seien verfügbar, so Küfe. „Das Engagement des Fördervereins ist nicht mit Geld aufzuwiegen“, betont Falk Herzog, Geschäftsführer der Festspiele. Auch bei der Umsetzung des Vorhabens, wieder näher an die Stadt heranzurücken, steht der Förderverein an der Seite der Festspiel-Verantwortlichen.
Unterstützung gibt es beispielsweise am anstehenden Tag der Offenen Tür.


Weitere Nachrichten Eutin am Mittwoch
Das Dorf hält wunderbar zusammen – auch die Kleinen helfen mit!

Die Dörpstraat ist keine Rennstrecke!

26.09.2019
Quisdorf (sh). „Wenn wir bei uns im Garten Fußball spielen, hören wir immer, wie schnell die Autos vorbei fahren“, berichtet Jonas B. Sein bester Freund Jonas H. stimmt ihm zu: „Die rasen hier richtig!“ Und das mitten in der Ortschaft.Quisdorf gehört zur Gemeinde...
Eva Krämer überreicht dem Bürgermeister Carsten Behnk ein zehnseitiges Forderungsschreiben mit Forderungen an die Stadt Eutin.

„Wir sind hier, wir sind laut?…

26.09.2019
Eutin (ml). Stolze 420 Mitstreiter haben sich am vergangen Freitag wieder einmal um 10:30 Uhr am Wasserturm getroffen, um gegen den Klimawandel zu demonstrieren. Viele hatten große, bunte Plakate dabei, mit zum Beispiel den Aufschriften: „Rettet die grüne Lunge“ oder...

„Ich finds heftig, dass wir Kinder uns drum kümmern müssen, weil die Erwachsenen es nicht geregelt kriegen”

26.09.2019
Bosau (ed). Am Bosauer Badestrand ist so viel eigentlich nur an wirklich heißen Sommertagen los: Die komplette Hutzfelder Außenstelle der Wilhelm-Wisser-Schule tummelt sich hier – zuerst mit Müllzangen, dann mit Plakaten für den...
Faitrade ja! Steuerungsgruppe nein! PlanE sieht derzeit keine Basis, bei der Rezertifizierung von Eutin als Fairtradestadt mitzuwirken.

„Es wäre nicht ehrlich gewesen zu unterschreiben!“

26.09.2019
Eutin (aj). Es geht nicht um Befindlichkeiten. Es geht darum, den Titel „Fairtradestadt“ andauernd mit Substanz zu füllen und denjenigen, die sich in der Stadt genau dafür einsetzen, respektvoll und unterstützend zu begegnen. Beides haben Verwaltung und Bürgermeister...
Eine Fotowand erzählt in der Praxis von den Reiserlebnissen der Linses.

7832 Kilometer für ein Herzensanliegen

26.09.2019
Bad Malente-Gremsmühlen (aj). 16 Tage, zehn Länder, 7832 Kilometer, ein 23 Jahre alter Opel Frontera und am Ende eine Spendesumme von 4950 Euro - das ist die Bilanz einer etwas anderen Sommerreise, die die Eutiner Frank und Iris Linse für einen guten Zweck antraten:...

UNTERNEHMEN DER REGION