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Der gute Ton der Festspiele

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Der Förderverein ermöglichte die Anschaffung von Mikroport, mit denen die Sängerinnen und Sänger in „My fair lady“ tadellos zu hören sein werden.

Der Förderverein ermöglichte die Anschaffung von Mikroport, mit denen die Sängerinnen und Sänger in „My fair lady“ tadellos zu hören sein werden.

Eutin (aj). Man muss nicht jede seiner technischen Erklärungen bis ins Detail verstehen, um zu begreifen: Das, was Toningenieur Christian Klingenberg in helle Freude versetzt, wird auch die Zuschauenden und Zuhörenden begeistern: Mit 16 Mikroports können die Eutiner Festspiele die inhaltliche Neuausrichtung mit der entsprechenden Technik umsetzen.
Die individuell anpassbaren funkgesteuerten Mikrofone gewährleisten für die Musicalaufführungen von „My fair lady“ eine erstklassige Tonqualität sowohl für die gesprochenen als auch für die gesungenen Passagen.
Die Mikrofone mit Schweiß- und Windfilter werden eingeschminkt und sind so optisch kaum zu erkennen: „Das Publikum wird die Akteure auch dann klar verstehen, wenn sie nach hinten oder zur Seite sprechen“, erklärt Klingenberg. Das eröffnet ein deutlich erweitertes Feld für die schauspielerische Ausgestaltung des Musicals. In der Oper wird weiterhin ohne Verstärkung gesungen werden. Hinter der Anschaffung steht der Förderverein der Festspiele, der dafür 20 000 Euro zur Verfügung gestellt hat: „Die Technik ist insgesamt in die Jahre gekommen, hier wird für die nächste Zeit unser Schwerpunkt liegen“, kündigt der Vereinsvorsitzende, Detlev Küfe, an. Noch etwa 20 000 Euro seien verfügbar, so Küfe. „Das Engagement des Fördervereins ist nicht mit Geld aufzuwiegen“, betont Falk Herzog, Geschäftsführer der Festspiele. Auch bei der Umsetzung des Vorhabens, wieder näher an die Stadt heranzurücken, steht der Förderverein an der Seite der Festspiel-Verantwortlichen.
Unterstützung gibt es beispielsweise am anstehenden Tag der Offenen Tür.



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