Reporter Eutin

„Der Turm soll bunt sein!”

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Malente/Neukirchen (sh). „Er soll bunt sein! Und man soll rutschen und drauf klettern können!“ – darin waren sich die rund 20 Kinder von der Evangelischen Kita „Regenbogen“ in Neukirchen bei Malente einig. Als vor einem Jahr ihr alter Kletterturm abgerissen werden musste, durften sich die Mädchen und Jungen zwischen drei und sechs Jahren ein neues Spielgerät wünschen.
„Die Kinder hatten bei der Gestaltung Mitspracherecht“, erzählt Sonja Witzke, die Leiterin der Kita. „Der alte Turm wurde von der Behörde nicht mehr abgenommen.“ Und so musste ein neues Spielgerät her – das dank tatkräftiger und finanzieller Unterstützung der Eltern, der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Neukirchen, der Magda Boll Stiftung, der Ulbrich Stiftung, der Volksbank Eutin sowie der Evangelischen Bank realisiert werden konnte.
„Wir haben die Kinder befragt, was ihnen bei einem neuen Kletterturm wichtig ist,“ berichtet Sonja Witzke. „Und mit ihren Angaben haben wir bei verschiedenen Firmen Angebote eingeholt.“ Den Zuschlag hat die Firma Jessen aus Nordfriesland bekommen. Sie konnte die Wünsche der Kinder mit den Wünschen der Kita-Mitarbeiter, nämlich dass das Spielgerät sicher und langlebig sein soll, am besten miteinander verbinden: Der neue Turm besteht aus robustem Robinienholz mit Edelstahlsprossen – und ist bunt. Und er hat eine Rutsche sowie an der Seite eine kleine Kletterwand. Zudem befindet sich hinten ein Netz, auf dem auch noch geklettert werden kann.
Am Freitag, dem 19. Oktober wurde das neue Spielgerät eingeweiht. Zunächst bedankte sich Sonja Witzke für die großzügigen Spenden und die tatkräftige Unterstützung. Ihrer Danksagung schloss sich Bürgermeisterin Tanja Rönck mit herzlichen Worten an.
Auch Christine Petschow vom KiTa-Werk des Kirchenkreises Ostholstein, der Träger der Einrichtung ist, bedankte sich – und betonte noch einmal die Wichtigkeit des neuen Turms: „Natur und Bewegung sind entscheidend für die Entwicklung der Mädchen und Jungen. Durch das neue Spielgerät können sie viel Zeit draußen verbringen.“
Im Anschluss sangen die Kinder und die Kita-Mitarbeiter trugen daraufhin ein Gedicht vor, um ihre Dankbarkeit noch einmal zum Ausdruck zu bringen. Dann wurden Bastelscheren an die Kleinen verteilt, sodass sie die bunten Bänder, die um den Kletterturm gebunden waren, durchschneiden konnten – und damit war das Gerät zum Spielen freigegeben! Sofort wurde mit großer Begeisterung gerutscht und geklettert ...



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