Reporter Eutin

Mit dem Feuerwehrauto auf dem Heimweg

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Das Innere der Feuerwehrautos zu erkunden, war nur eines der Highlights für die Ferienpass-Kinder, die am Freitag die Feuerwehr in Ahrensbök besuchten. Nach Wasserschlacht, Modenschau, Einsatz mit Wärmebildkamera und Eis brachten die Aktiven der Ahrensböker Wehr die Lütten mit ihren Einsatzfahrzeugen nach Hause.

Das Innere der Feuerwehrautos zu erkunden, war nur eines der Highlights für die Ferienpass-Kinder, die am Freitag die Feuerwehr in Ahrensbök besuchten. Nach Wasserschlacht, Modenschau, Einsatz mit Wärmebildkamera und Eis brachten die Aktiven der Ahrensböker Wehr die Lütten mit ihren Einsatzfahrzeugen nach Hause.

Ahrensbök (ed). Ein Feuerwehrauto als Taxi? In Ahrensbök geht das, jedenfalls ausnahmsweise in den Ferien: Als Abschluss ihres Ferienpasstages bei der Ahrensböker Feuerwehr wurden die 25 kleinen Ahrensböker allesamt mit den (wirklich großen) Fahrzeugen der Feuerwehr nach Hause gebracht. Für viele das Größte an einem Tag voller Highlights. „Am besten war es“, sagt Keanu mit leuchtenden Augen, „dass wir in die Feuerwehrautos reindurften.“ Die von innen zu sehen, alles erklärt zu bekommen und in Echt anfassen zu dürfen, sogar mitzufahren, das war eine Riesensache für den kleinen Ahrensböker. Luten fand die Wasserschlacht am besten, die sie sich auf der Amtswiese hatten liefern dürfen. „Deswegen haben wir den Eltern auch gesagt“, schmunzelt Andreas Wieso von der Freiwilligen Feuerwehr Ahrensbök, „dass sie auf jeden Fall Wechselklamotten mit geben sollten.“ Zusammen mit vier seiner Kollegen, zwei Damen aus der Feuerwehrverwaltung und Aktiven aus der Jugendfeuerwehr bescherte er 25 Mädchen und Jungs einen richtig tollen Ferientag. Gleich fünf Aktive und zwei Damen der Feuerwehr-Verwaltung sowie Jugendfeuerwehr-Mitglieder hatten sich gern dazu bereit erklärt, den Ferienpass-Kindern den Feuerwehr-Alltag spielerisch und mit tollen Aktionen nahezubringen. „Wir wollen unsere Arbeit und den Brandschutz erklären“, sagt Andreas Wiese, „aber auch eventuelle Ängste abbauen, denn es ist schon einschüchternd, wenn wir in unseren Schutzanzügen kommen.“ Auf dem Programm steht natürlich zuerst ein ausgiebiges Fahrzeuge-Angucken von außen und von innen – dann werden die Atemschutz-Anzüge rausgeholt, wer mag, darf auch mal reinschlüpfen. Es folgt eine „Modenschau“ vom Feinsten: Denn für die verschiedenen Einsätze brauchen die Feuerwehrleute natürlich unterschiedliche Kleidung, die dürfen die Lütten mal überprobieren und damit posieren. Zum Mittagessen spendiert die Feuerwehr Grillwurst, Getränke gibts sowieso, es ist ja warm. Dann rollen Timm Rosburg und Florian Siewert den Wasserschlauch bis auf die Amtswiese aus – und die Wasserschlacht beginnt. „Kein Feuerwehrtag ohne Wasser“, lachen die Feuerwehrmänner. Patschnass aber überglücklich gehts zurück ins Feuerwehrgerätehaus – trocken gelegt dürfen die Lütten die Fahrzeughalle entern, die nämlich hat Florian Siewert schon mit der Nebelmaschine komplett „verraucht“ – nacheinander dürfen dir Kinder sich mit der Wärmebildkamera auf die Suche nach den anderen machen, die sich überall in der Halle verteilt haben, aber natürlich durch den Rauch nicht zu sehen sind. Doch die Kamera spürt sie alle auf – sogar einen Handabdruck, den Lena auf einem Auto hinterlässt. „Damit können wir feststellen, ob zum Beispiel bei einem Unfall überhaupt jemand im Auto war“, erklärt Andreas Wiese. Die Kinder sind beeindruckt. „Das ist echt megacool hier“, sagt Lena, „ich finds super, dass die Feuerwehr Leuten hilft und Feuer löscht. Ich will unbedingt mal bei der Jugendfeuerwehr gucken, wie das ist.“ Ihre Freundin Josina sieht das genauso – „es ist toll, dass wir so die Möglichkeit haben, ein bisschen mehr über Brandschutz und die Feuerwehrarbeit zu erfahren, das macht echt Spaß.“ Die beiden werden nach den Sommerferien mal beim Übungsabend der Ahrensböker Jugendfeuerwehr vorbeigucken. Und das ist für die aktiven Feuerwehrleute natürlich der nette Nebeneffekt: Nachwuchs zu akquirieren, Kinder und Jugendliche neugierig auf die Feuerwehrarbeit zu machen: „Umso schöner“, schmunzelt Andreas Wiese, „wenn durch solche Aktionen ein paar Kinder den Weg zu uns finden.“



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