Reporter Eutin

Schrott wieder flott!

Bilder
Das stolze Lächeln der jungen Macher lässt die Mühe nur ahnen, die in dem Schopper steckt.

Das stolze Lächeln der jungen Macher lässt die Mühe nur ahnen, die in dem Schopper steckt.

Eutin (t). „Es gab kaum Grenzen beim Konstruieren und Bauen – cool!“ sagte Fynn Pautke mit Begeisterung über die Projektarbeit. Wie schon im letzten Jahr hat auch die jetzige Oberstufe Technik der Berufsfachschule in Eutin, die Tec 16, ein Fahrradbauprojekt durchgeführt. Alte Drahtesel wurden zerlegt und mit zum Beispiel gesponserten Neuteilen der Firma Fahrrad-Herkelmann/Eutin und Rohrmaterial nach eigenen Entwürfen neu aufgebaut. „Die Lehrer standen uns zwar mit Rat und Tat zur Verfügung, aber entscheiden und bauen durften wir alleine!“ erzählt Fynn voller Stolz. Timon Wolter, Fabian Schumacher, Fabian Schacht, Niklas Meyer und Fynn hatten wie die anderen Schüler ca. sechzig Stunden Zeit ihren Dreiradtraum – inklusive Bierkastenhalterung – in die Tat umzusetzen.
Auch drei weitere Gruppen verwandelten in der Metall-/Elektrowerkstatt einfache, ausrangierte Alltagsräder in coole, exzentrische Tretobjekte: Rytis Gaida, Eric Knoop und Tobias Engel konzentrierten ihre Bemühungen auf ein Spindelrasenmäherfahrrad mit Kettenlenkung in Traktoren Grün-Gelb.
Die Truppe um Lauritz Godow, Martin Buxmann, Eric Peoske, Orestis Kotsis und Tim Schwederski bauten ebenfalls möglichst autark ihr jeweils individuelles „Fahrrad-Kunstwerk“ nach eigenen Vorstellungen auf. „Black Beauty“ – ein langgestreckter mattschwarzer Chopper – entstand in gemeinsamer Arbeit.
Die größte Gruppe um Michel Plähn, Daniel Schaidt, Nico Fiebelkorn, Nico Böse, Nils Klokow und Marius Braun teilte sich auf: Die eine Hälfte schuf die Basis – einen flachen Dreiradflitzer mit Pedalantrieb – die andere sorgte für Zusatzschub: einen elektrischen Motor als Antrieb. „Sie mussten schon tüfteln, um beide Antriebe parallel zum Laufen zu bringen“ erklären die betreuenden Lehrer Michael Dekowski, Martin Marckmann und Carsten Waschk. „Aber sie haben nicht locker gelassen. Das gilt gleichermaßen für alle.“ Die Schüler haben durch ihren hohen Arbeitseinsatz und ihre hohe Motivation einzigartige Konstruktionen geschaffen. Zu sehen sind diese vier Fahrradbaukunstwerke für jedermann noch bis zu den Sommerferien in der Pausenhalle der Beruflichen Schule in Eutin.



Weitere Nachrichten Eutin am Mittwoch
In der Wohnung erkannten die Beamten eine kleine Cannabisplantage.

Cannabisplantage in Wohnung aufgefunden

06.12.2018
Eutin. Am Montagmorgen, gegen 5:50 Uhr, erhielt die Einsatzleitstelle einen Anruf einer männlichen Person, die um polizeiliche Hilfe bat. Der Anrufer war nicht in der Lage, sein Anliegen verständlich mitzuteilen. Auch nannte er seinen...
Genau genommen zieren unseren Titel diesmal drei Dichter. Wobei Arne Rautenberg für sich in Anspruch nehmen darf, sich von Berufs wegen einen Poeten zu nennen. Bei einer Lesung in der Kreisbibliothek im Rahmen der 35. Kinder- und Jugendbuchwochen brachte er Lorin und Nick (Mitte) seine Kunst so nahe, dass den Hutzfelder Schülern selbst ein Gedicht gelang.

Keine Angst vor Poesie!

15.11.2018
Eutin (aj). Lässig ist er und er trifft schnell den richtigen Ton im Gespräch Dichter-Jugendliche: Keine Frage, der Kieler Arne Rautenberg war die passende Besetzung für die Veranstaltung in der Eutiner Kreisbibliothek, bei der es darum gehen sollte,...
Projektmanager Jukka Heymann (o.l.) erläutert vor einer Bürgerversammlung die neue Senioreneinrichtung in Sielbeck. - Oben rechts: Dorfvorsteher Martin Syring, Bürgermeister Carsten Behnk und Bürgervorsteher Dieter Holst (v.l.). - Unten: Planskizze des neuen Wohnkomplexes für ambulant geführte Wohngemeinschaften demenzkranker Menschen.

„Eine Studenten-WG für Senioren“

15.11.2018
Sielbeck (wh). „Eine Studenten-WG für Senioren“ nannte der Hamburger Projektmanager Jukka Heymann die geplante Einrichtung, die in Sielbeck unter Einbeziehung des ehemaligen Virologischen Instituts am Kellersee entstehen soll. Zahlreiche Besucher einer...
Jurek Szarf, einer der letzten Überlebenden des Holocaust.

„Meiner Tante verdanke ich mein Leben“

15.11.2018
Bad Malente-Gremsmühlen (wh). Er ist der Letzte in einer respektablen Rednerliste: Jurek Szarf (Jahrgang 1933) aus Stockelsdorf. Er ist einer der Letzten unter den Überlebenden des Holocaust. Als Ehrengast wohnt er einer Feierstunde bei, in der die Landespolizei...

„…weil es immer lecker ist“

15.11.2018
Hutzfeld (ed). Viele Köche verderben den Brei? Das gilt nicht für die 5. Klasse der Hutzfelder Außenstelle der Wilhelm-Wisser-Schule, wenn sie zusammen mit ihrer Frau Sei, wie die Hutzfelder Schüler ihre Lehrerin Regina Seidensticker am liebsten nennen, kochen....

UNTERNEHMEN DER REGION