Stadt Neustadt in Holstein - Stadtverwaltung - Bürgerbüro

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Deutschland

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Mittwoch
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Freitag
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Petra Remshardt

Osterferienspaß mit der Stadtjugendpflege

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Neustadt. Ein tolles und abwechslungsreiches Osterferienprogramm bereitete Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen während der Ferien großen Spaß. Die Stadtjugendpflege Neustadt mit ihren drei Einrichtungen, Jugendcafé, Familientreff am Westpreußenring und dem Jugendtreff am Gogenkrog, erarbeitete ein buntes Frühlingsprogramm, bei dem alle Beteiligten auf ihre Kosten kamen.
Auftakt machte das Jugendtreff mit dem traditionellen „Osterspätstück“ am Gründonnerstag. Während im Jugendcafé zum Thema „Ostern“ ge-arbeitet wurde, konnten die Kinder und Eltern des
Familientreffs sich im Aktiv Hus in Heiligenhafen austoben. Bei leckeren Büffets und gemeinsamen Aktionen, unter anderem dem Besuch des Erlebnisbades „Wonnemar“ in Wismar sowie bei einer Übernachtung im Familientreff verbrachten alle Teilnehmer eine fröhliche Ferienzeit. Das Aktionsprogramm wurde bei typischen Aprilwetter mit einem Kinobesuch abgerundet, der von Groß und Klein gerne angenommen wurde.
Wer noch mehr über den Umfang und die Aktionen der Stadtjugendpflege Neustadt erfahren möchte, kann sich unter www.neustadt-jugend.de informieren, oder gerne während der Öffnungszeiten in einer der drei Einrichtungen der Stadtjugendpflege vorbeischauen. (red)


Petra Remshardt

Umwelt und Verkehr

Neustadt. Eine öffentliche Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses der Stadt Neustadt findet am Dienstag, dem 24. April um 19.30 Uhr im neuen Sitzungssaal des Rathauses statt. (red)


Petra Remshardt

Stadtverordnetenversammlung

Neustadt. Eine öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Neustadt findet am Donnerstag, dem 26. April um 19.30 Uhr im neuen Sitzungssaal des Rathauses statt. (red)


Petra Remshardt

Verkehrsbehinderungen wegen Brückenprüfung

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In der Zeit von 9 bis 15 Uhr wird eine alle sechs Jahre vorgeschriebene Hauptprüfung der Hafenbrücke vorgenommen.

In der Zeit von 9 bis 15 Uhr wird eine alle sechs Jahre vorgeschriebene Hauptprüfung der Hafenbrücke vorgenommen.

Neustadt. Die Ordnungsbehörde weist darauf hin, dass anlässlich einer Überprüfung der Hafenbrücke am Dienstag, dem 24. April mit Verkehrsbehinderungen im Bereich der L 309 (Eutiner Straße/Schiffbrücke) gerechnet werden muss.
 
In der Zeit von 9 bis 15 Uhr wird eine alle sechs Jahre vorgeschriebene Hauptprüfung der Hafenbrücke vorgenommen, die zur Beurteilung der ordnungsgemäßen Tragfähigkeit und der Dauerhaftigkeit der Brücke und damit zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit dient.
 
Während der Überprüfung wird der Verkehr einseitig mittels einer Baustellenampel über die Brücke geführt; die vorhandenen Ampelanlagen an der Ecke Bahnhofstraße und Schiffbrücke werden abgestellt. Es wird empfohlen, im vorgenannten Zeitraum die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Neustadt-Mitte und Neustadt-Pelzerhaken als Umgehung zu nutzen. (red)


Petra Remshardt

Sonderführung durch Eisenbahnausstellung im zeiTTor

Neustadt. Seit dem 25. März sind in der Ausstellung „Neustadt und die Bäderbahn“ historische Bilder, Pläne und Exponate ausgestellt, die einen Einblick in die Geschichte der Bäderbahn geben. Am Sonntag, dem 22. April wird der Kurator der Ausstellung, Hans-Harald Kloth, um 15 Uhr im Rahmen einer Führung die historischen Zusammenhänge spannend und verständlich erklären. Die Bäderbahn verbindet Neustadt mit Lübeck seit 1928. Besonders sehenswert sind die detailgetreuen Modelle von Lokomotiven und Waggons, deren originale Vorbilder einst im Neustädter Bahnhof zu sehen waren. Die Teilnahme kostet 3,50 Euro. Die Ausstellung kann noch bis zum 31. Mai während der Museumsöffnungszeiten besucht werden. (red)


Petra Remshardt

Mit dem Rad „Auf den Spuren der Eisenbahn von Neustadt nach Eutin“

Neustadt. Nach einer Bauzeit von nicht einmal drei Jahren wurde 1866 die Eisenbahnstrecke von Neustadt in Holstein nach Eutin eröffnet. Am 31. Dezember 1982 wurden der Verkehr eingestellt und später die Bahngleise abgebaut. Zwar kann man den ehemaligen Bahndamm nicht mehr befahren, aber versteckte Relikte der Strecke sind noch reichlich zu entdecken. Reinhard Bendfeldt, ADFC-zertifizierter Radreiseleiter und ehemaliger Eisenbahner, lädt zu einer Spurensuche auf einer fast vergessenen Bahn ein. Die Tour startet am Samstag, dem 21. April um 11 Uhr am zeiTTor mit einem kurzen Rundgang durch die aktuelle Sonderausstellung „Neustadt und die Bäderbahn“. Die Radtour hat eine Länge von circa 30 Kilometern. Die Teilnahme kostet 3,50 Euro. (red)


Alexander Baltz

Rathaus kurzzeitig geschlossen

Neustadt. Aufgrund einer kurzfristig angesetzten Fortbildung der Mitarbeiter der Stadtverwaltung Neustadt bleibt das Rathaus am Mittwoch, dem 28. März von 10 bis 12 Uhr geschlossen. Ausgenommen hiervon ist das Standesamt, wo die Standesbeamtinnen wie gewohnt von 8 bis 12 Uhr zu erreichen sind. Die Stadtverwaltung bittet alle Einwohner hierfür um Verständnis. (red)


Alexander Baltz

„Ich bin total stolz und überwältigt“ - Mirko Spieckermann wird Neustadts neuer Bürgermeister

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Neustadt. Ein Neustädter für Neustadt - schon früh zeichnete sich am vergangenen Sonntag dieser Wunsch der insgesamt rund 13.500 Wahlberechtigten ab, trotz sehr niedriger Wahlbeteiligung. Dass es Mirko Spieckermann aber gleich im ersten Wahlgang schaffen würde, damit hatte wirklich kaum einer gerechnet - am wenigsten Mirko Spieckermann selbst.
 
Erst um kurz nach 18 Uhr füllte sich der große Sitzungssaal des Rathauses langsam mit Besuchern und Wählern, die das Ergebnis der Stimmenauszählung dort hautnah miterleben wollten. Auch die drei Kandidaten Dr. Hans Marenbach, Verena Jeske und Mirko Spieckermann waren anwesend. Die Stadt hatte extra einen Beamer bereitgestellt, der die Ergebnisse der insgesamt neun Wahlbezirke auf eine Leinwand projizierte. Bereits nach Auszählung der ersten drei Wahlbezirke zeichnete sich ein deutlicher Vorsprung von Mirko Spieckermann ab. Je mehr Wahlbezirke dazukamen, desto klarer wurde, dass eine Stichwahl nicht nötig sein würde.
 
„Ich rechne mit einem eindeutigen Ergebnis“, sagte Bürgervorsteher Sönke Sela schon am frühen Abend im Gespräch mit dem reporter.
So kam es dann auch, als um 19.25 Uhr das vorläufige amtliche Endergebnis auf die Leinwand projiziert wurde:
 
Dr. Hans Marenbach: 23,5 Prozent (1.409 Stimmen).
Verena Jeske: 25,6 Prozent (1.535 Stimmen).
Mirko Spieckermann: 51 Prozent (3.059 Stimmen).
Die Wahlbeteiligung lag bei 44,9 Prozent.
 
Nachdem Mirko Spieckermann somit die absolute Mehrheit der Stimmen für sich gewinnen konnte, brach im Sitzungssaal Jubel aus. Verena Jeske und Dr. Hans Marenbach gaben sich als sehr faire Verlierer und gratulierten dem Wahlsieger zu seinem Erfolg.
Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider gab kurz darauf den Anwesenden das vorläufige amtliche Endergebnis auch offiziell bekannt und gratulierte ihrem Nachfolger ebenfalls sehr herzlich.
Mirko Spieckermann wird sein Amt am 1. Oktober antreten.
 
Reaktionen nach der Wahl im Gespräch mit dem reporter:
 
Mirko Spieckermann: "Ich bin total stolz auf das, was da gerade auf die Leinwand projiziert wird. Ich habe nicht damit gerechnet, dass man es gleich im ersten Wahlgang schaffen kann, denn alle drei Kandidaten waren richtig gut. Ich kann mich nur herzlich bedanken bei den Wählerinnen und Wählern, die sich für mich entschieden haben und mir das Vertrauen geschenkt haben. Dieses Vertrauen werde ich in meinem Amt wieder zurückgeben. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe."
 
Bürgervorsteher Sönke Sela: "Wir haben ein eindeutiges Ergebnis. Ich glaube, es ist für die Stadt Neustadt gut, dass wir uns einen zweiten Wahlgang erspart haben. Ich vertraue voll auf die Fähigkeiten von Herrn Spieckermann, der hier sein Handwerk gelernt hat und der mit Herzblut Neustädter ist. Ich wünsche ihm von Herzen alles Gute und sichere ihm die Unterstützung der Stadtverordneten zu."
 
Verena Jeske: "Ich bin dankbar für den Wahlkampf, den ich hier führen durfte. Ich habe viel über Neustadt gelernt und viele nette Menschen kennengelernt. Ich freue mich sehr, dass mir 1.500 Neustädter ihr Vertrauen geschenkt haben. Ich hatte tolle Wahlhelfer und ein super Team. Ich wünsche Neustadt für die nächsten sechs Jahre alles Gute und hoffe, dass in dieser Zeit das in Neustadt entstehen kann, was sich die Neustädter wünschen. Ab Sommer bin ich ja auch eine Bürgerin dieser Stadt und werde das mit Spannung mitverfolgen."
 
Dr. Hans Marenbach: "Ich danke meinen Wählerinnen und Wählern herzlich für ihr Vertrauen und gratuliere Mirko Spieckermann zu seinem Erfolg! Neustadts Wunsch nach einem Kandidaten aus Neustadt war von Anfang an stark zu spüren. Dennoch hat mich das Ergebnis überrascht und enttäuscht. Meinen Unterstützern und meinem Team danke ich sehr herzlich für eine tolle gemeinsame Zeit und die wunderbare Zusammenarbeit!" (ab)
 
 


Kristina Kolbe

Bürgermeisterkandidat Dr. Hans Marenbach im Interview

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Neustadt. Am kommenden Sonntag, dem 4. März ist Bürgermeisterwahl. Wir wollten die drei Kandidaten Verena Jeske, Dr. Hans Marenbach und Mirko Spieckermann noch einmal etwas besser kennenlernen und trafen uns mit ihnen an ihren Lieblingsorten in Neustadt. Alle drei antworteten bereitwillig auf alle unsere Fragen. Neben beruflicher Qualifikation und Kompetenz waren die Themen breit gefächert und wir erfuhren auch viele interessante persönliche Dinge über die Kandidaten. So verrieten sie uns unter anderem, wo sich ihr Lieblingsort in Neustadt befindet, was sie an ihrem ersten Arbeitstag im Rathaus machen würden und wie ihr bester Freund sie beschreiben würde.


Kristina Kolbe

Bürgermeisterkandidat Mirko Spieckermann im Interview

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Die Bürgermeisterkandidaten trafen sich mit reporter-Redakteurin Gesche Muchow zum Interview.

Die Bürgermeisterkandidaten trafen sich mit reporter-Redakteurin Gesche Muchow zum Interview.

Neustadt. Am kommenden Sonntag, dem 4. März ist Bürgermeisterwahl. Wir wollten die drei Kandidaten Verena Jeske, Dr. Hans Marenbach und Mirko Spieckermann noch einmal etwas besser kennenlernen und trafen uns mit ihnen an ihren Lieblingsorten in Neustadt. Alle drei antworteten bereitwillig auf alle unsere Fragen. Neben beruflicher Qualifikation und Kompetenz waren die Themen breit gefächert und wir erfuhren auch viele interessante persönliche Dinge über die Kandidaten. So verrieten sie uns unter anderem, wo sich ihr Lieblingsort in Neustadt befindet, was sie an ihrem ersten Arbeitstag im Rathaus machen würden und wie ihr bester Freund sie beschreiben würde.


Kristina Kolbe

Bürgermeisterkandidatin Verena Jeske im Interview

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Die Bürgermeisterkandidaten trafen sich mit reporter-Redakteurin Gesche Muchow zum Interview.

Die Bürgermeisterkandidaten trafen sich mit reporter-Redakteurin Gesche Muchow zum Interview.

Neustadt. Am kommenden Sonntag, dem 4. März ist Bürgermeisterwahl. Wir wollten die drei Kandidaten Verena Jeske, Dr. Hans Marenbach und Mirko Spieckermann noch einmal etwas besser kennenlernen und trafen uns mit ihnen an ihren Lieblingsorten in Neustadt. Alle drei antworteten bereitwillig auf alle unsere Fragen. Neben beruflicher Qualifikation und Kompetenz waren die Themen breit gefächert und wir erfuhren auch viele interessante persönliche Dinge über die Kandidaten. So verrieten sie uns unter anderem, wo sich ihr Lieblingsort in Neustadt befindet, was sie an ihrem ersten Arbeitstag im Rathaus machen würden und wie ihr bester Freund sie beschreiben würde.


Alexander Baltz

„Neustadt hat unglaubliches Potenzial“ - Einwohnerversammlung in der Jacob-Lienau-Schule informierte die Bürger

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Wo soll der Ersatz für das Amt für gesellschaftliche Angelegenheiten gebaut werden? Welches Parkraumbewirtschaftungskonzept könnte die Parkplatzsituation in der Innenstadt verbessern? Was hat es mit dem Gestaltungshandbuch für die Altstadt auf sich?
 
Neustadt. Diese drei Themenschwerpunkte wurden am vergangenen Mittwochabend in der Aula der Jacob-Lienau-Schule mit den Einwohnern diskutiert. Rund 100 Bürger waren der Einladung von Bürgervorsteher Sönke Sela gefolgt, um bei der Einwohnerversammlung grundlegende Informationen zu den drei Themen zu erhalten. „Bürger sollen bei besonders wichtigen Themen ihre Meinung äußern können“, so Sönke Sela bei der Begrüßung.
 
Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider führte die Bürger zunächst in das Thema Ersatzneubau des Amtes für gesellschaftliche Angelegenheiten ein und betonte die Wichtigkeit eines Neubaus (der reporter berichtete). Die verschiedenen Standortvarianten stellten Leiter des Amtes für gesellschaftliche Angelegenheiten Klaas Raloff und Bauamtsleiterin Antje Weise in einer Präsentation auf der Bühne vor, wobei sie deutlich die Vorzüge eines Neubaus auf dem Klosterhof anstelle der Rosenstraße aufzeigten (unter anderem deutlich mehr Fläche und daher ein günstigerer Quadratmeterpreis bei nur leicht erhöhtem Eigenanteil der Stadt). Obwohl sich die Politiker bereits im Dezember in vier Ausschüssen mehrheitlich für die Klosterhof-Variante ausgesprochen hatten, hatten viele Bürger Fragen zu dem Thema. Dabei ging es vor allem um Parkplätze, die nach einem Neubau am Klosterhof wegfallen. Auch 2. Gewerbevereinsvorsitzender Sven Muchow machte in der lebhaften Diskussion klar, dass der Gewerbeverein dem Neubau dort nur zustimme, wenn dieser mit einer Tiefgarage ausgestattet wird. Klaas Raloff gab Entwarnung: Er habe sieben Varianten im Kopf, wie man die fehlenden Parkplätze kompensieren könne. Davon sei nur eine die Idee mit einer Tiefgarage, was die Kosten allerdings um 700.000 Euro steigen lassen würde. Viele Fragesteller wollten auch wissen, was mit dem Grundstück nach dem Abriss von Amt 2 in der Rosenstraße passiere. Dieses würde bei der Klosterhof-Variante vermutlich mit Wohnungen bebaut, hieß es.
 
Eine allgemein gute Parkplatzsituation bescheinigte im Anschluss Verkehrsplaner Ivan Kosarev aus Berlin der Stadt, der sein Parkraumbewirtschaftungskonzept den Bürgern vorstellte. 650 Stellplätze gebe es demnach in der Innenstadt; 180 davon gebührenpflichtig. Viele Stellplätze würden aber nicht gleichwertig genutzt und dort, wo eine hohe Nachfrage ist, würden viele Berufspendler als Dauerparker stehen. So behindern nach seiner Studie vor allem Dauerparker am Klosterhof die Wochenmarktbesucher. Sein Vorschlag: Die gesamte Innenstadt mit einem Laufradius von drei Minuten bis zum Markt solle gleich behandelt werden. In diesem Kerngebiet sollen die Parkgebühren etwas höher sein, um auch den Parksuchlauf-Verkehr einzudämmen. Hier schlug Sven Muchow als Vertreter des Gewerbevereins stattdessen eine ähnliche Regelung wie in Bad Schwartau mit dort zwei Stunden kostenfreiem Parken vor. Amtsleiter Klaas Raloff sieht dagegen ein Parkplatzproblem ausschließlich an den Wochenmarkttagen in der Saison. Eine Zeitbegrenzung beim Parken schränke die Bürger ein. Beim Publikum wurden auch hier wieder Wünsche für eine Tiefgarage im Zuge des Neubaus am Klosterhof laut.
 
Architekt und Stadtplaner Thorsten Schauz aus Dortmund referierte abschließend über ein neues Gestaltungshandbuch für die Altstadt. Dieses soll im Frühjahr auch online für die Bürger erhältlich sein mit dem Ziel, die Stadtbildpflege nach vorne zu bringen. Dabei geht es um den öffentlich sichtbaren Raum und das Zusammenwirken mehrerer Gebäude durch Fassade, Dach und Farbe. „Die Innenstadt von Neustadt hat ein unglaubliches Potenzial durch ihre Wasserlage und den großen Marktplatz. Das Einhalten von Vorgaben hilft Ihnen, diese ‚gute Stube‘ zu erhalten“, so der Stadtplaner. Die neue Gestaltungssatzung soll von der Stadtverordnetenversammlung am 22. Februar beschlossen werden und die alte Satzung von 1979/80 ablösen. (ab)


Alexander Baltz

Eine neue Unterkunft für drei Jahre - Amt für gesellschaftliche Angelegenheiten ist umgezogen

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Amtsleiter Klaas Raloff ist froh über das Provisorium in der Waschgrabenallee 5.

Amtsleiter Klaas Raloff ist froh über das Provisorium in der Waschgrabenallee 5.

Neustadt. Kein Schimmel, keine feuchten Wände, keine abgesackten Böden, keine drohenden Gesundheitsschäden für die Mitarbeiter der Stadt: Seit Montag hat das Amt für gesellschaftliche Angelegenheiten (Amt 2) die Arbeit in seinen neuen Räumlichkeiten in der Waschgrabenallee 5 aufgenommen. Das alte Gebäude in der Rosenstraße 2, das vor über 40 Jahren ebenfalls nur als Provisorium gedacht war, ist mit seinen 150 Jahren so marode, dass es nicht länger genutzt werden konnte und abgerissen werden muss (der reporter berichtete). Die neue Anlaufstelle von „Amt 2“ befindet sich in dem weißen Gebäude genau zwischen Post und Stadtbücherei in Verlängerung des Parkplatzes.
 
In dem ehemaligen Dienstgebäude der Post waren schon eine Grone-Schule, Flüchtlingsunterkünfte und die Obdachlosenunterkunft untergebracht.
 
„Das Gebäude ist als Übergangslösung für die nächsten drei Jahre von der Stadt angemietet worden. Innerhalb dieser Zeit wird die Stadt einen Verwaltungsneubau errichten. Über die deutlich besseren Arbeitsbedingungen sind wir alle sehr erleichtert“, sagte Amtsleiter Klaas Raloff im Gespräch mit dem reporter.
 
Hier finden die Bürger nun die Amtsleitung, Abteilung Schule, Jugend, Kindertagesstätten, Sport und Senioren, Fachdienst Ordnung und Soziales, Sachgebiet Verkehrsüberwachung, Sachgebiet Öffentliche Sicherheit, Sachgebiet Gewerbe, Wohngeldstelle und Wohnungsnotfallberatung. Ebenfalls das alte Gebäude verlassen haben Gleichstellungsbeauftragte, Museumsleiter und Koordinierungs- und Fachstelle des Projektes „Demokratie leben“. Sie werden demnächst in der Rosenstraße 7 zu finden sein.
 
Zum Thema Erreichbarkeit empfiehlt Klaas Raloff, die Parkmöglichkeiten zwischen Stadtbücherei und Post zu nutzen (Halbstunden-Parkplatz mit Parkscheibe). Das neue Gebäude kann durch die Rampe an der Post sogar barrierefrei bis ins Erdgeschoss erreicht werden. (ab)


Alexander Baltz

„Neustadt wird weiter wachsen“ - Bettina Hagedorn führte traditionelles Rathausgespräch

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MdB Bettina Hagedorn (Mi. hinten) im Gespräch mit Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider (lks.), Bürgervorsteher Sönke Sela (2. v. re.) und den Vertretern der Fraktionen.

MdB Bettina Hagedorn (Mi. hinten) im Gespräch mit Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider (lks.), Bürgervorsteher Sönke Sela (2. v. re.) und den Vertretern der Fraktionen.

Eine Stadt, die nicht stillsteht und ambitionierte Pläne für die Zukunft hat - das ist Neustadt. Davon konnte sich die Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn (SPD) am vergangenen Dienstagabend bei ihrem traditionellen Rathausgespräch überzeugen.
 
Neustadt. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider, Bürgervorsteher Sönke Sela und den Vertretern der Fraktionen von CDU, SPD, BGN und Grünen tauschte sie sich über aktuelle Problemstellungen in den Kommunen insbesondere an der Schnittstelle zur Bundes- und Landespolitik aus. Im Mittelpunkt standen dabei die Programme der Städtebauförderung. „Da Neustadt seit 2013 bereits fast 1,6 Millionen Euro an Städtebauförderungsmitteln des Bundes erhalten hat und auch 2017 fast 1 Million Euro zusätzlich bewilligt wurden, war dieses ein wichtiger Themenschwerpunkt, da die zu Zweidrittel von Bund und Land geförderten Projekte noch circa sechs Jahre fortgesetzt werden können“, erklärte Bettina Hagedorn.
 
Mit der Sanierung der Gogenkrog-Halle, dem geplanten Verwaltungsneubau, der Verbesserung der Verkehrssituation in der Schulstraße, der Überplanung des Postgebäudes und der Hafenwestseite benannte Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider wichtige Herausforderungen der nahen Zukunft. Geplant sind auch ein Umbau und eine Erweiterung des BUND-Umwelthauses (der reporter berichtete), eine Erweiterung des Cap Arcona-Museums in Zusammenarbeit mit Mecklenburg-Vorpommern und Sanierung, Ausbau und Verdopplung der personellen Kapazitäten des maritimen Schulungszentrums auf dem Wieksberg. Hierdurch wird der Marinestandort Neustadt wesentlich gestärkt und die bundespolitische Bedeutung der Stadt weiter wachsen.
 
Auch die Kita- und Krippensituation gewinne durch das Wachsen der Stadt weiter an Wichtigkeit und stelle eine bleibende Herausforderung dar. Zugleich machte Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider den Vorschlag, das jetzige Bauamt nach Sanierung und der Fertigstellung des Verwaltungsneubaus zukünftig als Kindertagesstätte zu nutzen.
 
In der Frage nach Sanierung oder Neubau des Küstengymnasiums sollen die möglichen Varianten im Bauausschuss bewertet werden. Je nach Förderung werde es dann entweder einen Neubau oder eine Sanierung geben. Der Bedarf dafür wird mit 25 bis 30 Millionen Euro angesetzt.
 
„Neustadt bieten sich in den nächsten Jahren mit diesen Zukunftsprojekten enorme Entwicklungschancen, die ohne die Zweidrittel-Förderung aus der Städtebauförderung sicherlich nicht finanziert werden könnten. Bürgermeisterin, Verwaltung und Stadtvertretung haben ihre Hausaufgaben gemacht“, lobte Bettina Hagedorn. (ab/red)


Petra Remshardt

Hauptausschuss

Neustadt. Eine öffentliche Sitzung des Hauptausschusses der Stadt Neustadt findet am Mittwoch, dem 17. Januar um 15 Uhr im neuen Sitzungssaal des Rathauses statt. (red)


Gesche Muchow

Die Kandidaten für das Bürgermeisteramt Dr. Hans Marenbach

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Name: Dr. Hans Marenbach
Geburtsdatum: 1.7.1963
Geburtsort: Hückeswagen (Oberbergischer Kreis/NRW)
Wohnort: Neustadt/Wuppertal
Berufsbezeichnung: Innovationsprojekte in Unternehmen als Geschäftsführer, Interimsmanager, Beirat und Berater
Familienstand: verheiratet
Kinder: 2 Töchter (26 und 20 Jahre)
Ausbildung: Diplom-Ökonom, Dr. rer. pol.
 
Beruflicher Werdegang: seit 40 Jahren im Arbeitsleben aktiv:
1977 erste Mitarbeit im Landwirtschaftsbetrieb der Eltern
1985 erste selbständige Projektleitung
1991 erste Expertenstelle an der Universität Paderborn
1997 erste Geschäftsführung in der Unternehmensberatung
2004 erste Geschäftsleitungsposition in der Industrie
2011 erste Vorstandsposition einer AG
2014 erste CEO Position in der High Tech Industrie
 
Hobbys: Skifahren, Wandern, Lesen
 
Ehrenamtliche Betätigung: diverse parallel zu beruflichen Etappen:
Kassierer Innovationsinstitut, Vorsitz Bürgerverein, Mitglied Stadtmarketing, Gründungsbeirat Privatschule der Wirtschaft, Lehrauftrag Technische Hochschule, Mitglied Beratende Versammlung IHK, Gründungsvorsitz Branchennetzwerk Kunststoff, Mitglied Beirat Landesinitiative Aviation
 
Parteizugehörigkeit: parteifrei
 
Ihre Stärken: Das Wesentliche erkennen und dokumentieren. Weit gesteckte Ziele erreichen. Menschen für diese Ziele gewinnen.
 
Was macht Neustadt für Sie aus? (1 Satz)
Ich sehe für Neustadt viel Zukunftspotenzial in den Schwerpunkten Wirtschaft und Bildung, Familien und Nachwuchs, Kultur und Tourismus, Wohnen und Arbeit.
 
Was sind Ihre Ziele für Neustadt? (1 Satz)
Neustadt soll an Größe und Bedeutung für die Lübecker Bucht gewinnen, indem mit mir als Bürgermeister und gemeinsam mit Bürgern, Ehrenamtlern, Gewerbetreibenden und Unternehmen die Zukunftspotenziale für Neustadt wirtschaftlich erfolgreich und sozial ausgewogen erschlossen werden!
 
Welches sind die drei Neustadt-Themen, die Ihnen besonders am Herzen liegen?
1. Bezahlbares Wohnen (Sozialwohnungen, Neubauten, Baugebiete)
2. Städtische Infrastruktur (Schulen inkl. KiGa, Breitband, Gebäude)
3. Hafenwestseite (Tourismus, Wohnen, Gewerbe)


Gesche Muchow

Die Kandidaten für das Bürgermeisteramt Verena Jeske

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Verena Jeske.

Verena Jeske.

Name: Verena Jeske Geburtsdatum: 26.04.1979
Geburtsort: Stralsund
Wohnort: 21217 Seevetal (ab 08/2018 Neustadt in Holstein)
Berufsbezeichnung: Bundesbeamtin/Regierungsamtsrätin
Familienstand: verheiratet
Kinder: 2 (Quentin 8 Jahre, Veit Liam 2 Jahre)
 
Ausbildung:
1997 Abitur am Gymnasium in Grimmen
1997 bis 2000 Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow zur Diplom Verwaltungswirtin (FH)
2000/2006 Ausbildung zur Ausbilderin nach der Ausbildereignungsverordnung und zur Dozentin
 
Beruflicher Werdegang:
2000 bis 2001 Sachbearbeiterin im Bauamt der Stadt Grimmen
seit 2001 Bundesbeamtin im Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie in Hamburg
seit 2010 Regierungsamtsrätin; hier: Verfahrensführerin für Offshore-Windparks in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nord- und Ostsee als ein sehr erfahrenes Bindeglied zwischen der Verwaltung und der Wirtschaft
 
Hobbys: Klavier spielen, joggen, Gartenarbeit, Fotografie, Häkeln, Backen
Ehrenamtliche Betätigung: Unterstützung eines Kindergartens, Innengestaltung der Gruppenräume und Vorlesestunden in den Gruppen
Parteizugehörigkeit: keine
Ihre Stärken: Ich bin kompetent, zielstrebig, durchsetzungsfähig, tatkräftig und führungserfahren.
 
Was macht Neustadt für Sie aus? (1 Satz)
Neustadt in Holstein, Pelzerhaken und Rettin sind für mich drei wunderschöne Orte in einer reizvollen landschaftlichen Lage, in der liebenswerte Menschen wohnen, die sich gegenseitig unterstützen, füreinander da sind und sich außerordentlich stark ehrenamtlich engagieren, wo man gern lebt, arbeitet, seine Kinder und Enkelkinder aufwachsen sieht, man alt werden möchte und denen sich meine Familie und ich heimatlich sehr verbunden fühlen.
 
Was sind Ihre Ziele für Neustadt? (1 Satz)
Ich möchte gemeinsam mit einer modernen und effizienten Stadtverwaltung die drei ganz individuellen Orte in ihrer Substanz erhalten, das Entwicklungspotential ausschöpfen, sie nachhaltig zukunftsfähig und generationsgerecht gestalten und weiterentwickeln, damit hier alle Einwohnerinnen und Einwohner gut und gern leben können und sich die Gäste unserer drei Orte wohlfühlen.
 
Welches sind die drei Neustadt-Themen, die Ihnen besonders am Herzen liegen? (Platz 1-3)
1. Weiterentwicklung des Wohnstandortes
2. Förderung und Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements
3. Wir werden ein innovativer, moderner und zukunftsfähiger Bildungs- und Wirtschaftsstandort.


Gesche Muchow

Die Kandidaten für das Bürgermeisteramt: Mirko Spieckermann

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Mirko Spieckermann.

Mirko Spieckermann.

Name: Mirko Spieckermann
Geburtsdatum: 17.3.1973
Geburtsort: Neustadt in Holstein
Wohnort: Neustadt in Holstein
Berufsbezeichnung: Verwaltungsfachwirt und Kommunaler Bilanzbuchhalter
Familienstand: ledig
Kinder: keine
 
Ausbildung:
1990 bis 1993 Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Neustadt in Holstein
Beruflicher Werdegang:
1993 bis 2010 Stadt Neustadt in Holstein mit den Stationen Einwohnermeldeamt, Seemannsamt, Ordnungsamt, Leiter Stadtkasse und Vollstreckungsbehörde.
2010 – lfd. Zweckverband Ostholstein mit den Stationen Leiter Forderungsmanagement und Inkasso und Leiter Kundenservice sowie in Vertretung Leiter Beschwerdemanagement.
2006 – lfd. Mitglied sowie stellv. Landesvorsitzender im Vorstand des Berufsverbandes „Fachverband der Kommunalkassenverwalter e.V.“.
2012 – lfd. Dozent an der Verwaltungsakademie Bordesholm im Ausbildungsberuf „Verwaltungsfachangestellter“.
2013 – lfd. Referent in der Fortbildung beim Kompetenzzentrum für Verwaltungsmanagement in Bordesholm.
2014 – lfd. Mitglied im Bundesausschuss für das Verwaltungszwangsverfahren.
 
Hobbys: Familie und Freunde, Haus und Garten, Sport
Ehrenamtliche Betätigung:
Lizensierter Handballtrainer in verschiedenen Altersklassen (unter anderem seit 23 Jahren Landesauswahltrainer in Schleswig-Holstein)
Lehrwart in Schleswig-Holstein und somit verantwortlich für die Aus- und Fortbildung von Handballtrainern
Projektarbeit „Hospiz in Neustadt in Holstein“
Parteizugehörigkeit: keine
 
Ihre Stärken:
Ich bin pragmatisch, lösungsorientiert, überdurchschnittlich engagiert und zuverlässig. Außerdem verfüge ich über großes Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen sowie hohe Sozialkompetenz und Einfühlungsvermögen, bin verwaltungs- und führungserfahren.
 
Was macht Neustadt für Sie aus? (1 Satz)
Neustadt in Holstein, Pelzerhaken und Rettin sind seit meiner Geburt mehr als meine Heimat - mein Herz ist fest mit Neustadt in Holstein verbunden.
 
Was sind Ihre Ziele für Neustadt? (1 Satz)
Mein Ziel ist es Neustadt in Holstein, Pelzerhaken und Rettin zu gestalten und weiterzuentwickeln und es dabei zu schaffen, Stadtmarketing und Tourismus, aber auch das Leben, Wohnen und Arbeiten in unserer schönen Stadt, zu verknüpfen und voranzubringen.
 
Welches sind die drei Neustadt-Themen, die Ihnen besonders am Herzen liegen?
1. Zukunftsorientierte Gestaltung und Weiterentwicklung der Stadt Neustadt in Holstein, Pelzerhaken und Rettin durch Vernetzung von Stadtmarketing und Tourismus
2. Förderung und Verantwortung für das Gemeinwesen wie z.B. Kindergärten und Schulen sowie der sozialen Einrichtungen und den Vereinen und Verbänden inkl. der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, um das Leben, Wohnen und Arbeiten in Neustadt in Holstein attraktiv zu machen.
3. Weiterentwicklung der Verwaltung zu einer zentralen Serviceeinrichtung für die Bürgerinnen und Bürger.


Petra Remshardt

„Hamlet - Prinz von Dänemark“

Schauspiel von William Shakespeare


Neustadt. Am Freitag, dem 26. Januar um 20 Uhr gastiert die Stuttgarter Theaterkompagnie mit dem einzigartigen Schauspiel „Hamlet“ von William Shakespeare im Neustädter Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule. Dieser weltbekannte Klassiker ist nicht nur ein Muss für alle Theaterliebhaber, sondern nach gut 500 Jahren noch immer hochaktuell. Deshalb lohnt sich das Gastspiel auch für Schülerinnen und Schüler.
Hamlet, Prinz von Dänemark, wird nach dem überraschenden Tod seines Vaters zu dessen Beerdigung nach Schloss Helsingör gerufen. Dort erfährt er, dass seine Mutter nicht ihm, sondern Claudius, dem Bruder des alten Hamlet, die Herrschaft über das Reich anvertraut - und ihn nur zwei Monate nach dem Tod des alten Königs heiratet. Hamlet ist erschüttert. Durch Horatio, den Studienfreund aus Wittenberg, erfährt er, dass ein Geist vor den Toren gesehen worden sei, der aussehe wie der gerade verstorbene König. Hamlet will ihn zu mitternächtlicher Stunde treffen - und begegnet dem geliebten Vater. Von ihm erfährt er, dass es Claudius war, der ihm Leben, Krone, Reich und Ehefrau entrissen und ihn mittels Gift getötet habe. Hamlet schwört Rache.
In der Inszenierung der TheaterKompagnieStuttgart ist der grübelnde Dänen-Prinz (Paul Elter) ein jugendlicher Rebell. Zuerst ernst und zweifelnd, dann immer hitzköpfiger, aufmüpfig, glühend und leidenschaftlich. Es ist ein junger Mann von heute, eindringlich gespielt, dynamisch und action-betont, einer der vor Rache brennt. Doch nicht allein das moderne Outfit macht diesen Hamlet gut nachvollziehbar für heutige Zuschauer. Er lehnt sich auf, er rebelliert, er hadert, zaudert, hinterfragt - ein Heißsporn, manchmal auch ein bisschen Halbstarker, vor allem aber ein zerrissener, aufbegehrender junger Mann.
„Hamlet“ war schon bei seinem Erscheinen ein erfolgreiches Bühnenstück. Die Beliebtheit des Stückes zeigte sich nicht nur an der kontinuierlichen und dichten Bühnenpräsenz des Werkes, sondern auch der großen Zahl von Druckausgaben, der frühen Übertragung ins Deutsche und der Vielzahl von Bearbeitungen des Stoffes durch Schriftsteller, Künstler und Filmemacher. Die Geschichte des dänischen Prinzen gilt als eines der bedeutendsten Werke Shakespeares. Es ist eine Bestandsaufnahme und Auseinandersetzung des menschlichen Bewusstseins mit sich selbst und Rückblick auf tausend Jahre Kulturgeschichte der Menschheit.
 
Eintrittskarten sind erhältlich online unter www.stadt-neustadt.de/theater, bei der Agentur Haase, Tel. 04561/8585 oder bei den Tourist-Informationen Pelzerhaken und Scharbeutz sowie Eutin. Die Eintrittspreise liegen zwischen 23 und 29 Euro. Es gelten die Abonnements grün.
Die Abendkasse öffnet ab 19 Uhr (Tel. 04561/4071817). (red)


Petra Remshardt

"Das Häuschen Irgendwo“

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Kindermusical von Sabine Maria Schoeneich mit „Little Opera“


Neustadt. Am Sonntag, dem 14. Januar kommt das Kindermusical „Das Häuschen Irgendwo“ von Sabine Maria Schoeneich mit „Little Opera“ um 11 Uhr im Neustädter Theatersaal zur Aufführung. Dieses Gastspiel im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Neustädter Kulturmatineen“ handelt von einem Häuschen am Rande von Irgendwo - ein Musical ... nicht nur für Kinder. Die Geschichte ist aktueller denn je. Eine Geschichte über Toleranz gegenüber Andersartigkeit, Mitgefühl, (Gast)Freundschaft, Zusammenhalt. Lassen Sie sich entführen in das zauberhafte Häuschen Irgendwo, das so manches Wundersame beherbergt.
Seit Monaten treibt sich der schwarze Kater Herr Schiefbahn auf der Straße herum. Keiner will ihn. Entkräftet fällt er in den Garten vom Häuschen Irgendwo. Wie von Zauberhand öffnet sich die Tür, denn das Häuschen gibt jedem ein Zuhause der in Not ist. Wen wundert es da, dass dort schon viele Tiere Zuflucht gefunden haben. Eines Tages entdecken sie den Mann mit der Wolldecke auf der Straße. Sie beschließen ihn in das Häuschen zu holen. Doch das passt dem bösen Nachbar nicht. Das Abenteuer beginnt. Ein modernes Märchen über Freundschaft ohne Grenzen.
Der Eintritt ist wie immer bei der “Neustädter Kulturmatinee” frei. (red)


Gesche Muchow

Umfrage zur Bürgermeisterwahl in Neustadt in Holstein

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Am 04. März wird in Neustadt ein neue/r Bürgermeister/in gewählt. Bevor es in die Wahllokale geht, haben Sie bereits jetzt die Möglichkeit an unserer Umfrage zur Bürgermeisterwahl teilzunehmen. Teilen Sie uns mit wen Sie wählen würden. Die Umfrage ist anonym.
 
Hier geht es zur Umfrage: http://bit.ly/2mFywly
 
Wenn Sie noch nicht genau wissen wen Sie wählen möchten, können Sie sich über die Kandidaten unter folgenden Links genauer informieren:
 
Alles zu Verena Jeske
Alles zu Mirko Spieckermann
Alles zu Dr. Hans Marenbach
 
An der Umfrage teilnehmen können Sie bis zum 20.01.2018 um 20 Uhr.

Petra Remshardt

Laternenscheinführungen

Neustadt. Am Donnerstag und Samstag, dem 28. und 30. Dezember führt Gerrit Gätjens durch das nächtliche Neustadt. Treffpunkt ist um 18 Uhr am zeiTTor. Geschichte und Geschichten, Wahres und Legenden, Grusel und Gelächter - im Schein von Laternen gibt Gerrit Gätjens Interessantes über die Neustädter Historie, Sagen und unheimliche Geschichten aus der Region und auch manche Anekdote zum Besten. Laternen werden vor Ort in begrenzter Stückzahl zur Verfügung gestellt. DieTeilnahme kostet 2,50 Euro ermäßigt, zum Beispiel mit Ostseecard, ansonsten 3,50 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre können kostenfrei an der Führung teilnehmen. (red)


Petra Remshardt

Öffnungszeiten des zeiTTors zum Jahreswechsel

Neustadt. Da sich ein Besuch des zeiTTor Museums immer lohnt, ist es zum Jahreswechsel auch vom 27. bis 30. Dezember und vom 2. bis 5. Januar jeweils von 13 bis 16.30 Uhr geöffnet. Ab Samstag und Sonntag, dem 6. und 7. Januar, gelten wieder die regulären Wochenendöffnungszeiten von 14 bis 16 Uhr. Nur an Weihnachten bleiben die Türen geschlossen. (red)


Petra Remshardt

Weihnachtsparty im Jugendtreff

Neustadt. Am Samstag, dem 23. Dezember lädt die Stadtjugendpflege Neustadt zur Weihnachtsparty ins Jugendtreff am Gogenkrog ein. Mit Tanzen, Livemusik, Spielen und einem besinnlichen Jahresrückblick wird das Programm abwechslungsreich. Für das leibliche Wohl sorgen alkoholfreie Getränke und ein leckeres Büfett. Bei dieser letzten Party im Treffjahr geht es wieder ein bisschen edel zu, um festliche Kleidung wird gebeten. Der Eintritt ist frei. Los geht´s um 18 Uhr, das Ende ist für circa 23.30 Uhr vorgesehen. Am Freitag, den 22. Dezember ist das Jugendtreff nur für Helfer und Helferinnen geöffnet. Vom 24. Dezember bis 8. Januar macht das Jugendtreff Winterpause. Nähere Infos unter Tel. 04561/17828. (red)


Gesche Muchow

Personal, Investitionen, Stadtentwicklung

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Das Neustädter Rathaus.

Das Neustädter Rathaus.

Neustadt. Auf der prall gefüllten Tagesordnung der Stadtverordneten stand am vergangenen Donnerstag traditionell auch die Haushaltssatzung nebst -plan 2018. Wie schon im Vorjahr freute sich Hauptausschussvorsitzender Heiner Holtfester (CDU), seinen Mitstreitern einen ausgeglichenen Haushaltsplan präsentieren zu können. Dieser wird im Verwaltungshaushalt in der Einnahme und der Ausgabe auf 33.661.700 Euro und im Vermögenshaushalt in der Einnahme und der Ausgabe auf 8.509.800 Euro festgesetzt. Dies sei „eine Hausnummer für eine Stadt wie Neustadt“, so Holtfester. Positiv sei auch, dass die Zuschüsse an Vereine und Verbände erhöht wurden und Einkommen- und Umsatzsteueranteil deutlich gestiegen sind.
 
„So ein Haushalt macht Spaß“, bekannte auch Hermann Greve (SPD) und Sebastian Schmidt (CDU) konstatierte: „Die Steuereinnahmen sprudeln und darum geht es der Stadt gut“. Der Haushaltsplan sieht Investitionen in Höhe von 7.377.500 Euro vor, die in Höhe von 6.915.600 Euro fremdfinanziert sind. Neben einem neuen Feuerwehrfahrzeug gibt es vor allem bei den Schulen und Straßen erheblichen Investitionsbedarf. In diesem Zusammenhang forderte Grünen-Fraktinsvorsitzender Dr. Michael Böckenhauer mehr Augenmaß und Zurückhaltung bei derartigen Großprojekten. Fraktionsvorsitzender der BGN Clemens Reichert sprach wie die anderen Fraktionen auch der Verwaltung für ihre geleistete Arbeit seinen großen Dank aus.
 
Große Wertschätzung für die Arbeit der Verwaltung zeigte sich auch bei dem Beschluss des Stellenplans der Stadt Neustadt für 2018, bei dem kräftig aufgestockt wurde. So stimmten die Kommunalpolitiker einer Erhöhung der Personalkosten um 484.000 Euro jährlich auf 10.651.500 Euro zu. Alle waren sich einig, dass die vielen angesammelten Überstunden und das enorme Arbeitspensum keinen anderen Schluss zulassen.
 
Auch standen die Wirtschaftspläne der beiden Eigenbetriebe der Stadt Neustadt für das Jahr zur Diskussion:
Der Wirtschaftsplan 2018 des Tourismus-Service Neustadt schließt mit einem Jahresverlust von 1.329.100 Euro, wo hingegen die Stadtwerke für das Planjahr 2018 einen Gewinn von 428.000 Euro erwarten. Investitionsbedingt ist jedoch eine Darlehensaufnahme in Höhe von 11,6 Mio. Euro geplant, was unter anderem einer Verteuerung beim Neubau des Stadtwerkegebäudes geschuldet sei (der reporter berichtete).
 
Die Straßenreinigungsgebühren sowie Tourismusbeitrag und Tourismusabgabe bleiben gleich.
 
Die maßgebliche Einwohnerzahl zum 31. März 2017 wurde vom Statistischen Landesamt Schleswig-Holstein noch nicht bekannt gegeben, die Einwohnerzahl zum 31. September 2016 liegt bei 15.168 Personen. Hier wird ein weiterer Anstieg erwartet.
 
Nicht einig wurden sich die Politiker über den Entwurf einer Satzung, die genaue Anforderungen an die Gestaltung baulicher Anlagen im Innenstadtbereich regelt. Zwar sei der Gewerbeverein mit seinen Anregungen dazu gehört worden, diese Satzung betreffe aber auch andere Grundstückseigentümer maßgeblich, bemängelte SPD-Fraktionsvorsitzende Margit Gizsas, woraufhin Parteikollege Hermann Greve vorschlug, auch diesen Tagesordnungpunkt zunächst in einer Einwohnerversammlung zu erörtern. Dem schlossen sich die Stadtverordneten mit 15 zu 12 Stimmen bei einer Enthaltung an. (gm)


Petra Remshardt

Sprechstunde der Bürgermeisterin fällt aus

Neustadt. Die Sprechstunde der Bürgermeisterin am Dienstag, dem 19. Dezember und am 2. Januar fällt aus. Die nächste turnusmäßige Sprechstunde findet am 16. Januar in der Zeit von 15 bis 16 Uhr statt. (red)


Petra Remshardt

Jubiläums-Kulturmatinee "Weihnachten mit Viviparie"

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„Viviparie“.

„Viviparie“.

Neustadt. Die Neustädter Kulturmatinee wird 30 Jahre. Am 11. Oktober 1987 wurde das erste Gastspiel der Reihe, damals noch „Kultur im Rathaus“ aufgeführt. Am Sonntag, dem 17. Dezember um 11 Uhr wird dieses Jubiläum mit dem Konzert „Weihnachten mit Viviparie“ im Neustädter Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule gefeiert. Aus diesem Anlass wird der damalige Kulturamtsleiter Peter Grotz, der die Reihe ins Leben gerufen hat, die Gäste mit einem Grußwort erfreuen.
Danach wird das Trio Viviparie die schönsten weihnachtlichen Melodien und Stücke aus Musical und Operette für die schönste Zeit im Jahr darbieten. Es beginnt mit schönen und bekannten Musicals und einigen weltbekannten Operettenhits und wird zum Ende hin sehr weihnachtlich mit unvergessenen Weihnachtsliedern und -arien. Ein feierliches Programm zur Weihnachtszeit, das verzaubern wird.
Viviparie, das sind Valerie Koning, Marian Henze und Nikolai Juretzka gemeinsam auf einer Bühne und es bedeutet Glamour, Leidenschaft, Gefühl - und das immer live. Die drei Musiker sind echte Freunde, die ihre gemeinsame Liebe für die Musik verbindet. Große Opernarien, gefühlvolle Musicalklänge, spritzige Operettenmelodien, unvergessene Swingklassiker - in ihren Shows ist für jeden etwas dabei: Sie singen nicht nur, sie entertainen. Mit seinen über zehn Bühnenprogrammen ist Viviparie mittlerweile deutschlandweit erfolgreich unterwegs.
Der Eintritt ist frei. (red)


Petra Remshardt

Theaterkarten vom 11. bis zum 22. Dezember nicht im Rathaus erhältlich

Neustadt. Der Kulturservice im Rathaus ist vom 11. bis einschließlich 22. Dezember nicht besetzt. Theaterkarten können während dieser Zeit nur im Onlineticketshop (www.stadt-neustadt.de/theater), bei der Agentur Haase (Tel. 04561/8585) oder bei den Tourist-Informationen Pelzerhaken, Scharbeutz und Eutin erworben werden. Ab Mittwoch, dem 27. Dezember können die Theaterkarten wieder persönlich im Rathaus abgeholt werden. (red)


Alexander Baltz

Riesen-Adventskalender ist gestartet - Bürgervorsteher Sönke Sela las zum Start

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Neustadt. „Von der Laterne, die ein Sternlein werden wollte“ - mit dieser Geschichte von Heinrich Hannover zog Bürgervorsteher Sönke Sela am vergangenen Donnerstagabend die Kinder und Eltern am Kremper Tor in seinen Bann. Deutlich mehr Gäste als im Vorjahr lauschten gespannt der Geschichte, bevor das erste Türchen des Riesen-Adventskalenders am Kremper Tor geöffnet wurde. Das Kommando dafür gab zeiTTor-Museumsleiter Dr. Frank Wilschewski in Form eines Countdowns, der von allen Kindern laut runtergezählt wurde. Zuvor hatten Schüler der Grundschule Neustädter Bucht ihr Gesangstalent unter Beweis gestellt und für festliche Stimmung gesorgt.
 
Von Montag bis Freitag (bis zum 22. Dezember) werden an jedem Abend in einer besonderen Veranstaltung, die immer um 18 Uhr am Kremper Tor beginnt, die Türen dieses Riesen-Adventskalenders geöffnet. Bevor die Türchen geöffnet werden, wird eine Geschichte, ein Märchen oder ein Gedicht vortragen. Die Bilder werden immer am Vorabend des jeweiligen Datums enthüllt und bei Kinderpunsch und Liedern wird jeder Abend individuell gestaltet. (ab)


Petra Remshardt

Aktionswoche zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Frauen stricken und häkeln gegen Gewalt


Neustadt. Mit der Aktionswoche zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen vom 20. bis 27. November macht die Neustädter Frauenrunde auf die Problematik aufmerksam und ruft Neustadts Öffentlichkeit dazu auf, gesellschaftlich gemeinsam gegen Gewalt vorzugehen.
Gewalt gegen Frauen und Kinder wird immer weniger als Privatsache, sondern zunehmend als öffentliches Problem gesehen und wird strafrechtlich verfolgt. Im Jahre 2017 wurde das Sexualstrafrecht verschärft: Nein heißt Nein! Und Deutschland hat sich mit dem Beitritt zur Istanbul-Konvention verpflichtet, alles zu tun, um Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen, Frauen zu schützen und ihnen Hilfe und Unterstützung zu bieten.
In Schleswig-Holstein stellen landesweite Initiativen den Opferschutz in den Mittelpunkt. So das KIK - Kooperations- und Interventionsprojekt gegen häusliche Gewalt, in denen Institutionen wie Jugendämter, Beratungsstellen, Polizei, Gerichte, Frauenhäuser, unter anderem miteinander vernetzt arbeiten. Frauenberatungsstellen und Frauenhäuser bieten zeitnahe Unterstützung und Information.
Die Veranstaltungen der Aktionswoche im Überblick:
20. bis 27. November Flagge zeigen
Ab Montag, den 20. November weht am Rathaus wieder die Fahne von Terre des Femmes „Nein zur Gewalt gegen Frauen - frei leben ohne Gewalt“. Damit setzt die Stadt Neustadt ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen.
21. November Brötchentütenaktion „Schaut hin - Gewalt kommt nicht in die Tüte“
Am Dienstag, dem 21. November stehen die Initiatorinnen mit einem Informationsstand auf dem Wochenmarkt. Sie verteilen die Brötchentüten gemeinsam mit Vertretern aus der Politik, der Kirchen, der Polizei (10 bis 11 Uhr). Die Bäckereien Seßelberg und Scheel unterstützen die Aktion mit einer großzügigen Spende von Brötchen.
Am Abend des 21. November um 19 Uhr wird ein ökumenischer Gottesdienst mit Pastor Rathjen in der Hospitalkirche gefeiert.
Am Freitag, dem 24. November ab 10 Uhr erfolgt auf dem Wochenmarkt eine Spendenaktion zur Kampagne „Stri(c)kt gegen Gewalt“. Aus über 1.000 Woll-Quadraten haben Frauen ein Netz gegen Gewalt gestrickt und gehäkelt. Die Akteurinnen zeigen das Ergebnis ihrer wochenlangen Arbeit in einem langen Teppich vor dem Rathaus. Die Decken sollen am Freitag gegen eine Spende von 30 Euro pro Decke verkauft werden. Der Erlös ist gedacht für den Schutz behinderter Frauen in Ostholstein vor Gewalt, zum Beispiel wird daraus ein Selbstverteidigungskurs finanziert.
Die Stadtbücherei Neustadt hält in der Aktionswoche Literatur zum Thema bereit. (red)


Petra Remshardt

Gedenkfeierlichkeiten zum Volkstrauertag

Neustadt. Die Stadt Neustadt lädt ein zur Teilnahme an den Gedenkfeierlichkeiten zum Volkstrauertag am Sonntag, dem 19. November.
Ablauf:
9 Uhr: Kranzniederlegung auf dem Cap-Arcona-Ehrenfriedhof. 9.20 Uhr: Kranzniederlegung auf dem Soldatenfriedhof an der Kirchhofsallee. 9.40 Uhr: Kranzniederlegung auf dem jüdischen Friedhof am Grasweg. 10.30 Uhr: Evangelischer Gottesdienst Stadtkirche. 10.30 Uhr: Gottesdienst der Freien Evangelischen Gemeinde. 11 Uhr: Sonntagsmesse. Ab 11.55 Uhr: Antreten der Verbände vor dem Ehrenmal in der Straße „Am Heisterbusch“. 12 Uhr: Gedenkfeier mit Kranzniederlegung am Ehrenmal. Aufstellung der Trommler des Spielmanns- und Fanfarenzugs und der Kranzträger und Abordnungen der Deutschen Marine, der Bundespolizei See und der Feuerwehr. Aufstellung im Halbrund innerhalb des Ehrenmalbereiches. Totengedenken (nacheinander gehen alle angetretenen Verbände und Vereine mit ihren Trägern zur Kranzniederlegung, ein Trompeter des Spielmanns- und Fanfarenzuges bläst „Ich hatt‘ einen Kameraden“), Ansprache Propst Dirk Süssenbach. (red)


Ireen Nussbaum

Nicht merkern - handeln Politik braucht Frauen

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Neustadt. Vor Ort mitreden, mitentscheiden und mitgestalten - das ist das Ziel der Gleichstellungsbeauftragten Natalia von Levetzow, die Frauen für das politische Ehrenamt ermutigen möchte.
 
Die ungewöhnliche „Spieglein, Spieglein in der Hand“-Aktion fand unter den Wochenmarktbesucherinnen großen Anklang, jedoch sahen sich viele von ihnen nicht für solch ein Amt prädestiniert. „Dass Frauen jahrhundertelang von der Politik ausgegrenzt wurden, ist auch heute noch deutlich spürbar. Die politischen Institutionen, informellen Strukturen und Karrieremuster waren lange Zeit männlich geprägt. Während die Männer ihr Fachwissen und das Wissen über die Bedeutung sozialer Netzwerke aus ihren beruflichen Erfahrungen mitbringen sowie über die erforderliche Zeitsouveränität verfügen, scheuen Frauen oft den Weg in diese Gremien. Sie haben das Bewusstsein, zweifeln jedoch, ob sie die richtige Kompetenz mitbringen und wägen ab, ob sie das politische Ehrenamt mit der Familie unter einen Hut bringen können. Leider unterschätzen sich dabei viele weibliche Bürger, denn sie haben bei vielen Themen einen anderen Blickwinkel, andere Interessenschwerpunkte und andere Lebenserfahrung. Ihre Beteiligung in politischen Gremien ist somit unverzichtbar“, betonte Natalia von Levetzow. Wie der Fachkräftemangel den Arbeitsmarkt bestimmt, bestimmt der Kommunalpolitikerinnenmangel die Gemeinden. So kommt es, dass mehr als 75 Prozent Männer in Ostholstein beispielsweise über Kita-Gebühren, Beschlüsse zum Ausbau von Schulen oder zum öffentlichen Nahverkehr entscheiden. „Statt ihr Engagement in der Vereinsarbeit auszuleben, könnten Frauen in der Kommunalpolitik mitwirken und mitbestimmen und dadurch Entscheidungen, die direkt das Stadt- beziehungsweise Gemeindeleben betreffen, aktiv beeinflussen“, unterstrich die Gleichstellungsbeauftragte die Wichtigkeit der weiblichen Präsenz in der kommunalen Politik.
 
Geplant und koordiniert wurde die Aktion zum Thema „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“ vom Arbeitskreis der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten des Kreises OH (AKGBOH).
 
Bürgerinnen, die sich zu den Aufgaben einer Kommunalpolitikerin informieren möchten, können sich gerne an die Gleichstellungsbeauftragte Natalia von Levetzow unter der Tel. 04561/619-303 wenden. Weitere Unterstützung auf den Weg in die Politik bietet der Verein ‚Kommunalpolitisches Frauennetz Ostholstein‘, kurz KopF-OH. (inu)


Admin

25 Jahre Textilien auf dem Wochenmarkt

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Den Stand von Bhupinder Singh Ladhar können treue Kunden nun schon seit 25 Jahren auf dem Marktplatz finden.

Den Stand von Bhupinder Singh Ladhar können treue Kunden nun schon seit 25 Jahren auf dem Marktplatz finden.

Neustadt. Nur wenige Textilaussteller können von sich behaupten, seit 25 Jahren ununterbrochen auf dem Wochenmarkt dabei zu sein. Einer von ihnen ist Bhupinder Singh Ladhar, der mit seinem Stand nun Jubiläum feiert. Jeden Dienstag und Freitag können Kunden bei ihm alles finden, was das Modeherz begehrt. Der Händler glänze vor allem durch seine Freundlichkeit und die Qualität der Ware, berichtet eine Kundin. Mit den Jahren entstand zudem ein guter Kreis an Stammkunden, die aus ganz Deutschland, Dänemark, Schweden und beispielsweise Norwegen kommen.
 
Bhupinder Singh Ladhar betont, dass er allen Kunden dankbar sei, die immer wieder seinen Stand aufsuchen - egal ob aus Neustadt oder von außerhalb. Weiterhin schätzt er die gute Zusammenarbeit mit den Zuständigen des Wochenmarktes. „Treu und wie immer finden Sie mich dienstags und freitags in Neustadt, donnerstags in Grömitz und samstags in Heiligenhafen von 9 bis 13 Uhr. Ich freue mich auf jeden Besucher.“ Lübecker - B.S. Ladhar, Textilhandel seit 1992 Um das Jubiläum gebührend zu feiern, findet am Freitag, dem 1. September und Dienstag, dem 5. September, von 9 bis 13 Uhr jeweils ein Sektempfang direkt am Textilstand statt. Zusätzlich wird es an beiden Tagen eine Rabattaktion geben, bei der Kunden drei Artikel zum Preis von zwei erstehen können.


Alexander Baltz

Neustadt ehrte Sportler 2016: Feierstunde in der Großsporthalle

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Neustadt. Zur 31. Sportlerehrung trafen sich vergangenen Freitag Sportler und Familienangehörige in der Großsporthalle der Jacob-Lienau-Schule zu einer Feierstunde. Bürgervorsteher Sönke Sela lobte die enorme Trainingsleistung, die Begeisterung und den Ehrgeiz der Sportler: „Die Stadt ist stolz auf die erbrachten Leistungen. Mein besonderer Dank gilt allen Eltern und allen Unterstützern in den Vereinen, denn sie sind Grundlage dieser Leistungen.“
Beatrix Spiegel übernahm als Vorsitzende des Ausschusses für gesellschaftliche Angelegenheiten der Stadt zusammen mit dem Bürgervorsteher die Ehrungen. Geehrt wurden:
 
Triathlon: Hartmut Wallis, Stephan Birnmeyer.
 
TSV Neustadt: Volleyball: Lasse Hausberg, Tomasz Jaskot, Hannes Storm, Vincent Rietz, Joshua Rietz, Anna Marie Jahn, Jo-Anne Kölln, Ernst Joachim Heinz, Tanja Rietz (Trainerin). Beachvolleyball: Joshua Rietz, Tomasz Jaskot. Leistungsturnen: Julina Lüder. Turnen: Lilli Hamer, Mitja Lochmüller, Kjel Lochmüller. Sportkarate: Amelie Mootz, Aaron Mootz, Tamina Peper, Marcel Delfskamp, Rico Schendel, Nadine Vranken, Michael Raese, Waleri Wagner.
 
TC Grün-Weiß Neustadt: Tennis: Christian Müller, Markus Janner, Dirk Weber-Klüver, Norbert Müller, Florian Rathke, Matthias Landmann, Kolja Hause, Oliver Jacob, Stefan Lemke, Christian Rabe, Roger Helbing-Becker, Werner Rohrbach, Wolfgang Gallwitz, Gerhard Metzker, Wolf Kunze, Walther Meyer-Hasse, Dieter Magath, Rolf Seyer.
 
NLC Neustadt: Turnen: Anke Markmann, Svenja Bollmann, Verena Markmann, Jonathan Damm, Torva Franz, Jan Wussow. Judo: Evelin Martel.
 
Karate Dojo Itosu Neustadt: Tjorge Schultz, Tjalf Gregorius, Patrick Markmann, Julia Bajer, Jonas Petsch, Lara Markmann, Louisa Harz, Jolina Nitsch, Margarita Rubinstein, Nils Cords, Jannes Petsch, Lea-Sophie Holm, Nina Sophie Herzig, Michelle Nicole Nissen, Vivien Bajer, Hanna-Sophie Hansen, Jan Bajer, Mathis Bahr, Hanna Ehlers, Inga Guttau.
 
TSV Grömitz: Leichtathletik: Bente Kropp, Amelie Werner.
 
SSV Kassau: Schießen: Natalie Sevke.
 
Sportlerin des Jahres 2016: Margarita Rubinstein. (ab)


Michael Scheil

125 Jahre Frische und Vielfalt Jubiläums-Aktionen, Livemusik und Stadtführung

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Neustadt. Die Stadt Neustadt kann dieser Tage auf eine tolle und bereits 125 Jahre alte Tradition zurückblicken. Ihren Wochenmarkt.
 
Wie am 12. Juni 1891 verkündet wurde: „Morgen, als am Sonnabend den 13. d. M., Vormittags, wird auf dem hiesigen Markt, unter dem schönen Schatten und Schutz der Linden bei der Kirche, das erste Wochenmarkt hieselbst abgehalten. Die hiesige „Bürgervereinigung“ hat bekanntlich die Sache angeregt und es an Vorarbeiten zum Inslebentreten nicht fehlen lassen An den Neustädtern, namentlich den Hausfrauen unserer Stadt, wird es jetzt liegen, ob das erstrebte Werk gelingen soll und so rufen wir denn denselben zu ‚Frisch auf zum Wochenmarkt….‘(Neustädter Wochenblatt)“
 
Diese lange und schöne Tradition wollen die Neustädter Wochenmarkthändler gemeinsam mit der Stadt Neustadt gebührend mit einem Jubiläums-Wochenmarkt am Freitag, dem 3. Juni von 8 bis 13 Uhr auf dem Neustädter Marktplatz feiern. Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider, selbst überzeugte Stammkundin, lobte im Pressegespräch die unübertroffene Frische und Vielfalt der angebotenen Produkte und die Attraktivität des Neustädter Marktes, der von den Nachbargemeinden neidvoll anerkannt werde. Verantwortlicher Amtsleiter Klaas Raloff hob besonders die Kontinuität des Wochenmarktes hervor, der mit einer kleinen Pause während des zweiten Weltkrieges seit 125 Jahren zweimal wöchentlich dienstags und freitags stattgefunden habe. Kontinuität war auch das Stichwort für Marktmeister Peter Heuer, der sich freut, dass durchschnittlich 35 Händler den Neustädter Markt bereichern. Viele von ihnen sind bereits seit vielen Jahrzehnten dabei, wie beispielsweise Eierverkauf Schöning, Blumen Janzen, und Obst und Gemüse Kunert, deren Familie dem Wochenmarkt bereits seit über 60 Jahren die Treue halten. Auf über 50 Jahre können die Landschlachterei Draheim und der Obst, Gemüse- und Blumenverkauf Schütt bereits zurückblicken und auch Peter Heuer selbst ist jetzt schon seit 20 Jahren dabei.
 
An Attraktivität stark gewonnen hat der Wochenmarkt im Jahr 2010, als er nach einer großen Kundenbefragung völlig umstrukturiert worden ist. Damals wurde nicht nur die Anordnung der Verkaufsstände verändert, sondern das gesamte Marketingkonzept auf neue Füße gestellt. Ein eigener Arbeitskreis kümmert sich um die Belange des Wochenmarktes und mithilfe einer sogenannten Marketingumlage, die von den Händlern freiwillig erbracht wird, werden Werbemaßnahmen und Aktionen wie die Themenwochenmärkte und vieles mehr finanziert. „So ein Wochenmarkt ist kein Selbstgänger“, betonten Stadtmarketingkoordinatorin Andrea Brunhöber und Peter Heuer und auch die Wochenmarkthändler können sich dem nur anschließen. Sie spüren seit den Änderungen in 2010 einen deutlichen Aufschwung.
 
Jubiläums-Gutschein-Aktion: Eine Aktion ist die Jubiläums-Gutschein Aktion, bei der man eine Frage zum Neustädter Wochenmarkt richtig beantworten muss. Unter allen richtigen Antworten werden 5 mal 25 Euro Gutscheine für den „Wunsch-Wochenmarkt-Händler“, 2 Freikarten für den Neustädter Musiksommer („Frisches fürs Blech“), zwei 2 Freikarten vom Theater in der Stadt („Mord am Mikro“) und 2 Gutscheine im Wert von je 25 Euro von Wochenmarkthändler Torsten Baumgarten verlost. „Glücksfee“ Andreas Brunion wird die Gewinner um 12.30 Uhr auf der „hafenheimat-Bühne verkünden. Die Gewinne können sofort mitgenommen werden.
 
Start der Foto-Aktion: Gesucht wird das älteste Foto vom Neustädter Wochenmarkt. Wer so ein Fundstück in der Schublade schlummern hat, wird gebeten, es beim Stadtmarketing abzugeben. Das Bild sollte dem Stadtmarketing zur Bewerbung des Neustädter Wochenmarktes zur Verfügung gestellt werden und damit alles seine Richtigkeit hat, wird eine Jury, bestehend aus Mathias Thienemann, Uwe Muchow, Dr. Frank Wilschewski, Peter Heuer, Manuel Nestler und dem Stadtmarketing die drei ältesten Bilder bestimmen. Die ersten drei eingesendeten „Bilder“ gewinnen einen Gutschein für ein Frühstück für je zwei Personen im Café Thienemann im Wert von je 28 Euro. Gesponsert werden diese Frühstücksgutscheine vom Wochenmarkt-Händler Manuel Nestler.
 
Buntes Programm am 3. Juni:
8 bis12 Uhr Jubiläums-Gutschein-Aktion
8 bis 13 Uhr Vorstellung der Foto-Aktion
10 bis 12 Uhr: Walking-Act: Riesen-Schmetterling
10.30 Uhr: Verteilung von Wochenmarkt-Taschen durch Dr. Tordis Batscheider und „Käpt‘n EU“
10.30 bis 12.30 Uhr: Livemusik mit der Uli Rath Band, Eintritt frei
11 Uhr Sonderführung Markt und Stadtgeschichte mit Museumsleiter Dr. Frank Wilschewski, Start Rathaustreppe, Teilnahme kostenlos
12.30 Uhr: Auslosung der Gewinner der Jubiläums-Gutschein-Aktion
 
Parken: Auf dem Parkplatz Klosterhof kann für die Dauer von zwei Stunden und mit Parkscheibe kostenlos geparkt werden - wie an jedem normalen Wochenmarkt-Tag. Weitere Informationen zum Jubiläumswochenmarkt erteilt Stadtmarketingkoordinatorin Andrea Brunhöber unter 04561/ 5399117. (gm)


Am Markt 1
23730 Neustadt
Deutschland

04561/6190
info@stadt-neustadt.de
www.stadt-neustadt.de
Öffnungszeiten: BürgerBüro
Montag
08:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 16:00 Uhr
Dienstag
08:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch
Geschlossen
Donnerstag
08:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 18:00 Uhr
Freitag
08:00 - 13:00 Uhr
Themenwochenmarkt
Themenwochenmarkt
Themenwochenmarkt
Suchbegriff(e): Stadtverwaltung, Einwohnermeldeamt, Standesamt, Bauamt, Bürgerbüro, Bürger Büro, Buergerbuero, Buerger Buero, Bornholm, Partnerstadt, Hochzeit, Heiraten, Trauung, Standesamt, Taufe, Personalausweis, Bauplan, Bauverordnung, Stadtbauamt, Baugenehmigung, Stadtmarketing, Politik, Stadtverordnete, Bürgermeister, Bürgermeisterin, Theater in der Stadt, Museum, Museen, Neustädter Tafel, Tourismus, Veranstaltungen, Barrierefreiheit, Behindertenbeauftragter, Gleichstellungsbeauftragter, Gleichstellungsbeauftragte, Kita, Fundsachen, Fundbüro, Fundbuero, Öffentliche Bekanntmachungen, Anträge, Antraege, Stadtverordnetenversammlung, Flüchtlinge, Fluechtlinge, Asyl, Asylantragsverfahren, Geburt, Bundesmeldegesetz, Offener Brief, Stadtverwaltung, Führungszeugnis, Fuehrungszeugnis, Bäderverordnung, Baederverordnung, Leihbibliothek, Leihbücherei, Leihbuecherei, Bücherei, Buecherei, Kindergarten, Stadtrundgang, Zeit tor, zeittor, Kultur, Folklore Festival, Europäisches Folklore Festival, Gasteltern, Unterkünfte, Unterkuenfte, Tourismusinfo, Hafen, Wochenmarkt, Kremper Tor, Einzelhandel, Vereine, Verbände, Verbaende, Stadtbücherei, Stadtbuecherei, Volkshochschule, Schule, Schulen, Kinderbetreuungsstätten, Kinderbetreuungsstaetten, Kirchen, Stadtwerke, Flüchtlingshilfe, Schiedsamt, Einzelhandel, Gewerbeverein, Parkplätze, Parkplaetze, Steuer, Hundesteuer, Steuererklärung, Ausweise, Ortsamt