Gesche Muchow

Der neue Gruber Kunstkalender ist da

Grube. Stimmungsvolle Landschaften, beeindruckende Naturphänomene und einzigartige Perspektiven auf Grube und seine Umgebung standen am vergangenen Wochenende im Mittelpunkt einer feierlichen Vernissage zum Gruber Kunstkalender 2027. In kleinem, festlichem Rahmen wurden die Fotografien erstmals einem breiteren Publikum präsentiert.

Bürgermeisterin Kirsten Skörries zeigte sich von der Ausstellung beeindruckt. „Kunst liegt immer im Auge des Betrachters“, sagte sie. Besonders die Aufnahmen, die zeigen, wie sich die Landschaft durch Naturereignisse wie Sturmfluten verändert hat, hätten sie fasziniert.

Auch Tourismusleiterin Susanne Hasenbeck hob die Bedeutung des Projekts hervor. Grube sei „ein liebevoller, magischer Ort, den wir bewahren müssen“. Die Fotografien machten eindrucksvoll deutlich, wie wertvoll und zugleich schützenswert die Natur der Region sei. „Der Kalender ist ein Vehikel, das zum Nachdenken anregen soll“, sagte sie.

Durch die Ausstellung führte Künstlerin Cathrin Schulz-Mirbach, die selbst mit einer Aufnahme im Kalender vertreten ist. Sie stellte die einzelnen Fotografinnen und Fotografen sowie deren Werke vor und machte deutlich, wie unterschiedlich die Blickwinkel auf die Landschaft ausfallen können. „Jedes dieser Bilder trägt eine eigene Handschrift. Kunst ist mehr als Betrachtung. Sie erinnert uns daran, wie schön die Natur ist“, sagte Schulz-Mirbach.

Zu sehen sind unter anderem die Küstenlinie am Rosenfelder Strand aus der Vogelperspektive, der Oldenburger Graben im stimmungsvollen Abendlicht, das Nordlicht über Siggeneben sowie viele weitere Motive aus Grube und der Umgebung. Jedes Bild zeigt einen ganz eigenen Blick auf die Landschaft und macht den Kalender zu einer fotografischen Liebeserklärung an die Region.

Ein besonderer Höhepunkt der Vernissage war der Auftritt des renommierten Fotografen Wim Westfield. Obwohl seine Arbeiten nicht Teil des Kalenders sind, präsentierte er einige seiner großformatigen Fotografien. Seine Aufnahmen von Meer, Küste und Wellen ergänzten die Ausstellung auf besondere Weise und fanden bei den Besucherinnen und Besuchern großen Anklang.

Initiiert wurde der Gruber Kunstkalender vor einigen Jahren von Dr. Jürgen Henrich, der sich auch an der aktuellen Ausgabe mit einer Fotografie des Piratenschiffs am Pfadfinderplatz beteiligt hat. Der Kalender ist ab sofort beim Tourismus-Service Grube sowie in ausgewählten Verkaufsstellen erhältlich. (gm)


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