Alexander Baltz

Schützenfest Lensahn findet am 2. und 3. September statt

Bilder
1. Ältermann Helmut Groß (lks.) und 2. Ältermann Wolfgang Pink (re.) mit den Neumitgliedern Anke Garbusinski und Michael Märker.

1. Ältermann Helmut Groß (lks.) und 2. Ältermann Wolfgang Pink (re.) mit den Neumitgliedern Anke Garbusinski und Michael Märker.

Lensahn. Die Frühjahrsversammlung der Lensahner Schützengilde startete am vergangenen Freitagabend mit der Begrüßung der neuen Mitglieder Anke Garbusinski, Walter Garbusinski, Michael Märker und Sönke Milon durch 1. Ältermann Helmut Groß.

 

Dann ging es schon um das Schützenfest am 2. und 3. September und die konkreten Planungen dafür. Dass das Fest stattfinden soll war klar, allerdings gab es im Clubraum der Schützen im Haus der Begegnung jede Menge zu besprechen. Wichtigste Neuerung in diesem Jahr: Am Freitag findet der Umzug durch den Ort statt, am Samstag jedoch wegen zu geringer Beteiligung nicht mehr.

 

Über den Ablauf des ersten Gildetages am Freitag, dem 2. September war man sich schnell einig. Die Gildemitglieder marschieren um 15.30 Uhr mit musikalischer Begleitung vom Schützenplatz zum AWO-Haus, um den Bewohnerinnen und Bewohnern einen musikalischen Gruß zu überbringen. Von dort geht es direkt weiter zum Abholen des Königs und nach einem kurzen Aufenthalt wird weitermarschiert durch den Ort zum „Balkan-Restaurant“, wo der 1. Ältermann und König Helmut Groß die Gildemitglieder und die Musiker zum Königsempfang einlädt. Dort endet dann auch der erste Gildetag.

 

 

Kontrovers wurde der Ablauf des zweiten Gildetages diskutiert. Der Vorschlag von Helmut Groß, am Samstag, dem 2. September einen Festumzug mit Abordnungen anderer Gilden und Schützenvereine zu machen, fand bei den Mitgliedern keine Mehrheit. Die Unsicherheit darüber, wie viele Gastvereine der Einladung folgen werden und das schwindende Interesse der Lensahner Bevölkerung seit mehreren Jahren waren die Gründe für diese Entscheidung. Weder gäbe es Begleitung des Umzuges von Bürgerinnen und Bürgern am Straßenrand, noch würden Grundstücke und Häuser mit Wimpeln oder Fahnen geschmückt.

 

Der Samstag soll mit einem Gildefrühstück im Haus der Begegnung beginnen. Ab 10 Uhr wird dann mit den Anordnungen befreundeter Vereine und Gilden der Kommers mit anschließendem Gildegericht gefeiert. Hierbei soll nachträglich auch das 70-jährige Bestehen der Lensahner Schützengilde aus dem Jahr 2020 gewürdigt werden. Es ist geplant, dass der Vormittag vom Blasorchester Lensahn musikalisch begleitet wird.

 

 

Das Königsschießen beginnt nach dem Mittagessen gegen 13 Uhr. Parallel findet dann auch der Pokalwettbewerb für ehemalige Könige und Hofdamen, Vizekönige sowie Majore statt. Eventuell wird dann auch für Gäste ein Glücksschießen um Würste angeboten. Das sonst übliche Preis- und Pokalschießen wird aus organisatorischen Gründen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, um den Gildemitgliedern während des Schützenfestes mehr Zeit für gesellige Begegnungen zu geben. Am Nachmittag bieten die Gildeschwestern den Gildemitgliedern und Besuchern wieder Kaffee und Selbstgebackenes im Foyer des Schießsportzentrums an.

 

 

Ein weiterer Punkt sorgte am Abend für Diskussionsbedarf: Lohnt es sich, einen hochwertigen hölzernen Vogel zu bauen, wenn es nur zwei Bewerbungen für die Endrunde des Königsschießens gibt? Überraschend meldeten sich aber sechs weitere Bewerber für die Endrunde beim Königsschießen (sechs der acht Bewerberinnen und Bewerber sind Frauen), so dass die anwesenden Mitglieder den Vorstand beauftragten, den Bau des Lensahner Gildevogels bei Gildebruder Sven Osten in Auftrag zu geben. Mit der Königskrönung und einem geselligen Beisammensein mit Musik soll das Gildefest 2022 ausklingen. (ab/red)


UNTERNEHMEN DER REGION