Petra Remshardt

Einwohnerbefragung zum Tourismus

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Blick auf den Fragebogen.

Blick auf den Fragebogen.

Grömitz. Um die Gemeinde Grömitz langfristig zielgerichtet weiterentwickeln zu können, erarbeiten die Gemeinde und der Tourismus-Service gemeinsam mit dem Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH (kurz NIT) ein Ortsentwicklungskonzept für den Zeitraum 2020/21 bis 2035. „Für dieses Entwicklungskonzept sind wir vor allem auf die Ideen, Wünsche und Anregungen der Grömitzer angewiesen“, betont Bürgermeister Mark Burmeister. „Denn nur gemeinsam und mit einem klaren Ziel vor Augen können wir die Gemeinde vorantreiben.“
 
Der Tourismus als Haupteinnahmequelle der Gemeinde wird im Ortsentwicklungskonzept eine große Rolle spielen. Um herauszufinden, wie die Einheimischen den Tourismus bewerten, startet diese Woche eine Einwohnerbefragung in Grömitz. Hierfür werden Fragebögen an 3.000 zufällig ausgewählte Haushalte in der Gemeinde verteilt. „Die Teilnahme ist freiwillig und die Umfrage ist vollständig anonym. Das Ausfüllen dauert höchstens zehn Minuten“, versichert Bente Grimm vom NIT, die die Studie im Auftrag des Tourismus-Service Grömitz organisiert und auswertet. Mit dem auf dem Fragebogen vermerkten Zugangscode kann dieser ganz einfach online ausgefüllt, alternativ im beigefügten Briefumschlag portofrei per Post an das NIT geschickt werden.
 
Als Betriebsleiter des Tourismus-Service interessiert Lars Widder sich unter anderem dafür, wie der Tourismus in Grömitz wahrgenommen wird. „Was denken die Grömitzer über den Tourismus vor ihrer eigenen Haustür?“ Bürgermeister Mark Burmeister ergänzt: „Wir möchten herausfinden, an welchen Stellen wir etwas verändern sollten, um auch in Zukunft ein gesundes Miteinander zu gestalten“.
 
 
Die Fragebögen werden bis zum 13. September verteilt sein, Einsende- und Teilnahmeschluss ist der 28. September 2020. Je höher die Beteiligung ist, desto besser lassen sich die Daten auswerten. Die Ergebnisse werden mit landesweiten Daten zur Tourismusakzeptanz verglichen, die von der Fachhochschule Westküste erhoben wurden, und fließen dann in die lokalen Planungen ein. Ziel ist, dass die Einwohner, die Grömitzer Wirtschaft und die Gemeinde selbst auch in Zukunft vom Tourismus profitieren können.
 
Wer bei der Umfrage mitmacht, tut gleichzeitig etwas Gutes, denn für jeden fristgerecht eingehenden, ausgefüllten Fragebogen spendet der Tourismus-Service 1 Euro an die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Grömitz. (red)


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