Ireen Nussbaum

Immer unter Strom - Ohne den Elektroniker für Betriebstechnik läuft in der Brauerei nichts

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Das Tätigkeitsfeld von Elektronikern in der Brauwirtschaft ist äußerst vielfältig. Foto: djd/Brauerei C. & A. Veltins.

Das Tätigkeitsfeld von Elektronikern in der Brauwirtschaft ist äußerst vielfältig. Foto: djd/Brauerei C. & A. Veltins.



Die Zahl der Brauereien in Deutschland hat längst eine neue Höchstmarke überschritten. An 1.500 Standorten wird aktuell Bier gebraut. Mit der Zahl der Brauereien ist auch die Vielfalt auf dem Biermarkt nochmal gewachsen. So sind auch deshalb die Berufsperspektiven in der Brauwirtschaft ausgezeichnet. In den modernen Brauereien verbindet sich tradiertes Wissen mit innovativen Fertigkeiten, entsprechend reizvoll und ganzheitlich sind die verschiedenen Ausbildungsberufe.
 
Interesse und Spaß an Physik und Mathematik
Ohne Energie läuft in einem modernen Braubetrieb gar nichts. Elektroniker für Betriebstechnik sorgen dafür, dass der Strom fließt und die Sudkessel, Abfüllanlagen und Verladetechnik stets ihre optimale Leistung bringen können. Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre, Voraussetzung ist der Hauptschulabschluss. Für diesen Beruf sollte man Interesse und Spaß an Physik und Mathematik mitbringen, Größen wie Volt, Watt, Ampere oder Ohm und Hektoliter spannend finden und ein ausgeprägtes technisches Verständnis haben. Ebenso wichtig sind aber auch Selbstständigkeit und Eigeninitiative sowie eine sorgfältige Arbeitseinstellung. Zum Tätigkeitsfeld der künftigen Elektroniker gehört das Anfertigen von mechanischen Teilen, die Montage und Installation funktional abgegrenzter Anlagenteile, die Inbetriebnahme von Baugruppen und Geräten sowie das Zusammenbauen und Verdrahten von Betriebsmitteln und Schaltgeräten für Anlagen in der Energietechnik. Und nicht zuletzt müssen Leitungen verlegt, angeschlossen und in Betrieb genommen werden. (djd).


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