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Alexander Baltz

Mit Video: Abrissarbeiten am Küstengymnasium - Bis Ende August soll die Baugrube für den Neubau ausgehoben sein

Am 17. Juni sind die Rückbau-Arbeiten gestartet, nun ist der Abriss erfolgt. Teilbereiche des Küstengymnasiums (KGN) haben sich in 2.000 Tonnen Bauschutt verwandelt.
 
 
Neustadt in Holstein. Nun ist es unübersehbar: Trakt 2 und 3 des KGN sind abgerissen. Die Arbeiten zum Teilneubau der Schule sind planmäßig zum Ende des Schuljahres gestartet (der reporter berichtete). Sobald der Neubau mit 25 Klassenräumen bezogen werden kann (vermutlich Anfang 2023), sollen die verbliebenen Baukörper saniert werden. Alter Eingang, Verbindungsgang mit Lehrerzimmer und Aula, all das werden die Schulkinder nach den Sommerferien nicht mehr vorfinden.
 
Das Gelände ist aktuell voller Trümmer und Bauschutt, der Tag für Tag abgefahren wird. Insgesamt rund 2.000 Tonnen. Drei Bauleiter von Gollan-Recycling, Klaus Steindorff, Björn Ulmer und Christopher Lautwein, kümmern sich darum, dass alles planmäßig und nach den geltenden Vorschriften verläuft. Denn eine Abrisskugel kommt nicht zum Einsatz. Stattdessen „knabbern“ sich zwei Abrissbagger fast schon liebevoll von Etage zu Etage der 1960 fertiggestellten Gebäude, um möglichst schon beim Rückbau wichtige Wertstoffe voneinander zu trennen und herauszusammeln, wie zum Beispiel Metall, Beton und Holz. Immer wieder finden sich Schaulustige und Schüler ein, die das schrittweise Verschwinden ihrer Schulgebäude bestaunen.
 
 
Mit dem Abbruch der Trakte 2 und 3 war am 9. Juli begonnen worden. Zuvor mussten diese entkernt werden. Das bedeutet: Alles muss raus. Tafeln, Möbel, Bodenbeläge und natürlich auch Schadstoffe - darunter asbesthaltige Wellplatten. Wenn der Bauschutt weg ist geht es an das Ausheben der Baugrube, also dem Platz, wo der neue Baukörper entstehen soll. Dafür müssen noch einmal 5.000 Tonnen Erdboden wegtransportiert werden. Diese Arbeiten sollen Ende August abgeschlossen sein. Ein wohl nicht ganz alltägliches Erlebnis für so manchen Schüler, wenn die Schule, die man kannte, vor den Ferien noch stand und nach den Ferien zur Hälfte verschwunden ist. (ab)


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