Marco Gruemmer

Rallye Dakar, Etappe 4: De Villiers/von Zitzewitz auf Tagesrang 11

Tagesrang sieben auf steiniger, fordernder Etappe von Al-Henakiyah nach al-‘Ula.

Tagesrang sieben auf steiniger, fordernder Etappe von Al-Henakiyah nach al-‘Ula.

Bild: KIN MARCIN

al‘Ula, Saudi-Arabien. Grundsolide und zuverlässig: Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz (Karlshof) sind ihrem Stil bei der Rallye Dakar treu geblieben und beendeten den ersten Teil einer Marathon-Etappe auf Tagesrang elf. Mit einer konstanten Fahrt achteten sie dabei auf dem ersten Teil einer Marathonetappe, bei der Abends kein Service durch die Mechaniker sondern nur von den Teilnehmenden selbst erlaubt ist, darauf, das Material zu schonen. Der Tagessieg ging an ihre Toyota-Markengefährten Yazeed Al-Rajhi/Timo Gottschalk (RSA/GER), die Gesamtführung verteidigten ihre Teamkollegen Henk Lategan/Brett Cummings (RSA/RSA).


Nach einem intensiven und dramatischen Beginn der Rallye Dakar 2025 richtete sich der Blick auf die Marathon-Etappe, bei der Steher-Qualitäten im Vordergrund standen. Die Route begann auf vulkanischem Untergrund und führte über verwundene Strecken entlang der atemberaubenden Canyons von al-’Ula. Die Sonderprüfung endete direkt am Marathon-Biwak, wo in dieser Nacht nur Service durch die Teilnehmer selbst erlaubt war.

„Heute war ein extrem steiniger und harter Tag, der viele Reifenschäden hervorgebracht hat. Wir sind gut durchgekommen, haben viele überholt, die mit Plattfüßen gestanden sind. Später hatten wir selbst einen. Leider hatte unser Schlagschrauber keinen Akku, weswegen wir von Hand schrauben mussten. Das hat dann nicht eineinhalb, sondern sechs, sieben Minuten gedauert. Alles in allem sind wir aber zufrieden“, sagte Dirk von Zitzewitz nach Etappe 4 der Rallye Dakar 2025. (red)


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