Marlies Henke

7. MINT-Wettbewerb mit Rekordbeteiligung am Küstengymnasium gestartet

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Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit den Rotariern, betreuenden Lehrkräften und der Schulleitung.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit den Rotariern, betreuenden Lehrkräften und der Schulleitung.

Foto: Marlies Henke

Neustadt in Holstein. Am Küstengymnasium Neustadt ist der MINT-Wettbewerb bereits zum siebten Mal an den Start gegangen. Unter dem diesjährigen Motto „Nachhaltigkeit“ engagieren sich 47 Schülerinnen und Schüler von der 6. bis zur 10. Klasse in 24 unterschiedlichen Projekten, um praxisnahe Lösungen für ökologische Herausforderungen zu entwickeln.


Die Abkürzung MINT steht für die Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Der Wettbewerb, der von dem Rotary-Club Neustadt-Ostsee initiiert wurde, zielt darauf ab, das Interesse an diesen Fächern bei den Schülerinnen und Schülern zu wecken und deren Talente zu fördern. Der Auftakt des aktuellen Wettbewerbs erfolgte am vergangenen Montag durch die Schulleitung, Lehrkräfte und Vertreter des Rotary-Clubs.


Die Teilnahme am MINT-Wettbewerb am Küstengymnasium habe in den vergangenen Jahren stetig zugenommen und in diesem Schuljahr mit 47 Schülerinnen und Schülern eine Rekordbeteiligung erreicht, wie Schulleiter Karsten Kilian begeistert berichtete. Er nutzte die Gelegenheit, den Mitgliedern des Rotary-Clubs für ihre Großzügigkeit zu danken: „Diese Unterstützung ist nicht erwartbar, aber es ist wichtig, dass gerade ein solches Projekt gesponsert wird, damit die Schule mit der Wirklichkeit in Kontakt kommt und Authentizität erfährt.“

Die Projektideen der Schülerinnen und Schüler drehen sich um Themen wie die „Überfischung der Ostsee in der Neustädter Bucht“, eine „Nachhaltige Praxiseinrichtung“ und „Erneuerbare Energien und selbstversorgende Gebäude“. Judith Tydal, eine der begleitenden Lehrkräfte, erläuterte: „Weitere Themen befinden sich derzeit in der Entwicklungsphase. Die exakte Formulierung der Forschungsfragen wird dann im Verlauf des Prozesses verfeinert. Am 6. Juni werden die Projekte vor der Jury präsentiert.“

Rotarier und MINT-Projektleiter Georg Heerten verkündete, dass auch zu diesem Wettbewerb wieder ein abschließender Ausflug für die Teilnehmenden organisiert wird und betonte die Relevanz der MINT-Fächer für die Schülerinnen und Schüler: „Wer MINT-Fächer studiert oder sich in diesen Bereichen ausbilden lässt, für den ist die berufliche Perspektive großartig, weil der Mangel an Nachwuchs riesengroß ist. Ich hoffe, dass der MINT-Wettbewerb uns allen einen Motivationsschub gibt, um diesen Weg weiterzugehen.“

Der aktuelle Wettbewerb findet in leicht veränderter Form statt. So erarbeiten die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe in Profilseminaren verschiedene Projekte. Diese werden dann - sofern sie sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen, von den Lehrkräften ausgewählt und ebenfalls an dem Wettbewerb teilnehmen. Zudem soll die MINT-Preisverleihung am 13. Juni nicht wie in den Vorjahren in einem Restaurant, sondern in der Schule mit Catering abgehalten werden. Dabei ist vorgesehen, den Gästekreis zu erweitern, um auch die Eltern verstärkt einzubinden. (he)


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