Petra Remshardt

Leserbrief

Eine Geschichte von Schutzengeln und Lebensretter
Ort: Neustadt - Abknickende Vorfahrt - Kreuzung Ostring / Oldenburger Straße. (Dieser Unfallschwerpunkt ist bekannt.)
Zeit: Donnerstag, 8. April um 13.15 Uhr.
Die folgende Situation ereignete sich in circa fünf Sekunden:
„Wir fuhren auf dem Ostring und wollten links in die Oldenburger Straße abbiegen. Wir hielten an!
Von rechts kam ein grauer Kleinwagen und blinkte links, um in den Ostring zu fahren. Plötzlich bremste der Kleinwagen stark ab und hupte.
Aus der Oldenburger Straße kam ein weißer Wagen mit hoher Geschwindigkeit geschossen (circa 80 Stundenkilometer - weißer Kombi mit PI ….). Der war so schnell, dass wir nicht mehr erkennen konnten. Puls war auf 180! Wir haben überlebt!
Unser Dank gilt der Frau in dem grauen Kleinwagen! Sie hat die hohe Geschwindigkeit erkannt und gebremst, sonst wäre sie Opfer geworden.
Dass sie überhaupt da war und so reagierte, hat uns das Leben gerettet. Den weißen Wagen hätten wir aus der Situation nicht sehen können und wären weiter gefahren. Den Einschlag auf der Fahrerseite hätten ich und meine Frau wohl kaum überlebt.
Auf dem Rückweg haben wir noch mal die Beschilderung angesehen. Links und rechts stehen STOP-Schilder und oben in der Mitte auch noch eins. (Das obere ist stark ausgebleicht und kaum zu erkennen.)
Egal, wer hier so durchfährt ist grob fahrlässig und nimmt Schwerverletzte oder Tote in Kauf.
Wenn die Frau diesen Artikel liest wird sie sich sicherlich erinnern und wir würden ihr einen dicken
Blumenstrauß über die Redaktion des reporters zukommen lassen.“
Annette und Manfred Kampmann


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