Marco Gruemmer

Rallye Dakar, Etappe 5: Tagesrang sechs

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Yazeed Al-Rahji und Dirk von Zitzewitz kämpften sich mit Tagesrang sechs zurück in den „Dakar“-Rhythmus.

Yazeed Al-Rahji und Dirk von Zitzewitz kämpften sich mit Tagesrang sechs zurück in den „Dakar“-Rhythmus.

Al Quaisumah/Saudi Arabien. Kein Befreiungsschlag, eher solide Leistung: Yazeed Al-Rahji und sein Karlshofer Co-Pilot Dirk von Zitzewitz haben auf dem fünften Teilstück der Rallye Dakar Tagesrang sechs erobert. Sowohl für Fahrer als auch für Beifahrer bildete die Etappe von Riad nach Al Qaisumah ein hartes Stück Arbeit. Gleich zu Beginn leitete eine knifflige Navigation einige Favoriten auf Tages- und Gesamtsieg in die Irre – darunter Carlos Sainz/Lucas Cruz (ESP/ESP, Mini) oder Sébastien Loeb/Daniel Elena (FRA/MCO, Prodrive). Und eben auch Al-Rahji/von Zitzewitz. Der Tagessieg ging an Dirk von Zitzewitz‘ ehemaligen Fahrer Giniel de Villiers und dessen neuen Navigator Alex Haro Bravo (ZAF/ESP, Toyota), in der Gesamtwertung liegen Stéphane Peterhansel/Edouard Boulanger (FRA/FRA, Mini) weiter vorn. Mit einem starken Endspurt beendeten Al-Rahji/von Zitzewitz die Etappe versöhnlich – nur rund neun Minuten hinter dem Tagessieger, auf den sie zu Beginn der Etappe noch eine Viertelstunde eingebüßt hatten.
 „Eine sehr harte, sehr lange Prüfung. Gleich zu Beginn haben wir uns verfahren – und waren damit in guter Gesellschaft. Als 30. Auto auf der Strecke haben wir im Staub schlicht nichts gesehen. Danach haben wir uns durch den Tag gearbeitet und uns früh einen Reifenschaden eingefangen, bei Kilometer 130 etwa nochmal einen doppelten Plattfuß vorn und hinten links, nachdem wir einen Stein getroffen hatten. Da waren unserer Reserveräder aufgebraucht. Und es lagen ja noch rund 320 Kilometer vor uns. Auf den Steinen sind wir also gefahren wie auf rohen Eiern, im Sand hat Yazeed gepusht wie ein Großer. In den Dünen sind wir geflogen – mehr geht nicht“, sagte Dirk von Zitzewitz nach Etappe 5 der Rallye Dakar 2021. (red)


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