Marco Gruemmer

Rallye Dakar, Etappe 6: von Zitzewitz wird Tageszweiter

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Das Profil von Etappe 6 für Yazeed Al-Rahji und Dirk von Zitzewitz: Dünenquerungen mit Höchstschwierigkeit und teils schnelle Sandpisten.

Das Profil von Etappe 6 für Yazeed Al-Rahji und Dirk von Zitzewitz: Dünenquerungen mit Höchstschwierigkeit und teils schnelle Sandpisten.

Ha‘il/Saudi Arabien. Yazeed Al-Rahji und sein Co-Pilot Dirk von Zitzewitz aus Karlshof haben sich bei der Rallye Dakar zurückgemeldet. Das sechste und abschließende Teilstück vor dem Ruhetag, das von Al Qaisumah nach Ha‘il führte, absolvierte das saudi-arabisch–ostholsteinische Duo mit der zweitbesten Zeit – vor Favoriten auf den Gesamtsieg wie Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA, Toyota) und Stéphane Peterhansel/Edouard Boulanger (FRA/FRA, Mini). Auf der auf 347 Kilometer gekürzte Prüfung glänzten sowohl Fahrer als auch Beifahrer: Dünenquerungen der Höchstkategorie drei und teils schnelle Sandpisten standen auf der Agenda. Im Kampf um den Tagessieg mussten sich Al-Rahji und von Zitzewitz nur Carlos Sainz/Lucas Cruz (ESP/ESP, Mini) geschlagen geben. Nach fünf Reifenschaden am dritten sowie einem Getriebeschaden am vierten Tag spielen Al-Rahji/von Zitzewitz in der Gesamtwertung allerdings keine entscheidende Rolle mehr.
 
„Mal wieder eine verrückte Etappe. Wir hatten uns am Morgen vorgenommen, heute auf Angriff zu fahren – und das hat Yazeed auch gemacht. Vom ersten bis zum letzten Meter. Mit so viel Kontrollen so schnell durch die Dünen – Respekt! Schneller geht es mit diesem Auto nicht. Das war außerdem der erste Tag ohne Plattfuß, erfreulich. Platz zwei an einem solch ausgesprochenen Buggy-Tag ist super. Dass wir mit dem Allradler so weit vorn dabei sind – klasse“, sagte Dirk von Zitzewitz nach Etappe 6 der Rallye Dakar 2021.
 
101 Prüfungskilometer ausgespart
 Etwas kürzer als geplant präsentierte sich die sechste Etappe von Al Quaisumah nach Ha‘il, wo am Samstag die Teilnehmenden den einzigen Ruhetag der Rallye Dakar spendiert bekommen. Viele Teams hatte tags zuvor erst spät das Biwak erreicht – der Veranstalter A.S.O. (Amaury Sport Organisation) setzte den Start der Etappe aus diesem Grund 1,5 Stunden später an, sorgte zwischen den Kilometern 238 und 351 der Wertungsprüfung für eine 12-Kilometer-Abkürzung und verringerte die Prüfungsdistanz damit auf 347 Kilometer. (red)


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