HSG Ostsee verpflichtet Noah Moussa
Neustadt in Holstein/Grömitz. Die HSG Ostsee N/G setzt im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Handball-Bundesliga ein weiteres Ausrufezeichen und verpflichtet nach Rune Hanisch und Finn Kretschmer nun den nächsten Hochkaräter: Noah Moussa wechselt mit sofortiger Wirkung von den Wölfen Würzburg an die Ostseeküste.
Der 23-jährige Abwehrspezialist stammt ursprünglich aus Bad Segeberg, wo er auch seine ersten handballerischen Schritte machte. Über die Jugend des THW Kiel führte ihn sein Weg zunächst zum ASV Hamm-Westfalen, ehe er sich dem Drittliga-Spitzenteam von den Wölfen Würzburg anschloss. Nach seiner Station in Unterfranken zieht es den ehemaligen Junioren-Nationalspieler nun zurück in seine Heimat – mit dem klaren Ziel, weiterhin leistungsorientierten Handball auf hohem Niveau zu spielen.
Neuer Defensivakteur an der Ostseeküste
Noah Moussa gilt als ruhiger, disziplinierter und zugleich leidenschaftlicher Spieler, der insbesondere mit seiner Physis und Zweikampfstärke in der Abwehr über enorme Qualitäten verfügt. Genau dort soll und will er die Defensive der HSG Ostsee nachhaltig stabilisieren. In seiner Entwicklung profitierte Moussa von namhaften Trainern sowie der starken Unterstützung seines familiären Umfelds.
Mit dem Wechsel zur HSG Ostsee schließt sich für den linken Rückraumspieler, der stets den Wunsch hatte, in die Heimat zurückzukehren, nun ein Kreis. Umso positiver fällt sein erster Eindruck vom neuen Umfeld aus: „Mein erster Eindruck von der HSG Ostsee ist positiv. Ich wurde mit offenen Armen empfangen und fühle mich gut aufgehoben und verstanden. Die Kommunikation mit den Verantwortlichen ist transparent und stets auf Augenhöhe. Alles wirkt sehr familiär und ich freue mich auf mein erstes Heimspiel, um auch die Fans und Unterstützer kennenzulernen.“
Neben dem Ziel Klassenerhalt ist es Moussa ein besonderes Anliegen, in den anstehenden Derbys bestmöglich abzuschneiden. Der witterungsbedingte Ausfall des Schleswig-Holstein-Derbys gegen den TSV Altenholz kommt dem Neuzugang dabei durchaus gelegen.
Die Verpflichtung von Noah Moussa ist neben den Transfers unter anderem von Dennis Klockmann und Finn Kretschmer ein weiterer Coup vom Sportlichen Leiter Jan Weber, der sein Amt zum 30. Januar niederlegen wird. Hintergrund ist eine neue Führungsposition in einem international tätigen Konzern, die es ihm künftig zeitlich nicht mehr erlaubt, seine Aufgaben bei der HSG Ostsee in der gewohnten Intensität auszuüben. Dem Verein bleibt Weber dennoch als Unterstützer eng verbunden, kümmert sich unter anderem bis zum Saisonende maßgeblich um die Videoanalysen der jeweiligen Gegner.
Geschäftsführer der Spielbetriebsgesellschaft, Johann Plate, über den Einsatz Webers in seiner Zeit bei der HSG Ostsee: „Jan hat das sportliche Ruder in einer Phase übernommen, in der wir einige Herausforderungen zu bewältigen hatten. Dank seiner hohen Einsatzbereitschaft und der guten Zusammenarbeit ist es uns gelungen, diese Themen strukturiert abzuarbeiten und wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen. Jan hat nicht nur bei der Kaderplanung und der Trainerfrage hervorragende Arbeit geleistet, sondern sich auch im Hintergrund maßgeblich eingebracht, etwa bei der Anbahnung von Kooperationen und im Bereich Videoanalyse für das Taktiktraining, welche er bis zum Saisonende weiter verantworten wird. Sein Abgang wiegt schwer, kommt für uns durch die offene Kommunikation jedoch nicht völlig überraschend. Die Aufgaben werden intern neu verteilt und gemeinsam getragen.“
Zur neuen Saison wird Johann Plate übergangsweise selbst die sportliche Leitung übernehmen. (red/mg)

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