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Ideen für berufliche Selbstständigkeit

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Die Schülerinnen und Schüler stellten ihre Ideen nacheinander dem Publikum vor.

Die Schülerinnen und Schüler stellten ihre Ideen nacheinander dem Publikum vor.

Oldenburg. (bg) Zu einer Präsentation ihrer Projektergebnisse hatten die Schülerinnen und Schüler der zwölften Klassen des Beruflichen Gymnasiums Oldenburg eingeladen. Beteiligt an der vorangegangenen Projektwoche waren alle fünf Klassen mit immerhin etwa 130 Schülerinnen und Schülern. Als Gäste der Präsentation hatten sich Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschulen Oldenburg, Heiligenhafen, Lensahn, Grömitz und Neustadt eingefunden. Schulleiter Michael Gülck lobte in seiner Begrüßung die vielen Ideen und vor allem die „tollen Ergebnisse“, die am Ende der Projektwoche erzielt worden waren. Beeindruckt war er aber auch von dem großen Andrang, der in den Räumen der Schule herrschte, denn der Platz reichte kaum aus, um die wechselnden Klassen unterzubringen.
Doch worum drehte sich die Projektwoche? Es sollten gesellschaftliche Herausforderungen beleuchtet werden, Probleme und Lösungen bedacht werden, und es wurden daraus Geschäftsideen entwickelt.
Zwei Beispiele: Eine Idee war „Buy & Go“, hinter dem sich, kurz gesagt, ein Lieferservice verbirgt, den ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen nutzen können. Vier Schüler stellen ein Konzept für flexible Arbeitsplätze für Jugendliche vor, die diesen Service künftig bieten könnten. Dabei ging es nicht nur um die gedachte Geschäftsgründung, sondern ebenso um Vermarktung und Finanzierung einer solchen Firma.
Die Betreuung älterer Menschen stellten andere Schülerinnen und Schüler vor. Ihr Gedanke: Wie kann man einsame Menschen zusammenbringen und einen sinnvollen Alltag gestalten. Auch hier spielte es eine Rolle, wie so ein Projekt finanziert werden könnte und wie es bekannt gemacht werden könnte.
Entstanden war die Projektwoche in Zusammenarbeit mit SEEd, einer Initiative von Open Campus Schleswig-Holstein, gefördert durch die Joachim-Herz-Stiftung. Entwickelt wurden dabei sogenannte Start Ups, wie Neugründungen von Firmen mit besonderen Ideen genannt werden.
Der Name SEEd steht für Social Entrepreneurship Education, was Schülern mit guten Englischkenntnissen sicher schneller über die Lippen geht, als dem einfachen Ostholsteiner. Social Entrepreneurship Education ermöglicht „die Verwirklichung eigener Ideen, verknüpft mit unternehmerischer Initiative und bietet die Chance gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Unternehmensgründungen, die Schaffung neuer Arbeitsplätze und neue Berufsperspektiven gehen damit Hand in Hand“. Vertreterinnen von SEEd begleiteten auch die Präsentation und bewerteten die einzelnen Projektideen.



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