Reporter Eutin

Der Evolution auf der Spur

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Bürgermeister Lars Winter und Direktor Diethard Tautz eröffneten den Evolutionspfad an seiner ersten Station an der Marktbrücke.

Bürgermeister Lars Winter und Direktor Diethard Tautz eröffneten den Evolutionspfad an seiner ersten Station an der Marktbrücke.

Plön (los). Die Plöner Marktbrücke an der Stadtbucht lädt als Ausgangspunkt eines informativen Weges Wissensdurstige künftig dazu ein, sich auf die Spuren der Entwicklung des Lebens zu begeben. Das Plöner Max-Planck-Institut (MPI) entwickelte den „Evolutionspfad“ analog zum bestehenden „Planetenpfad“ mit insgesamt elf Info-Stationen. Vergangene Woche eröffneten MPI-Direktor und Professor Diethard Tautz und Bürgermeister Lars Winter den Weg des Lebens und stellten das Projekt vor.

Anlass der Aktion war der „Max-Planck-Tag“, zu dem am Freitag 14. September Institute in 32 Städten bundesweit Besuchern ihre Türen öffneten und ihre wissenschaftliche Arbeit präsentierten. So auch das MPI in Plön als einziges Max-Planck-Institut Schleswig-Holsteins. Das Fundament dieses Forschungs-Festivals bildete das 70-jährige Jubiläum der Max-Planck-Gesellschaft als Nachfolgeorganisation der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, der 160-jährige Geburtstag des gebürtigen Kielers Max Plancks und seine Auszeichnung mit dem Nobelpreis für Physik vor 100 Jahren.
 
Der Planetenpfad führt entlang des Sees und der Eutiner Straße bis hin zum MPI für Evolutionsbiologie in der August-Thienemann-Straße. Die 1,3 Kilometer lange Strecke stellt anhand ihrer Stationen die Zeitabstände bestimmter Ereignisse in der Entwicklung des Lebens dar. Zudem gibt es jeweils einen Überblick über die Veränderung der Kontinente auf der Erde, wobei die jeweilige relative Lage Plöns berücksichtigt wurde. Die Erläuterungen liegen auf Deutsch sowie Englisch vor. Über einen QR-Code können weitere Informationen abgerufen werden: sei es zu Fragen zur ersten Photosynthese auf der Erde, der Besiedlung des Landes oder dem Zeitalter der Dinosaurier. Die Evolution des Menschen bildet an Station 11 das Schlusslicht.

Für Groß und Klein eignet sich der Weg gleichermaßen. Kindgerecht aufbereitete Informationen wurden in Form eines Kurzkommentars einer symbolischen Eule in den Schnabel gelegt.



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