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Preetz investiert 2,3 Millionen Euro

Preetz (vg). Am Montag war ein wichtiger Tag für die Zukunft der Preetzer Schwimmhalle: Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack und Landrat Björn Demmin überreichten Bürgermeister Tim Brockmann zwei Förderbescheide zur Sanierung der über 40 Jahre alten Schwimmhallen-Technik. „Für das Vorhaben haben wir 2,3 Millionen Euro in den Haushalt eingestellt. Geld, das wir aber allein nicht aufbringen können. Ich freue mich deshalb besonders, dass das Land uns mit 500.000 Euro den maximal möglichen Zuschuss aus der kommunalen Sportstättenförderung gewährt und der Kreis uns mit 345.600 Euro unterstützt“, sagte Brockmann bei einer kleinen Feierstunde vor Ort.

Die Schwimmhalle wurde 1981 eröffnet und ist heute eines von nur noch zwei Hallenbädern im Kreis Plön. Die Schwimmhalle wird von jährlich 120.000 Besuchern aus Preetz und dem Umland genutzt, darunter sind 16 Schulen und neun Vereine. „Die Schwimmhalle ist kein x-beliebiger Aspekt der Infrastruktur, sondern hat überörtliche Bedeutung, gibt es doch im Kreis Plön 50 Kilometer Ostseeküste und 80 Seen. Preetz ist umgeben von Seen und Flüssen. Kinder müssen den Umgang mit Wasser und seinen Gefahren erlernen können“, betonte Brockmann. Auch die Ministerin bezeichnete die Schwimmhalle als unentbehrlich: „Mit der geplanten Modernisierung stellen Sie das Hallenbad für die Zukunft auf. Vor allem aber freut es mich, dass mit diesem großen Sanierungsvorhaben ein Ort für die vielen begeisterten Schwimmerinnen und Schwimmer im Land fortbestehen kann und in neuem Glanz erstrahlen wird“, so Sabine Sütterlin-Waack.

Die Stadt hat regelmäßig in die Einrichtung investiert. So wurden im Wesentlichen die Gebäudehülle sowie die Lüftungstechnik kontinuierlich saniert, umgebaut oder erweitert – zuletzt wurde dafür 1,5 Millionen Euro ausgegeben. Nach 43 Jahren muss nun aber Bade- und Trinkwasseraufbereitung modernisiert und die Elektrotechnik erneuert werden. Die Modernisierung der stark überalterten bädertechnischen Anlagen soll zugleich den Energieverbrauch reduzieren. Die Lampen werden auf LED umgestellt. „Im Grunde wird die komplette, in die Jahre gekommene Technik im Keller herausgerissen und durch neueste Technik ersetzt. Ich persönlich vermute, dass die Arbeiten dafür rund vier bis fünf Monate dauern werden. Das ist für jeden, der sich damit bei uns beschäftigt, Neuland“, sagt Arno Kohnke, Meister für Bäderbetriebe. Noch muss der Auftrag ausgeschrieben werden. Frühestens im Herbst könnte mit der Modernisierung begonnen werden. Dafür muss die Schwimmhalle dann geschlossen werden.


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