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Noch nie in 30 Jahren: Theater unterm Dach vorab ausverkauft

Schräge Typen, skurrile Figuren: Mit einer ungewöhnlichen Inszenierung der schwarzen Komödie ‚Arsen und Spitzenhäubchen‘ stößt das Theater unterm Dach auf großes Publikumsinteresse. Lange vor der Premiere sind alle Vorstellungen ausverkauft.

Schräge Typen, skurrile Figuren: Mit einer ungewöhnlichen Inszenierung der schwarzen Komödie ‚Arsen und Spitzenhäubchen‘ stößt das Theater unterm Dach auf großes Publikumsinteresse. Lange vor der Premiere sind alle Vorstellungen ausverkauft.

Bild: hfr

Klausdorf (mm). Das hat das Theater unterm Dach seit seines mehr als 30-jährigen Bestehens nicht erlebt: Wenige Tage nach Verkaufsstart, lange vor der Premiere am 13. Februar, war die neue Produktion der Schauspieler restlos ausverkauft. „Bereits nach acht Tagen waren alle Vorstellungen weg“, freut sich Theaterleiter Jürgen Kaeding. Ebenfalls neu in dieser Spielzeit sind geänderte Anfangszeiten. Die Vorstellungen am Freitag und Sonnabend beginnen bereits um 19 Uhr, am Sonntag um 18 Uhr. Auf dem Spielplan steht die schwarze Komödie „Arsen und Spitzenhäubchen“, ein amerikanischer Klassiker aus den vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Gespielt wird wie gehabt auf der kleinen Dachbodenbühne in Schwentinental Klausdorf. Die große Villa mit Treppenhaus, die das Stück eigentlich vorsieht, lässt sich wegen des begrenzten Platzangebots unterm Dach nicht abbilden. Regisseurin Regina Scholtis setzt daher auf eine ungewöhnliche Besetzung und schräge Figuren. Und macht aus der Not eine Tugend: „Gerade die Enge der Bühne macht für uns den Reiz aus“, sagt Kaeding: „Wir erzählen den amerikanischen Klassiker mit seinen skurrilen alten Damen, verunstalteten Verwandten und ungewöhnlichen Polizisten auf unsere eigene Art.“ Vermutlich reine Spekulation: doch möglicherweise war es die Aussicht auf diese eigenwillige Inszenierung, warum die Karten so schnell vergriffen waren. 

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