Reporter Eutin

Bürgermeister schaut optimistisch in die Zukunft

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Ahrensbök (hr). „2019 war ein gutes Jahr“, verkündet Bürgervorsteher Hans-Joachim Dockweiler. Er blickt zurück auf ein Jahr, in dem viele Projekte Fortschritte gemacht haben, in dem bürokratische Hürden überwunden wurden, der Gemeinderat sich nach einer Fraktionsteilung neu formierte, die Umrüstung der Straßenlaternen auf die energiesparenden LEDs angelaufen ist und die Digitalisierung weiter fortgeschritten ist. „Wenn jemand während einer Gemeinderatssitzung auf seinem Tablet herumtippt, spielt er nicht irgendein Spiel, nein, er blättert in Unterlagen“, berichtet Dockweiler stolz über die neuen Tablets des Gemeinderates. Falls sich jemand selbst von dieser neuen Effizienz überzeugen möchte, sind fast alle Gemeinderatssitzungen für die Öffentlichkeit zugänglich und die BürgerInnen der Gemeinde Ahrensbök herzlich eingeladen. Doch das war nur der Anfang: „Ich sehe 2019 als Vorlauf für eine spannende Zukunft!“, so Dockweiler.
Auch Bürgermeister Andreas Zimmermann ist optimistisch, weist aber auch auf die finanziellen Schwierigkeiten hin. Das Land würde zwar schwarze Zahlen schreiben, sogar deutliche Gewinne machen, in den Gemeinden, insbesondere in den ländlichen Gebieten, käme davon allerdings leider wenig an. „Doch wir dürfen uns von den finanziell schwierigen Zeiten nicht entmutigen lassen, sondern müssen positiv in die Zukunft schauen“, erklärt Zimmermann. Er fordert die Bürgerinnen und Bürger auf, sich in Planungsausschüssen und Gremien zu engagieren, um die Zukunft der Gemeinde aktiv mitzugestalten.
„Trotz knapper Kassen ist es wichtig, in die Sicherheit unserer Bürger zu investieren“, stellt Zimmermann deutlich und verkündet, dass die Feuerwehr im kommenden Jahr zwei neue Fahrzeuge erhalten wird, um im Ernstfall hervorragend ausgerüstet zu sein.
Ein großes Thema sind die Neubaugebiete, die einerseits durch bezahlbaren Wohnraum mit guter Anbindung zu Kindergärten, Schulen und Freizeitangeboten junge Familien nach Ahrensbök ziehen soll, und andererseits durch zentral gelegene, barrierefreie Wohnungen Senioren ermöglichen soll, in ihrer Heimat wohnen zu bleiben. Besonders stolz ist Bürgermeister Zimmermann, dass er die Diakonie mit einer Station für Ahrensbök gewinnen konnte, um die Pflege der älteren Menschen zu gewährleisten.
Schwierigkeiten gab es hingegen im vergangenen Jahr mit dem Ausbau der Glasfaserkabel, die schnelles Internet in der ganzen Gemeinde gewährleisten sollen. Auf Grund von Streitigkeiten zwischen den verschiedenen beteiligten Firmen kam es hier zu Verzögerungen, jetzt soll es aber los gehen. In Sachen Internet kann die Gemeinde jedoch einen anderen Erfolg verzeichnen: Als Gewinner eines EU-weiten Wettbewerbs wird es in Ahrensbök fünf kostenfreie WLAN-Hotspots geben - lange nicht genug, aber ein guter Anfang, findet Zimmermann.
Abschließend bedankt sich der Bürgermeister bei allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde und wünscht ein gutes, gesundes, erfolgreiches Jahr 2020: „Ich freue mich darauf, mit Ihnen gemeinsam Akzente hier in unserer Gemeinde Ahrensbök zu setzten!“


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