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Die „Blau-weissen-Jungs” können wieder Pläne schmieden

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Foto: hfr

Ahrensbök (t). Endlich wieder eine Jahreshauptversammlung bei den Blau-weissen Jungs in Ahrensbök, nachdem das Treffen im Jahre 2021 aus Coronagründen ausfallen musste.


Der Vorsitzende Ulli Groepler konnte zirka vierzig 40 Teilnehmer begrüßen, wovon 25 aktive und 15 passive Mitglieder waren. In seinem Bericht hob er hervor, dass trotz der widrigen Bedingungen der Übungsbetrieb jedoch eingeschränkt stattgefunden habe und die wenigen möglichen Auftritte erfolgreich über die Bühne gegangen seien: „So können wir stolz und sehr zufrieden sein, diese Zeit ohne große Veränderungen überstanden zu haben“, betonte Groepler und nannte zum Vergleich einige Zahlen: Im Sängerbund Schleswig-Holstein habe es 2019 noch 9400 Sänger gegeben, 2022 jedoch nur noch 7380, ein Minus von 22 Prozent. Viele Laienchöre hätten aufgegeben.


Für die Blau-weissen Jungs allerdings sei es eines der denkwürdigsten Jahre in der Chorgeschichte gewesen. Der Chor kam 2020 35mal und 2021 36mal zusammen. Die Auftritte fanden in den Ostseebädern und zu privaten Anlässen statt. Besonders erwähnenswert der Auftritt in der Basilika in Altenkrempe: „Ein tolles Ambiente, leider vor zu wenig Zuhörern“, resümierte der Vorsitzende. Dennoch konnte die gesammelte Gage in Abstimmung mit der Kirchenleitung für Kinder in Not gespendet werden.


Mancher Ausfall schmerzte sehr: Der von vielen geliebte „Weihnachtliche Liederabend“ konnte weder 2020 noch 2021 stattfinden.
Umso größer war die Freude über die gelungene Versammlung mit dem traditionellen Eisbeinessen. Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurden für ein Jahr der Vorsitzende Ulli Groepler, Schriftführer Jürgen Malachowski und Beisitzer Dieter Schmalz gewählt. Für zwei Jahre gewählt wurden der stellvertretende Vorsitzende Dieter Blank, Kassierer Holger Harder und Beisitzer Hubert Hudzik. Als Kassenprüfer fungieren Holger Stünkel und Stephan Günther. Und auch Ehrungen konnten wieder persönlich vorgenommen werden: Für langjährige Vereinszugehörigkeit wurden ausgezeichnet: Thorsten Hoyer, Frank Lorenz (zehn Jahre „Blau-weisse-Jungs“), für 15 Jahre SSH Hans-Joachim Dockweiler und Jürgen Tanck, für 20 Jahre „Blau-weisse-Jungs“ erhielten Alexandre Manka, Hubert Hudzik, Rudolf Röther, Wolfgang Köster, Arnold Tebeck und Achim Grommisch eine Anerkennung, für 25 Jahre im SSH Heinrich Klempan, Klaus Groth, Jürgen Blank und Jürgen Malachowski und seit 40 Jahren sind Kurt Steffens und Dieter Schmalz im SSH aktiv. Für die eifrigsten Sänger (die zuverlässigsten fehlten in den zwei Jahren nur bei einer beziehungsweise zwei Veranstaltungen!) gab es als Anerkennung und Dankbarkeit Wurstpreise.


Der Vorsitzende Ulli Groepler bedankte sich bei allen Geehrten für den Einsatz und die Treue zum Chor. Im Allgemeinen sei er mit der Präsenz und Zuverlässigkeit der Sänger außerordentlich zufrieden.


Für das Jahr 2022 können wieder Pläne geschmiedet werden: Der Chor freut sich auf eine zweitägige Reise mit Damen und verschiedene Auftritte in den Ostseebädern und auf der Insel Poel.


Unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes überreichte der langjährige Sprecher der passiven Mitglieder Wilhelm Steen eine Spende mit lobenden Worten für diesen aktiven Chor an den Vorsitzenden. Und alle dürfen sich dank ihres Zusammenhaltes auf ein tolles Chorjahr freuen.


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