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Böse Verbandsliga-Pleiten für Selent und Schönkirchen

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Foto: D. Freytag

Kreis Plön (dif). Mit jeweils einer hohen Niederlage ging das vergangene Wochenende für Concordia Schönkirchen und den TSV Selent zu Ende. Cordi (Ehrentor durch Arvid Christoph zum 1:2) unterlag daheim dem Wiker SV mit 1:5 und Aufsteiger Selent ging gegen die FSG Saxonia gar 0:6 unter. Überragend beim WSV war an diesem Tage Alexander Theel, der viermal ins TSG-Tor traf. Keine Treffer, aber zumindest einen Zähler nahm der TSV Plön in Dänischenhagen beim 0:0 mit.


Spitzenreiter bleibt Rot Schwarz. Die Kieler siegten im Derby auf der Waldwiese beim VfB mit 4:1. Einen überaus wichtigen Dreier konnte die Spielgemeinschaft Dobersdorf/Probsteierhagen beim 2:1-Erfolg gegen den TSV Flintbek einfahren. Kjell Gonda traf fünf Minuten vor dem Ende zum doch überraschenden Sieg. Der TSV Stein holte dank Felix Flemming (73.) in Altenholz einen Pluspunkt, hatte sich aber nach der Tabellenlage sicherlich mehr erwartet. Vor drei Punkten stand Inter Türkspor gegen die SG Probstei. Besonders bitter für das Schlusslicht: Die Kieler führten zur Halbzeit mit 2:0 (zweimal Hamze), ließen sich dann aber doch noch das Match abkaufen und unterlagen 2:3 (Stahl, Müller, Göllner).


Landesliga Mitte: Der Preetzer TSV hat das Sportjahr 2022 mit einem 1:3 daheim gegen den Gettorfer SC abgeschlossen. Lennart Feddersen konnte nur noch das zwischenzeitliche 1:1 erzielen. Trotzdem wird man beim Aufsteiger mit der Hinrunde durchaus zufrieden sein können. Der Blick geht aber natürlich auch 2023 zumindest Richtung Platz neun. Die Teams auf den Positionen sechs bis elf liegen doch relativ dicht beisammen. Für die Schusterstädter geht es erst wieder am 25. März 2023 daheim gegen den TSV Kronshagen weiter. Eine lange Zeit ohne Punktspiele für die Mannen um Trainer Andreas Möller. Die VL Ost geht in den letzten Spieltag des Jahres 2022.


Am 19.11.22 hat der TSV Stein Aufsteiger Selent vor der Brust. Vor der Serie hätte man kaum annehmen können, dass hier ein Duell um Punkte für den Klassenerhalt für beide Mannschaften wichtig ist. Landesligaabsteiger Stein hatte sich nach den anfänglichen Schwierigkeiten ein wenig stabilisiert, rutsche aber zuletzt erneut in den Sog des Abstieges. Gegen Selent muss der Dreier eingetütet werden. Der Neuling konnte zwar schon die eine oder andere Duftmarke setzen, liegt aber aktuell auf den gefährdeten Rängen und kassiert einfach zu viele Gegentore. In diesem Punkt hat Stein klare Vorteile und geht deswegen auch als Favorit in das Spiel. Eine Punkteteilung wäre allerdings keine Utopie.


Zur FSG Saxonia reisen muss Titel- Mitfavorit Dänischenhagen. Die Gastgeber, bei denen nun der Ex-Dersauer Jürgen Muus an der Seitenlinie steht, könnten dem MTV ein Bein stellen und ihnen zwei Zähler abknöpfen. Gegen die Waldwiesen-Elf vom VfB Kiel muss der TSV Plön ran. Bleiben die Zähler bei den Gastgebern?


“Hoch gegen tief“ lautet das Kieler Duell von Rot Schwarz vs. Inter Türkspor. Der Spitzenreiter hat auch noch Heimrecht, eine mehr als klare Angelegenheit also. Für Inter dürfte es nur darum gehen, das Resultat in ein normales Verhältnis zu bringen. Ein Ergebnis bis 0:3 wäre durchaus in Ordnung, so die doch eher traurige Hoffnung. Es scheint leider so, dass das Team vom Ostufer nicht konkurrenzfähig ist. Für Türkspor wird es langsam fast utopisch die Klasse noch zu halten und den Gang Richtung Kreisliga zu vermeiden. Aber vielleicht tut sich ja in der Winterpause noch entscheidendes und der Verein kann nachrüsten.


Sonntag geht es dann für Concordia Schönkirchen zur SG Probstei in die Nachbarschaft. Favorit und Anwärter auf den Erfolg ist die TSG. Der Tipp geht Richtung 0:2. Am Auberg erwartet die Wik die SG aus Dobersdorf/Probsteierhagen. Für die Spielgemeinschaft ist jeder Zähler Gold wert und hilft im Abstiegskampf. Schwer wird es in Kiel allemal.
Eher chancenlos dürfte die 2. Mannschaft vom TSV Altenholz beim TSV Flintbek sein. Für den Terminblock der Fans: Alle Wochenendspiele starten um 14 Uhr. Außerhalb des finalen Antretens spielen am 26. November der TSV Plön gegen Rot Schwarz Kiel, bzw. der TSV Selent, der im Aufsteigerduell auf den VfB Kiel trifft. Anstoß in Plön ist schon um 13 Uhr, Selent wartet drei Stunden später auf die Kieler Gäste. Tipps: Die Blank-Kicker schlagen RS und der TSV Selent nimmt kurz vor Toresschluss noch einen Pluspunkt mit in den Jahreswechsel.
Das endgültig letzte Spiel 2022 findet in Dobersdorf statt, wo am 27. November ab 14 Uhr der MTV Dänischenhagen antritt.


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