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Finanzielle Hilfe für Kinder und Jugendliche

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Foto: T. Groß

Preetz (tg). Der Preetzer Schützengilde von 1442 e.V. ist es schon immer ein zentrales Anliegen gewesen, gemeinnützige Zwecke in Preetz finanziell zu fördern, oder auch soziale Projekte zu unterstützen. Für das laufende Jahr 2022 hat der Vorstand entschieden, zusammen mit dem amtierenden König Heiner Rath, die Schulsozialarbeit in der Schusterstadt mit 4000 Euro zu fördern. Diese Unterstützung ist den Preetzer Schützen nicht nur eine Herzensangelegenheit. Gemäß ihrer Satzung nach soll die Gilde, als eingetragener und gemeinnütziger Verein, entsprechende Geldmittel für gemeinnützige Zwecke bereitstellen. Diese Gelder kommen aus einer Stiftung, die das 1976 verstorbene Mitglied Paul Johnsen den Schützen seinerzeit testamentarisch überlassen hatte. Im laufenden Jahr kommen diesen Mittel nun Kindern und Jugendlichen an zwei Grundschulen und einer weiterführenden Schule in Preetz zugute. Hierbei hatte insbesondere die nachhaltige Wirkung der Mittelvergabe eine wichtige Bedeutung, für die Entscheidung des Vorstandes über den Förderzweck. „Die Schulsozialarbeit ist außerordentlich hilfreich, weil dort direkt bei persönlichen, familiären, schulischen oder beruflichen Problemen geholfen werden kann“, betont der 1. Ältermann Wolfgang Schneider. „Auf diese Weise können auch Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen eingeleitet oder präventive Angebote zum sozialen Lernen in Klassen und Gruppen vorgehalten werden.“ Die Vorteile dieser intensiven und zugleich wichtigen Arbeit liegen für ihn auf der Hand: „Schülerinnen und Schüler, vor allem auch die sozial Bedürftigen, werden gleichermaßen gefördert, um Bildungsangebote zur verantwortlichen Lebensbewältigung zu nutzen.“ Weil die dafür notwendigen finanziellen Mittel nicht durch den Schulträger gedeckt werden, muss die Schulsozialarbeit auf andere Finanzierungsmöglichkeiten setzen. Als einen weiteren Beitrag zur Unterstützung von Familien und Kindern hat der Vorstand zudem entschieden, aus Anlass des Hüpfburgparks auf dem Preetzer Schützenplatz im vergangenen September, auf die mögliche Platzmiete vom Betreiber zu verzichten. Stattdessen wurde der Betreiber um Freikarten für Kinder gebeten. Auf diese Weise konnten auch solche Kinder das Freizeitvergnügen nutzen, denen der Spaß aus finanziellen Gründen sonst nicht möglich gewesen wäre. „Uns ist es immer ein besonderes Anliegen, mit unseren Spenden, einen kleinen Beitrag zur Chancengerechtigkeit zu leisten“, betont Wolfgang Schneider.


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