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Flintbek und Schönkirchen als Plöner Spielverderber!

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Foto: D. Freytag

Kreis Plön (dif). In der Verbandsliga Ost hat der Preetzer TSV eine überragende Saison 2021/22 gespielt und ist völlig verdient Meister geworden. Trotzdem wollen wir nicht vergessen, dass auch beim TSV Plön sich niemand verstecken muss. Im Gegenteil. Die Blank-Jungs ärgerten den PTSV fast bis zum letzten Spieltag und liefen am Ende hinter den Schusterstädtern und Rot Schwarz Kiel auf einem starken 3. Ligaplatz ein. Noch nach 19 Spieltagen und einem 3:2-Erfolg bei RS lag der TSV nur ganze zwei Pünktchen hinter dem Spitzenreiter zurück, das direkte Duell noch vor Augen. Erst eine eher durchwachsene Phase zum Serienende hin machte alles zunichte. Nach einem 1:1 beim TSV Flintbek und dem 2:6 in Schönkirchen war die berühmte Messe gelesen. Das 1:5 in Preetz war danach bedeutungslos. Aus den 22 Spieltagen holte das Team 15 Siege, drei Remis und musste nur viermal den Platz als Verlierer verlassen. Mit einem Torverhältnis von 63:32 und den 48 Zählern gehörte man auch hier zu den „Top drei“ der Staffel. Insgesamt, abgesehen von dem erwähnten Finale, zeichnete den TSV über die gesamte Spielzeit aber eine Konstante aus. In der Hinrunde holte Danilo Blank mit seiner Mannschaft 25 Pluspunkte, die Rückserie brachte weitere 23. In der Heimtabelle verbuchte Plön am Ende den 2.Platz, schoss 31 eigenen Treffer, kassierte nur ganze neun. Zum „Titel“ reichte es sogar in der Fair-play-Tabelle. Bei 34 gelben Karten kam der Verein ohne einen Platzverweis aus. Eher mittelmäßig und die Rängen 7,8 und 6 verlief hingegen der Start in die abgelaufene Serie. Danach ging es über Position drei hoch bis auf Platz zwei. Diesen gab man erst am letzten Spieltag an Rot Schwarz wieder ab. Mit Palle Jespersen stellte der Ligadritte den besten Torjäger. Der ehemalige Reinfelder traf 21mal und schob sich vor Thies Borchardt (Rot Schwarz Kiel, 17) an die Spitze. Mannschaftskamerad Nico Kock machte 12 Tore und landete auf Platz sechs. Und so platzierten sich die weiteren Plöner Kicker: Jens Henningsen wurde mit seinen 10 Toren Achter, Philipp Grandt (5) holte Platz 33. Mit Sören Balk und Mats Böckmann-Rixen ging Rang 42 an ein TSV-Duo, dass jeweils vier Treffer bejubeln konnte. Christoph Schimming, 73. mit zwei Buden, sowie Heiner Boeck, Jonathan Elser, Niclas Falk, bzw. Thilo Schmidt (alle 1 Tor) sind auf Platz 105 gelistet. Trainer Blank kann also mit der Gesamtausbeute der Serie durchaus zufrieden sein, auch wenn man in Plön sicherlich mit mehr als einem Auge in Richtung Landesliga geschielt haben dürfte. Meisterschaft und Aufstieg wären mit Sicherheit möglich gewesen. Nun wird man einen neuen Anlauf nehmen müssen. Hauptgegner könnte hier wahrscheinlich auch wieder Rot Schwarz Kiel sein. Inwieweit Landesligaabsteiger Stein mit eingreifen kann, wird sich erst zeigen, wenn der TSV-Kader komplett ist.
Handball: Nachdem sich der THW Kiel bei den Rhein Neckar Löwen die Vizemeisterschaft und den Champions-League-Platz gesichert hatte, geht es nun am kommenden Wochenende nicht auf die startende Kieler Woche, sondern erst einmal Richtung Köln zum Final Four 2022. Auch wenn der Rekordmeister in Deutschland vom SC Magdeburg entthront wurde, die Königsklasse in Europa will man sich natürlich holen. Am 18. und hoffentlich auch 19. Juni werden viele Fans der Landeshauptstadt den Zebras in der Rheinmetropole zujubeln. Dort geht es im Halbfinale gegen keinen geringeren als den FC Barcelona, Titelverteidiger und neunmaliger Gewinner des Pokals. Für die Zebras die wohl schwerste aller Aufgaben. Nach dem Ausfall von Hendrik Pekeler und Sander Sagosen ist die Kieler Herde hier nur Außenseiter gegen den spanischen Dauermeister. Das war man vor zwei Jahren allerdings auch. Das Resultat ist bekannt. Ein stark ersatzgeschwächter THW holte im Finale gegen den FC Barcelona, den Cup. Eine Wiederholung ist ausdrücklich erwünscht, denn: Ein zweiter Pokal, nach dem Gewinn des Deutschen Cups, würde in der THW-Vitrine „nicht so schlecht aussehen“.


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