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Marie-Sophie Brandt unter den Besten

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Foto: hfr

Plön (t). Die achtzehnjährige Marie-Sophie Brandt hat allen Grund zur Freude. Sie konnte sich in einem Bestenwettbewerb der STO-Stiftung durchsetzen und gehört somit zu den einhundert besten Auszubildenden Deutschlands im Maler- und Lackiererhandwerk. „Der Entschluss Malerin zu werden fiel während eines Schulpraktikums“ erinnert sich Marie-Sophie. Damals besuchte sie die neunte Klasse der Gemeinschaftsschule. „Die Arbeit hat mir Spaß gebracht. Es hat mich begeistert am Ende des Tages zu sehen, was ich geschafft habe.“ Das Praktikum hat Marie-Sophie so sehr begeistert, dass sie beschlossen hat, noch vor dem Mittleren Schulabschluss die Schule zu verlassen und diesen lieber in Verbindung mit einer dualen Ausbildung zu erwerben.

Ihr damaliger Praktikumsbetrieb ist heute auch ihr Ausbildungsbetrieb. Der Schellhorner Malereibetrieb „farbecht GmbH“.
Der Malermeister und Geschäftsführer Arne Thede ist stolz auf seine Auszubildende, die sowohl im Betrieb als auch im Unterricht am Berufsbildungszentrum Plön sehr gute Leistungen zeigt. „Die Auszeichnung von Marie-Sophie ist eine tolle Bestätigung der guten Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule“ freut sich Jenny Möller, Malermeisterin und Lehrkraft am BBZ Plön, die Marie-Sophie unterrichtet und die Idee hatte, sie bei dem Bestenwettbewerb anzumelden.

Eine Idee, die sich gelohnt hat. Als Gewinn erhält Marie-Sophie neben der Auszeichnung einen voll ausgestatteten Werkzeugkoffer mit einem Wert von über 1000 Euro und ein Tablet. Die Preise sollen Marie-Sophie bei der Vorbereitung auf die kurz bevorstehende Gesellenprüfung helfen.
Hauke Scheef, Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung Holstein Nord, freut sich, die Auszubildende auszeichnen zu können. „Marie-Sophie ist ein Aushängeschild für unseren Beruf“ freut sich Herr Scheef. Er versteht die Begeisterung von Marie-Sophie für diesen Beruf gut. „In kaum einem anderen Beruf erhält man eine so direkte Rückmeldung über die geleistete Arbeit, wenn man z.B. ein wunderschönes, komplett renoviertes Gebäude den glücklichen Kunden übergeben kann.“

Ein Wiedersehen wird es im Sommer geben, wenn Marie-Sophie aus den Händen von Hauke Scheef ihren Gesellenbrief erhält, vielleicht sogar als Innungsbeste.

Die Zukunftsaussichten sind rosig. Fachkräfte werden in diesen Zeiten händeringend gesucht.
„Auch muss nach dem Gesellenbrief nicht Schluss sein“, betont Herr Scheef und verweist auf viele Möglichkeiten der Weiterbildung und die Möglichkeit der Meister- und Technikerausbildung, sowie ein anschließendes Studium oder Betriebswirt im Handwerk.


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