Reporter Eutin

Plöner Verbandsligakicker haben weiter den Aufstieg im Blick

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Kreis Plön (dif). Ein Lock down im Sport bedeutet-leider fast schon traditionell- immer Rückblick auf Vergangenes. Immerhin konnte die Verbandsliga Ost sechs Spieltage absolvieren, bevor es in die erneute Zwangspause ging. Eine richtige Ligaserie war dies aber natürlich nicht. Heute schauen wir uns den TSV Plön, das zweitbeste Team aus dem Kreis, einmal genauer an und berichten was die Elf von „Dauertrainer“ Danilo Blank (Der Ex-Spieler der KSV Holstein steht schon seit 2017 als Coach an der Seitenlinie) bis dato abgeliefert hat.
Der TSV war im vergangenen Jahr denkbar knapp und nur durch die Quotenregelung am Aufstieg in die Landesliga gescheitert. Damals hatte der TSV Stein das bessere Ende für sich. Aktuell schickt sich die Elf aber erneut an, dieses Ziel in der Spielzeit 2020/21 zu realisieren. So zumindest vor dem Stopp die Lage in der Liga. Mit 13 Pluspunkten und damit Platz drei, knapp hinter dem Preetzer TSV (16) und Spitzenreiter Rot Schwarz Kiel (18), ist der Sprung via Landesliga auch diesmal keineswegs aus den Augen verloren. Auch wenn die 1:2-Heimniederlage -vor etwas mehr als 100 Besuchern- gegen die TSG Concordia Schönkirchen vom 6. Spieltag schmerzlich war und durch den Abbruch noch nicht wieder wettgemacht werden konnte, bleiben die Plöner ein ganz heißer Tipp auf den Titel. Der Auftritt gegen Cordi und damit die erste Pleite der Spielzeit war dann auch der mit Abstand schwächste des Tabellendritten. Mit einem Torverhältnis von 17:8, dabei der hohe 5:1-Auftakterfolg bei Inter Türkspor in Kiel, war man trotzdem stark in die Staffel gekommen. Vier Siege, ein Remis (am 2. Spieltag mit einem 1:1 gegen die FSG Saxonia) und eben die erwähnte Niederlage-dies die Bilanz. Auswärts läuft es beim Turn und Sportverein mit drei Erfolgen in drei Spielen mehr als rund. Nur im eigenen Stadion ist die Statistik, bei erst einem Dreier, ausbaufähig. Torjäger Philipp Grandt netzte bereits viermal und auch sein Teamkollege Sherko Mohamad Ali konnte sich über die gleiche Anzahl von Toren freuen. Hinter dem Preetzer Jan Matti Seidel (7), Rene Puls vom VfR Laboe, Faustino Blanco Fernandez (ASV Dersau), Kristof Koop (RS Kiel) und dem Schönkirchener Björn Strüven (alle fünf Treffer), liegt das Duo damit auf Position sechs der Top-Torjäger. Weiterhin traf Nico Kocks zweimal. Mit einer „Bude“ erfolgreich: Timo Falk, Jens Henningsen, Sören Balk und Torben Dittman. Timo Falk und Mats Böckmann verpassten bisher keine einzige Spielsekunde und agierten in 450 Minuten für Plön auf dem Platz. Kurios: Mit Jannes Menze (4 Einsätze), Björn Alberts und Nils Fischer (beide 1) standen gleich drei Keeper im TSV-Kasten. In der Hoffnung, dass es Anfang Januar „normal“ weitergeht, heißt der kommende Konkurrent des 7. Spieltages TSV Flintbek. Eine Elf, die mit nur vier Zählern und einem Sieg auf dem vorletzten Ligaplatz steht. Wie so viele seiner Kollegen kann auch Coach Blank eine Generalabsage für den Amateurfußball nicht ganz nachvollziehen. Auf dem Spielplan steht für seine Jungs auch noch das ausgefallene Pokalmatch gegen den VfR Neumünster. Im Halbfinale hätte man die Landesliga-Veilchen im heimischen Schiffsthal erwartet. Aber Spielansetzungen sind in Corona Zeiten ja eh „gerade alle“. So muss man sich auch beim TSV in Plön in Warten, Hoffen und Bangen üben.
Ein Blick noch auf die Plöner Vita der vergangenen Spielzeiten: Im Vorjahr wurde -wie oben berichtet- mit Rang drei knapp der Aufstieg verpasst. Auch in der Saison 2018/19 holte sich die Blank-Elf den 3. Platz. Auf Position sechs lief man eine Serie zuvor ein und ein Jahr nach dem Aufstieg aus der Kreisliga wurde es sogar der 2. Rang in der Tabelle.


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