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TSV Lütjenburg holt Kreispräsidentenpokal!

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Kreis Plön (dif). Der Sieger beim Masters um den Kreispräsidentenpokal 2020 heißt TSV Lütjenburg. In der Plöner Schiffsthalhalle und unter der Leitung von Ausrichter Fortuna Bösdorf wurde an zwei Tagen ein spannendes Turnier auf die Beine gestellt. In vier Gruppen mit 20 Mannschaften ging es in die Vorrunde, wobei mit dem TSV Plön, dem Preetzer TSV, ASV Dersau, dem Dobersdorfer Sport Verein und der SG Probstei gleich fünf Teams der Verbandsliga Ost am Start waren. Der TSV Klausdorf aus der Landesliga Holstein war der am höchsten spielende Verein des Wettbewerbs. „Gejagt“ wurde Titelverteidiger Dersau, aber auch Preetz und Plön konnten sich in jüngster Vergangenheit in die Siegerliste eintragen. In der Gruppe A hatten sich der Preetzer TSV und auch der TSV Raisdorf für die Zwischenrunde qualifizieren können. Gerade für den PTSV besonders wichtig, da die letzten Auftritte in der Halle für die Jungs um Trainer Andreas Möller nicht gerade glücklich verliefen. Ausgeschieden waren damit der SV Rethwisch und der TV Grebin. In der B-Gruppe gaben sich die Klausdorfer keine Blöße, zeigten sich der Favoritenstellung gerecht und holten sich Platz eins. Etwas überraschend mit in die Zwischenrunde hievte sich der SC Kalübbe. Damit war schon früh klar, der Masters 2020 bekommt einen neuen Sieger. Titelverteidiger ASV Dersau platzierte sich mit sechs Pluspunkten nur auf Rang vier der Tabelle. Hier schaffte es auch der SV Kirchbarkau nicht in die nächste Runde.
Die Gruppe C war eine klare Sache für die Lokalmatadoren des TSV. Vier Spiele, vier Siege-eine blütenweiße Bilanz für Plön. Der nahm den TSV Lütjenburg mit in die weiteren Spiele. Auf der Strecke blieben die SG Passau/Giekau und der TSV Lepahn. Wesentlich enger wurde es in der letzten, der D-Gruppe, wo der Sieger Probstei hieß.
Die Spielgemeinschaft holte neun Pluspunkte und setzte sich damit vor den Dobersdorfer SV. Beim DSV war dies Weiterkommen vielleicht ein gutes Omen für den Verbandsligastart. Hier konnte man Selbstvertrauen tanken und einige Niederlagen vergessen. Mit dem SV Probsteierhagen und dem TSV Wentorf schied ein weiteres Duo aus dem Pokal aus. Nun konnten sich die Drittplattzierten mittels eines Entscheidungsspieles noch für die Zwischenrunde qualifizieren. Fortuna Bösdorf, FT Preetz, der TSV Selent und der SC Kalübbe duellierten sich hier. Den Sprung „weiter“ schafften schließlich Ausrichter Bösdorf (2:1 gegen FT Preetz, Gruppe 1) und der zuletzt in der Halle so starke TSV Selent (6:1 gegen Kalübbe, Gruppe 2). Damit waren die zwei Fünfergruppen für die Zwischenrunde gefunden, in denen sich weiter TSV Plön, SG Kühren, Preetzer TSV, TSV Selent und SG Probstei in der Gruppe 1, sowie der TSV Klausdorf, der TSV Lütjenburg, der Dobersdorfer Sport Verein für die Gruppe 2 befanden. Die Tickets für die beiden Halbfinals konnten schließlich der TSV Plön und die SG Kühren in der Gruppe 1, sowie der TSV Klausdorf (mit vier Erfolgen) und der TSV Lütjenburg in Gruppe 2 buchen. „Über Kreuz“ hieß es dann Plön vs. Lütjenburg, bzw. Kühren gegen Klausdorf. Die Plöner zogen nicht erwartend gegen den TSV Lütjenburg den Kürzeren, während sich Favorit Klausdorf gegen die SG Kühren durchsetzten konnte. „Bronze“ holte sich danach die SG mit einem 4:2 gegen Plön. Der Sieger stand erst am späten Sonntagabend mit dem TSV Lütjenburg fest, der das finale Match gegen den Favoriten aus Klausdorf mit 3:2 gewinnen konnte.
Verbandsliga Ost/Transfermarkt: Der Preetzer TSV wird ab sofort auf ein Trio verzichten müssen. Mit Alexander von Randow, Tobias Nehren und Tom Bartels schließen sich gleich drei Akteure dem Ligarivalen Rot Schwarz Kiel an. Alle drei waren bereits bei RS in der Vergangenheit aktiv. Nehren gehörte zu den erfolgreichsten PTSV-Schützen, traf in der Hinserie für den PTSV gleich siebenmal.


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