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„Wintermeister“ Preetz nimmt Kurs auf die Landesliga

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Drei Treffer für Preetz: Moritz Danberg.

Drei Treffer für Preetz: Moritz Danberg.

Foto: D. Freytag

Kreis Plön (dif). Die Verbandsliga steckt noch bis Anfang 2022 in der Spielpause. Grund genug die Leistungen und Ergebnisse der Vereine aus dem Kreis Plön, nebst direkten Nachbarn, einmal zu beleuchten. Beginnen wollen wir mit dem Tabellenführer und ersten Anwärter auf den Titel, dem Preetzer TSV. Trainer Andreas Möller und seine Jungs waren ja bereits vor dem ersten Anpfiff, wie auch der TSV Plön und Rot Schwarz aus Kiel, als Mitfavorit auf Titel und Aufstieg genannt worden. Zur Halbzeit kann man sagen: Zielsetzung bisher absolut erreicht. Mit fünf Punkten Vorsprung rangiert man auf Rang eins der Ost-Staffel. Der PTSV absolvierte 12 Antreten, holte dabei elf Erfolge und musste nur eine Niederlage verdauen. Dabei traf die Offensive gleich 38mal. Die Verteidigung lies sieben Gegentore zu. Besser als der Ligaprimus war nur RS Kiel (39). Auch Flintbek konnte über 38 Treffer jubeln. Der TSV hat aber zwei Matches mehr absolviert. In der Verteidigung sucht man seinesgleichen. Hier können allenfalls noch die Plöner mithalten, die sich 16 Buden fingen. Mit einem glatten 5:0 gegen den Wiker SV ging es gleich zum Saisonanfang im August gut los. Gegen die Auberg-Kicker sollte man Wochen später mit 0:1 im Rückspiel die erste und bis dato einzige Pleite kassieren. Bei der neugegründeten SG Dobersdorf/Probsteierhagen sprang danach ein lockeres 6:1 heraus und auch Inter Türkspor Kiel konnte beim 0:4 keine Tore und Punkte gegen Preetz holen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Elf schon zwei Pluspunkte auf die Konkurrenz Vorsprung. Das nächste „Opfer“ war dann am 4. Spieltag der TSV Flintbek, der es den Schusterstädtern beim 1:0 aber sehr schwer machte. Neil Helbing schoss in der 45. Minute den Siegtreffer. Etwas leichter wurde es dann eine Woche später wieder in Schönkirchen, wo man mit 3:0 die Oberhand behielt und nach neun Minuten bereits mit 2:0 in Front lag. Am 25. September schoss der PTSV dann den VfR Laboe mit 7:2 aus dem eigenen Stadion und auch Spieltag sieben brachte wieder drei Pluspunkte. Wer allerdings gedacht hatte in Dersau würde wieder eine Art „Scheibenschießen“ stattfinden, der sah sich getäuscht. Der ASV hielt mutig dagegen und unterlag nur knapp mit 1:2. Die Gäste gingen nach zehn Minuten sogar mit 1:0 in Führung, mussten dann aber einen Doppelschlag in Minute 20 und 21 (Torschützen Maximilian Zimmermann und Florian Ziehmer) verkraften, der für den Dreier des Spitzenreiters reichen sollte. Im Spitzenspiel der Verbandsliga Ost, beim TSV Plön, wurde es erneut spannend. Hier gingen die Zähler mit 1:0 an den PTSV. Beim Geheimfavoriten, der FSG Saxonia, siegte Preetz mit 2:0, bevor es in der Wik-wie erwähnt- die erste Niederlage gab. Vorher war die Paarung Preetz vs. RS Kiel ausgefallen. Gut erholt zeigte sich die Elf dann vor eigener Kulisse beim 3:1-Erfolg gegen die Spielgemeinschaft Dobersdorf/Probsteierhagen, dem vorerst letzten Auftritt in der Liga. Die 90 Minuten waren schon nach 53 entschieden. Bis dahin hatte, einmal mehr, Maximilian Zimmermann, sowie seine Kollegen Jonas Mau und Neil Helbing ihre Farben zum Sieg geschossen. Marcel Gonda korrigierte für die Gäste fünf Minuten vor dem Ende noch ein wenig. In der Torschützenliste rangiert Maximilian Zimmermann als bester Preetzer mit neun Erfolgen auf der 4. Position, Neil Helbing ist mit sechs Treffern Siebenter. Weiter trafen für den Aufstiegsfavoriten: Johannes Schütt, Max-Mathis Wichelmann (beide 4 Tore, Platz 19), Moritz Danberg (3, 22.), Nico Clasen, Jonas Mau, Marcel Petersen (alle 2, 39.). Über einen Treffer konnten sich Kevin Beuck, Laurids Grohmann, Lukas Lindner, Felix Ziebell und Florian Ziehmer freuen, die damit auf Platz 69 platziert sind. Hinrunden-Fazit: Der PTSV ist klar auf Aufstiegskurs und erster Anwärter auf den Titel. Sollte der Start ins neue Jahr gelingen, die Mannschaft durch die Pause und Corona nicht aus dem Rhythmus gekommen sein, ist der Aufstieg kaum noch zu verhindern. Ärgste Widersacher bleiben der TSV Plön und Rot Schwarz Kiel.


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