Reporter Eutin

Holstein brauchte im Pokal die Verlängerung

Kreis Plön (dif). Immerhin, im Pokal konnte die in der 2. Bundesliga noch sieglose KSV Holstein ein Erfolgserlebnis feiern. Doch das 4:2 n.V. gehörte eher in die Kategorie der mühseligen Art. Bis in Minute 120 hielt der Regionalligist Weiche Flensburg ein 2:2 und hatte sogar die eine oder andere große Möglichkeit zum Sieg. Fiete Arp, per Handelfmeter, sowie Philipp Sander hatten die Werner-Elf zweimal in Führung gebracht. Doch ausgerechnet der quasi erst kurz vor dem Anpfiff verpflichtete Ex-Storch und Kieler „Fußballgott“ Patrick Hermann egalisierte zweimal. Als sich alle Akteure bereits gedanklich auf das Elfmeterschießen eingestellt hatten, trafen Fabian Reese (120.) und Fin Bartels in der Nachspielzeit doch noch zum Favoritensieg.
So geht es für Holstein weiter: Am Samstag gastiert der SSV Jahn aus Regensburg am Kieler Mühlenweg. Nach der Pokalpause also wieder 2. Bundesliga. Tipp: Die Kieler holen im Match gegen den Jahn einen Dreier der Marke 3:1.
Neuzugänge
Das sind die Neuzugänge der KSV Holstein: Verteidiger und Ex-Gladbacher Julian Korb, der nach einer Pause zuletzt beim Ligakonkurrenten Hannover 96 aktiv war, kann auf 10 Champions-League-einsätze, 116 Erstligaeinsätze und 26 Spiele der 2. Bundesliga blicken. Hier sollen in der aktuellen Serie 2021/22 viele weitere hinzukommen. Ausgebildet wurde Korb beim TuS Preußen Vluyn, einem Verein, den wohl nur Insider kennen. Vom FC Bayern München für ein Jahr ausgeliehen wurde Jan Fiete Arp. Beim HSV groß geworden passte es im fernen Süden beim Rekordmeister nicht so ganz. Der Stürmer kam fast nur in der Reserve der Münchener zum Einsatz. Trotzdem zieren 18 Spiele in der 1. Bundesliga seine Vita. Auch kann er sich Deutscher Meister und Pokalsieger aus dem Jahre 2020 nennen. Aktuell soll er in der Nähe seiner Geburtsstadt Bad Segeberg zu alter Stärke zurückfinden. Auch Patrick Erras will wieder an bessere Zeiten anknüpfen. Der Mittelfeldmann blühte beim 1. FC Nürnberg richtig auf, fand dann nach seinem Wechsel zu Werder Bremen kaum Bindung. In Kiel hat er die Rückennummer 4 erhalten und will zu seinen bisherigen 61 Spielen in einer 2. Bundesliga (in Liga eins kam Erras 23mal zum Einsatz) weitere folgen lassen.
Am liebsten als Stammspieler. Das Ziel „erste Elf“ hat auch Holmbert Fridjonsson. Der 1993 in Reykjavik geborene Isländer ist der Typ „Brecher“ und findet seine Position wohl direkt im Fünfmeterraum. Nicht umsonst bekam er die typische Nummer neun auf sein Trikot geflockt. In seinem Heimatland holte er 2013 den Pokal und wurde in Schottland 2014 und 2015 zweimal Meister. International zieren sechs Einsätze für die Nationalmannschaft seine Bewerbung. Verstärkung fünf ist der ehemalige Schalker Steven Skrzybski, der in Berlin das Licht der Welt erblickte und bei SG Stern Kaulsdorf das erste Mal gegen den Ball trat. Auch der im Mittelfeld und Angriff einsetzbare Skrzybski spielte schon in der Champions League (4 Einsätze), der ersten (36) und zweiten (136) Bundesliga. Holstein erster Zugang im Sommer war Marcel Benger. Wie Korb trug auch er das Trikot von Bor. Mönchengladbach, spielte einmal in Liga eins für die Fohlen und kam in Krefeld, sein Stammverein in Bayer Uerdingen, zur Welt. Mit der Nummer 6 ist er im Mittelfeld eingeplant.
Zu diesen sechs bisherigen Spielern könnte bis Ende August noch weitere folgen.
Regionalliga Nord:
Was hat sich eigentlich beim Nachwuchs der KSV Holstein getan? Trainer Sebastian Gunkel konnte gleich elf Neuverpflichtungen präsentieren. Kasra Ghawilu (Außen, zentrales Mittelfeld, U23 1. FC Köln), Nico Mai (Linksverteidiger, 1. FC Magdeburg), Lucas Wolf(zurück vom VfB Lübeck), Paul Witt, Nico Carrera, Hagen Blohm, Noah Oberbeck (alle U19 Holstein Kiel), Michel Stöcker (Fortuna Düsseldorf), Jan Wansiedler (Heider SV), der ehemalige Ligaprofi Manuel Schwenk, früher Janzer, (Eintracht Braunschweig) und Dean Hinterstoisser (U19 RB Leipzig) werden in Zukunft „Blau Weiß Rot“ tragen. An Clubs wie Düsseldorf oder Leipzig ist zu erkennen, die KSV Holstein hat sich in Deutschland zu einer echten Adresse entwickelt.


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