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Zittern bis zum Schluss?

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Keine Punkte für Felix Wagner und seine Cometen.

Keine Punkte für Felix Wagner und seine Cometen.

Foto: D. Freytag

Kreis Plön (dif). Es ist aktuell mehr als nur der Wurm drin im Spiel der KSV Holstein. Auch im vierten Ligaspiel in Folge gab es für die Kieler keine Punkte. Schlimmer noch: Durch das 2:3 (0:1) bei Hansa Rostock (Kieler Treffer durch Mühling und einem Eigentor) musste man den Aufsteiger vorbeiziehen lassen. Zeitglich punkteten auch der SV Sandhausen bei Darmstadt 98, Düsseldorf in Paderborn, sowie Dynamo Dresden gegen den FC St Pauli (alle 1:1). Glück für die Störche: Hannover 96 unterlag dem 1. FC Nürnberg mit 0:3. Damit bleibt die Elf vom Mühlenweg auf Position dreizehn. Nach den Pleiten gegen Karlsruhe, Hannover und Paderborn nun also der nächste derbe Rückschlag. Zu denken gibt auch, dass alle diese Mannschaften nicht gerade in die Kategorie Ligaspitze fallen. Die echten Schwergewichte wie der HSV, Werder Bremen oder eben Darmstadt geben noch ihre Visitenkarte gegen die KSV ab. Leichter wird es im Endspurt der 2. Bundesliga also nicht werden. Fakt ist: Holstein Kiel ist mitten drin im Abstiegskampf. Doch woran liegt es, dass die Elf von Marcel Rapp momentan so wenig Gefahr ausstrahlt und so anfällig in der Defensive ist?
 
Sicherlich Kapitän Hauke Wahl (erkrankt) fehlt an allen Ecken und Enden. Auch haben Stefan Thesker, Phil Neumann oder Simon Lorenz zurzeit kein Zweitligaformat. Im Angriff beackert Fabian Reese seit Wochen die Flügel ohne Ertrag (mit Ausnahme vielleicht gegen Paderborn) und mit der Erkenntnis: Ein ständiger Torschütze oder gar Torjäger wird der Ex-Schalker wohl nicht mehr werden. Holstein hat nun am Sonntag ab 13.30 Uhr den FC Ingolstadt zu Gast am Mühlenweg. Im Hinspiel trennte man sich vom Aufsteiger 1:1. Die frühe Führung durch Benedikt Pichler (13.) konnte Stefan Kutschke (46.) ausgleichen. Die Schanzer haben den Abstieg vor Augen und können nur über einen Dreier in Kiel, wenn überhaupt, das Rechnen wieder anfangen. Diesen braucht man in Kiel genauso dringend. Der Tipp geht trotz der Formkrise in Richtung eines sicheren Heimerfolges der Marke 2:0. In Sachen Vertragsverlängerung konnte die KSV unter der Woche den Vertrag mit Marco Komenda verlängern. Der 25-jährige Abwehrspieler bleibt mindestens bis zum Jahre 2026 an Mühlenweg. Hatte der Ex-Meppener in der Vergangenheit mit Verletzungen zu kämpfen, so hofft er natürlich nun auf eine „seuchenfreie“ Zeit bei Holstein, um sich weiter in der Startelf festspielen zu können. Langsam lichtet sich die Liste der ab Sommer vertragslosen Spieler in Kiel. Auch ein Verdienst der guten Arbeit von Uwe Stöver. Denn, ein Ausverkauf wie in den vergangenen zwei Spielzeiten soll es anno 2022 nicht geben.
 

REGIONALLIGA: Besser als die Liga machte es der eigene KSV-Nachwuchs. Im ersten Spiel der Aufstiegsrunde siegte das Team von Trainer Gunkel mit 2:1(1:1) bei Hannover 96. Den Rückstand (25.) bei den Niedersachsen drehte Philipp König mit zwei Treffern (32. und 48. Minute) in die Kieler Richtung. Aufsteigen können die Störche aber nicht, da man am Mühlenweg keine Lizenz für die 3. Liga beantragt hat.
 

LANDESLIGA MITTE: Eine bittere Niederlage beim VfR Neumünster musst der SVE Comet Kiel verdauen. Trotz einer frühen Führung durch Torge Hansen (10.) blieben die Punkte nach Treffern von Bouzoumita (72.) und Hirsch (93.) bei den Veilchen. In der Staffel geht es, für uns interessant, am 19. März mit der Paarung TSV Stein vs. SVE Comet Kiel weiter. Hier treffen die momentanen Ränge sechs und neun aufeinander. Beim TSV hat sich in der Pause im Kader einiges getan. Mit den Akteuren Tim Rast, Michael Zeppelin und Paul Schlubat hat sich ein Trio aus dem Verein verabschiedet. Aufgefangen werden soll dies durch die Verpflichtungen von Niklas Bebendorf und Torben Hinsch, die beide davor ohne Verein waren. Ferner treffen an diesem Tage auch noch Hohenwestedt und Osterrönfeld aufeinander. Sonntag messen sich dann der VfR Neumünster und der Gettorfer SC, beziehungsweise Jevenstedt und Tungendorf.


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