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Bundesförderprogramm zur Klimaanpassung: Wird aus Stockelsdorfs Großsporthalle ein Vorzeigebau?

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Kamen zu einem Rathausgespräch über mögliche Fördermittel für Stockelsdorf zusammen (v.l.): Jens Andermann (SPD), Sabine Gall-Gratze (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Ralf Labeit (SPD), die Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn, Bürgermeisterin Julia Samtleben, Bauamtsleiter Jan-Christian Ohm und Klimaschutzmanager Manuel van der Poel.

Kamen zu einem Rathausgespräch über mögliche Fördermittel für Stockelsdorf zusammen (v.l.): Jens Andermann (SPD), Sabine Gall-Gratze (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Ralf Labeit (SPD), die Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn, Bürgermeisterin Julia Samtleben, Bauamtsleiter Jan-Christian Ohm und Klimaschutzmanager Manuel van der Poel.

Foto: Gemeinde Stockelsdorf

Stockelsdorf. Kürzlich war die Bundestagsabgeornete Bettina Hagedorn (SPD) in ihrem Wahlkreis zu Besuch in Stockelsdorf. Grund: Ein Rathausgespräch darüber, ob Stockelsdorf möglicherweise Fördermittel aus einem Bundesförderprogramm bekommt, um aus der Großsporthalle am Rensefelder Weg einen Vorzeigebau in Sachen Klimaanpassung zu machen. Dabei stellte sie Stockelsdorfs Bürgermeisterin Julia Samtleben und den anwesenden Fraktionsvorsitzenden ein entsprechendes Förderprogramm vor, in dem es um Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels geht.

Eine dieser Folgen: Starkregen. Und hier knüpft die Projektidee an, die im Bauamt der Gemeinde kurzfristig entwickelt wurde. Stockelsdorf Klimamanager Manuel van der Poel führte entsprechend ins Thema ein: „2021 hatten wir in Stockelsdorf ein Starkregenereignis und die Großsporthalle am Rensefelder Weg stand in der Folge unter Wasser.“

 



Mit dem vorgestellten Förderprogramm soll die Großsporthalle zu einem Vorzeigebau werden, an dem gezeigt wird, wie Anpassung an den Klimawandel funktioniert. Unter anderem ist eine Fassadenbegrünung angedacht und eine energetische Optimierung. „Für mich ist ein entscheidender Punkt, dass wir so ein Projekt umsetzen, dass sowieso ansteht und angefasst werden muss. Es wird eben nur aufwendiger gelöst, aber wir bekommen auch wesentlich mehr bei gleichen oder geringeren Ausgaben für Stockelsdorf“, gibt Julia Samtleben ihre Zustimmung.

Bettina Hagedorn ließ durchblicken, dass die Chancen nicht schlecht stünden: „Bei kurzen Antragsfristen werden sich nicht viele Kommunen bewerben. Auch wenn die Förderquote mit 85 Prozent sehr verlockend ist, hat sich aus meinem Wahlkreis nur Stockelsdorf mit einer Projektidee gemeldet.“ Dass Stockelsdorf Musterprojekte kann, ließ sich die Bundestagsabgeordnete im Anschluss bei der Besichtigung der Dachbegrünung auf dem Sitzungssaal des Rathauses zeigen.

 



Details für das Förderprojekt werden nun bis zur Antragsfrist im Oktober ausgearbeitet.

Die Bundespolitikerin hat eine Projektidee mit auf ihrem Weg nach Berlin genommen und bei der breiten Zustimmung, auf die die Projektidee stieß, heißt es für sie bald vielleicht wieder „auf nach Stockeldorf“ – dann hoffentlich mit einem Förderbescheid im Gepäck.


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