Jugendfeuerwehr ist eine echt coole Sache
Bosau (ik). „Jugendfeuerwehr ist die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehren und eine echt coole Sache“, dieses Fazit zog Gemeindewehrführer Andreas Riemke in seinen Grußworten anlässlich der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr in der Gemeinde Bosau.
Und auch dem Tätigkeitsbericht für das Jahr 2025, den Jugendgruppenleiter Lukas Schuldt verlas, lässt sich entnehmen, wie spannend und abwechslungsreich die Arbeit in der Jugendwehr ist. Die Mitglieder im Alter von zehn bis achtzehn Jahren haben 2025 insgesamt 5.239 Stunden abgeleistet. Neben den 24 regulären Diensten gab es Wochenendveranstaltungen, bei denen in der Schule Hutzfeld gekocht und geschlafen wurde. Dabei kam es durch zahlreiche „Sirenenalarmierungen“ zu abwechslungsreich gestalteten Übungseinsätzen. Mehrere Jugendliche erwarben das Sportabzeichen, ein Erste-Hilfe-Kurs wurde besucht und das Leistungsabzeichen zur Jugendflamme 2 wurde abgelegt. Einiges an Arbeit durch Auf- und Abbau bedeuteten die Veranstaltungen, bei denen die Jugendlichen ihre Kasse durch den Verkauf von Getränken und Speisen aufbesserten.
Desweiteren gab es interne Ausflüge sowie Wettbewerbe mit anderen Jugendfeuerwehren, unter anderem beim traditionellen Pfingstzeltlager Adlerhorst in Plön. Aber auch im Wettstreit mit Erwachsenen konnten sich Mitglieder der Jugendfeuerwehr behaupten. Beim Gemeindeschießen war Fritjof Naue bester Schütze in der Einzelwertung, beim Gemeindefeuerwehrfußmarsch wurde Lukas Schuldt als bester Gruppenführer ausgezeichnet.
Auf der Tagesordnung standen auch die Wahlen des gesamten Vorstandes. Dieser wird jährlich durch geheime Wahl neu gebildet.
Die Arbeit des bisherigen Jugendgruppenleiters Lukas Schuldt wurde von allen hoch gelobt, allerdings stellte er sich nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung. Er möchte sich auf seine Ausbildung konzentrieren, die in diesem Jahr beginnt. Nachfolgerin als Jugendgruppenleiterin wurde Lina Pawlowski.
Auch Fritjof Naue ließ sich aus zeitlichen Gründen nicht wieder zur Wahl als Jugendgruppenführer aufstellen. Auf diesen Posten wurde Mia Steffen gewählt.
Gruppenführer der 1. Gruppe wurde Max Kantereit, als Gruppenführer der 2. Gruppe wurde Niklas Jähnke in Abwesenheit, aber mit vorheriger Zustimmung gewählt. Als neue Schriftführerin setzte sich Juno Reimers durch.
Für seine besonderen Leistungen zum Wohle der Jugendfeuerwehr und seine hohe Dienstbeteiligung wurde Max Kantereit durch den Jugendwart der Gemeindewehr, Alexander Daum, geehrt. Eine Ehrung für besondere Leistungen gab es auch für den Betreuer in der Jugendwehr, Timo Weiland. Er sei sich für nichts zu schade, würde sich überall einbringen und „Feinschliff“ in die Jugendwehr bringen.
Gleichzeitig bedankte sich Alexander Daum bei allen der insgesamt siebzehn Betreuer für ihre ehrenamtliche Arbeit und Hilfe. Sie seien das Rückgrat der Jugendfeuerwehr und hätten ihre Feuerwehrlaufbahn oft selbst schon als Kinder hier begonnen. Ein Dank ging an den Gemeindewehrführer Andreas Riemke für seine jahrelange Unterstützung sowie an den stellvertretenden Jugendwart Ivo Westphal. Dieser hatte sich 2021 aufgrund eines „verzweifelten“ Aufrufs von Alexander Daum zur Mitarbeit bereit erklärt und sei nun sozusagen der Großvater in der Jugendwehr.
Zurzeit gehören der Jugendfeuerwehr Bosau 24 Kinder und Jugendliche an, neue Mitglieder sind immer herzlich willkommen.

Geschichten über Schönwalder Häuser
Entspannter Empfang trotz „gestresstem Haushalt“




Zurück
Nach oben












