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Reporter Eutin

Einschreibefeier der Innnung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Eutin (aj). Die Zukunft hat ein Gesicht. Besser gesagt: Sie lacht aus den Gesichtern der 15 Auszubildenden, die der Einladung zur festlichen Einschreibefeier in die Berufliche Schule des Kreises Ostholstein am Standort Eutin gefolgt waren. Hier, wo der theoretische Teil ihrer Ausbildung stattfinden wird, hatten die junge Berufsstarter Gelegenheit, nicht nur die Unterrichtsräume zu besichtigen. Es war auch das herzliche Willkomm der Ausbildungsbetriebe, die sich über jede angehende Fachkraft freuen: “Dieser würdige Rahmen ist auch Werbung für unser Handwerk”, unterstrich Holmer Hahn, Obermeister der Innung. Wie seine Berufskollegen steht er persönlich für die Vielfalt und die Aufstiegschancen, die der Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik eröffnet. Denn unverändert kann das Handwerk viel in die Waagschale werfen, wenn es um ein sinnerfülltes und erfüllendes Berufsleben geht. Wer statt Büroluft zu schnuppern lieber unterwegs ist und die Abwechslung liebt, kann hier richtig sein. Levin Möller jedenfalls hat sich so entschieden: “Ein Bürojob kam für mich nicht in Frage”, sagt der junge Mann, der nach dem ESA ein Praktikum bei Cobobes in Eutin absolvierte und sich dort gleich wohlfühlte. Ähnlich hat es auch Chris Hundertmark erlebt: “Nach dem Mittleren Schulabschluss an der Wisserschule stand für mich fest, dass ich ein Handwerk lernen möchte.” Auch ihn bestätigte ein Praktikum bei Cobobes in seinem Entschluss. Neben den interessanten Tätigkeiten sei es das Team gewesen, das sie angesprochen habe. Auf der Einschreibefeier gewannen sie. nicht einen Eindruck von der Bandbreite ihrer Ausbildung. Sie warfen auch einen Blick in die Zukunft. Denn im Buderus-Truck, der eigens eingeladen worden war, stand mit der Innen- und Außeneinheit einer Wärmepumpe ein Anschauungsobjekt bereit, das den Berufsalltag des Nachwuchses prägen dürfte: “Da geht die Zukunft hin”, unterstrichen Heiko Kersten und André Jaschinski vom Buderus Innendienst Kiel. In dreieinhalb Jahren werden die Fachkräfte wie Jönne Lenschau wissen, wie man eine solche Anlage installiert und wartet. Der Berufscoach brachte die junge Frau auf die Idee, sich im Handwerk umzusehen. Auch hier gab das entsprechende Praktikum den letzten Anstoß. Wie es nun weitergeht, erfuhren nicht nur die jungen Leute selbst: “Es ist cool, dass hier auch die Eltern einen Einblick bekommen und man nicht nur zu Hause davon erzählt”, meinte Chris Hundertmark, ehe er mit seiner Gruppe den Schul-Rundgang begann.



Das Berufsbild
Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik installieren Wasser- und Luftversorgungssysteme, bauen Waschbecken, Duschkabinen, Toiletten und sonstige Sanitäranlagen ein und schließen diese an. Als nachhaltige Ver- und Entsorgungssysteme installieren sie unter anderem Anlagen zur Regen- und Brauchwassernutzung. Sie montieren auch Heizungssysteme, stellen Heizkessel auf und nehmen sie in Betrieb. Bei ihren Tätigkeiten bearbeiten sie Rohre, Bleche und Profile aus Metall oder Kunststoff mit Maschinen oder manuell. Zudem bauen sie energieeffiziente und umweltschonende Systeme wie z.B. Solaranlagen, Wärmepumpen und Holzpelletanlagen in Gebäude ein. Nach der Montage prüfen sie, ob die Anlagen einwandfrei funktionieren und optimal eingestellt sind. Sie installieren Gebäudemanagementsysteme wie z.B. Smart-Home-Systeme und wenden gerätespezifische Software an, z.B. Apps. Sie beraten Kunden, beispielsweise über vernetzte Systemtechnik, und weisen sie in die Bedienung von Geräten und Systemen ein. Die Ausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre.


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