Alexander Baltz

Impfungen für Gruppe 3 ab 10. Mai

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Bislang erhielten in Schleswig-Holstein 678.691 Personen mindestens eine Erstimpfung. Das entspricht rund 23,4 Prozent der Bevölkerung. 216.526 davon haben bereits die Zweitimpfung erhalten. (Stand: 27. April)

Bislang erhielten in Schleswig-Holstein 678.691 Personen mindestens eine Erstimpfung. Das entspricht rund 23,4 Prozent der Bevölkerung. 216.526 davon haben bereits die Zweitimpfung erhalten. (Stand: 27. April)

Landesregierung verständigte sich auf weiteres Vorgehen
 
Kiel. Im Nachgang zu den Beratungen von Bund und Ländern hat sich die Landesregierung am Dienstagabend zum weiteren Vorgehen der Impfkampagne in Schleswig-Holstein zum Schutz vor einer Covid-19-Erkrankung abgestimmt.
Nach Beratungen auch mit den Regierungsfraktionen gilt für Schleswig-Holstein folgendes Verfahren: Vorrang für die Termine in den Impfzentren haben entsprechend der Impfverordnung der Bundesregierung derzeit weiterhin die Prioritätengruppe 1 und 2, neue Termine sind ab dem 29. April (Donnerstag) buchbar. Eine Öffnung für die Prioritätengruppe 3 (u.a. 60-70-Jährige, medizinisch vorbelastete Menschen, Polizei und Feuerwehr, Personal im Lebensmitteleinzelhandel) in den Impfzentren und den Arztpraxen ist für Impfungen ab dem 10. Mai vorgesehen. Gebucht werden können diese Termine für die Impfzentren ab dem 6. Mai. Weiterhin hat sich die Koalition darauf verständigt, innerhalb der Prioritätengruppe 3 alle Berechtigten gleich zu behandeln und daher keine gesonderte Priorisierung innerhalb dieser Gruppe vorzunehmen.
 
 
„Es gibt weiterhin Menschen mit einem erhöhten Risiko auf einen schweren Erkrankungsverlauf“, sagte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg. „Dies betrifft Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen und ältere Menschen, die nach der Bundesimpfverordnung Priorität beim Impfen haben, aber aufgrund des begrenzt verfügbaren Impfstoffes teilweise noch keinen Termin erhalten konnten.“ Es sei wichtig, diesen zunächst weiterhin Vorrang bei der Terminvergabe zu geben, so das Übereinkommen der Landesregierung. „Zugleich gibt es mit der Öffnung der Priorität 3 ab dem 10. Mai und der Möglichkeit für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, bei Verfügbarkeit von ausreichend Impfstoff bereits jetzt auch Menschen ab 60 Jahren und älter zu impfen, eine klare Perspektive für die nächste Gruppe. Impfen ist der wichtigste Schritt aus dieser Pandemie. Die Liefer-Ankündigungen der Bundesregierung geben Hoffnung, dass bald deutlich mehr Menschen davon profitieren können.“
 
 
Ministerpräsident Daniel Günther erläuterte weiter: „Wir setzen unseren konsequenten Schleswig-Holstein-Weg auch bei den noch ausstehenden Etappen hin zu mehr Normalität um. Wir bleiben vorsichtig und gehen auch im Bereich der Schulen und Kitas einen strikteren Weg, als die Bundeslinie es vorgibt. Dies ist eine schwierige Abwägung und ich verstehe, dass viele Eltern das hinterfragen. Aber der gesundheitliche Schutz der Kinder und Jugendlichen hat gerade angesichts steigender Werte in diesen Altersgruppen für uns eine hohe Priorität. Wir öffnen bei den Impfungen zusätzlich die Terminvergabe für die Priorisierungsgruppe 3, mit allen Lehrerinnen und Lehrern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Lebensmitteleinzelhandel, mit unseren ehrenamtlichen Feuerwehrleuten, mit vielen Menschen mit chronischen Erkrankungen. Umso eine bevorzugte Terminvergabe noch vor einem generellen Wegfall von Priorisierungen im Juni zu ermöglichen. Teil unseres Schleswig-Holstein-Weges ist auch, Freiheiten zurückzugeben, wo dies möglich ist. Dies tun wir nun bei den vollständig Geimpften und nachweislich Genesenen, da bei Ihnen das Risiko, andere anzustecken, auf ein Minimum reduziert ist. Die Zahlen in Schleswig-Holstein sind stabil, weil die Menschen in unserem Land den von uns vorgeschlagenen Weg so aktiv mitgehen. Dafür möchte ich mich bedanken und eindringlich darum bitten, dies auch in der kommenden Zeit zu tun. Nur so erreichen wir schnellstmöglich das Ziel.“ (red)


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