Marco Gruemmer

Rallye Dakar, Etappe 6: Versöhnlicher Abschluss der ersten Woche

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Schwierige Wegfindung und Wechsel aus Tempo-Pisten, schmalen Pfaden und Dünen zum Abschluss der ersten „Dakar“-Woche für Pilot Scheich Khalid Al-Qassimi und Beifahrer Dirk von Zitzwitz. Foto:  MCH Photo

Schwierige Wegfindung und Wechsel aus Tempo-Pisten, schmalen Pfaden und Dünen zum Abschluss der ersten „Dakar“-Woche für Pilot Scheich Khalid Al-Qassimi und Beifahrer Dirk von Zitzwitz. Foto: MCH Photo

Riad, Saudi-Arabien. Scheich Khalid Al-Qassimi und sein Navigator Dirk von Zitzewitz aus Karlshof haben mit einer soliden Leistung die erste Woche der Rallye Dakar 2022 abgeschlossen. Auf dem Teilstück von und nach Riad, einer zweiten Schleife um die Hauptstadt Saudi-Arabiens, hielten sie den Zeitverlust trotz später Startposition und trotz unterlegenen, weil betagten Materials in Grenzen. Ein schleichender und ein richtiger Plattfuß erschwerten das Unterfangen zusätzlich. 16.07 Minuten verlor das Duo auf die Tagessieger Orlando Terranova/Daniel Oliveras Carreras (ARG/ESP, Prodrive) im Prototyp nach neuem T1+-Reglement. Die Gesamtführung bauten Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRAI, Toyota) erneut aus. Sie führen jetzt mit rund 50 Minuten Vorsprung vor Yazeed Al-Rahji/Michael Orr (KSA/GBR, Toyota).
 
Die sechste Prüfung bildete den Abschluss der ersten „Dakar“-Woche und bot nochmal Höchstschwierigkeiten auf. Neben kniffliger Navigation auf zahlreich sich kreuzender Pfade standen rund 71 Prozent Schotterpassagen auf dem Programm, Tempo-Pisten waren ebenso Teil der Aufgabe wie Dünen der Kategorie 1 und 2 am Ende der Prüfung.
 „Ein spannender Tag, alles in allem lief es heute besser als die Tage zuvor. Allerdings haben wir uns ab Kilometer 20 einen schleichenden Plattfuß eingefangen und haben bei Kilometer 160 angehalten, das zu fixen. Etwas später kam dann noch ein weiterer Plattfuß dazu, den wir wechseln mussten. Abgesehen davon waren Navigation, Kommunikation im Auto und auch die fahrerische Leistung gut. Alles in allem sind wir zufrieden – mehr können wir mit dem Auto nicht erreichen“, bilanzierte Dirk von Zitzewitz nach Etappe 6 der Rallye Dakar 2022. (red/mg)


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