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Curtius Klinik spendet an das Janusz-Korczak-Haus

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Jacqueline Krage und Nicole Militz vom Janusz-Korczak-Haus freuten sich über die Spende, die Mario Barthel als Geschäftsführer der Curtius Klinik übergab.

Jacqueline Krage und Nicole Militz vom Janusz-Korczak-Haus freuten sich über die Spende, die Mario Barthel als Geschäftsführer der Curtius Klinik übergab.

Foto: hfr

Bad Malente-Gremsmühlen (t). Auch in diesem Jahr hat sich die Curtius Klinik in Malente entschieden, an das Janusz-Korczak-Haus, auch bekannt als „Mädchenhaus“ in Malente, 500 Euro zu spenden. Ursprünglich wurden in 2021 die Mitarbeitenden der Klinik befragt, an wen beziehungsweise an welche Einrichtung oder Institution gespendet werden solle. Man hatte sich darauf verständigt, dass es wesentlich nachhaltiger wäre, anstelle von Weihnachtskarten an Einweiser und kooperierende Krankenhäuser und Einrichtungen zu senden, das Geld lieber für einen guten Zweck zu verwenden. Die Entscheidung der Mitarbeitenden war sehr klar: Man wolle gern innerhalb Malentes einen Beitrag leisten, der Menschen Hilfe zukommen lässt und am Ende auch bei den Empfängern ankommt.

So hat sich über die Jahre eine enge Verbindung zum Mädchenhaus entwickelt. Das Janusz-Korczak-Haus ist ein vollstationäres, sozialtherapeutisches Kleinstheim, das familienorientiert arbeitet und in dem geschlechtsspezifisch zehn Mädchen und junge Frauen untergebracht sind, die Tag und Nacht betreut werden. Träger des Hauses ist der Deutsche Kinderschutzbund e.V., Neustadt. Mario Barthel, Geschäftsführer der Curtius Klinik hat sich vor Ort über die Sinnhaftigkeit der Spenden überzeugen und eine ausführliche Besichtigungstour des Hauses mit der Bereichsleitung des Kinderschutzbundes Silke Hüttmann durchführen können. Hier wurde schnell klar, dass es an vielen kleinen Dingen fehlt und dass die Curtius Klinik sehr gern helfen möchte.
Die Curtius Klinik bietet den Mädchen seit 2022 an, im MTT-Raum der Klinik (Medizinische Trainingstherapie) mit einer Betreuerin an den Geräten Sport zu treiben. Dieses Angebot wird von den Mädchen regelmäßig genutzt. Weiterhin spenden die Mitarbeitenden regelmäßig im Jahr Bekleidung und Schuhe an die Mädchen. Es hat sich also über die Jahre eine fast persönliche Beziehung zwischen den Häusern entwickeln können.
Die Bereichsleiterin des Kinderschutzbundes Silke Hüttmann sowie das gesamte Team des Mächenhauses freute sich riesig über diese Spende und lässt die Mädchen entscheiden, wofür sie das Geld verwenden wollen.

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