Reporter Eutin

Die Lichterstadt erfindet sich neu

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Eutin (aj). Man muss keine Prophetin sein, um vorherzusagen, dass in den kommenden Wochen viele schöne Fotos von den vielen schönen Lichtinstallationen in diversen Netzwerken kursieren werden. Denn diese Lichterstadt, das offenbarte sich bei der offiziellen Eröffnung am frühen Montagabend, ist eine Augenweide, die man gern teilt. Ein Druck von berufenen Händen auf den magischen Startbutton und überall in der Innenstadt erstrahlten fantasievolle Objekte, der Weihnachtszug zuckelte die Stadtbucht entlang, es blühten Rosen aus Licht und magische Wesen gaben sich ein Stelldichein auf einer Parade zum Träumen.

 

Keine Frage, Michael Keller hatte beim Empfang für die geladenen Gäste im Hotel Seeloge nicht zu viel versprochen: „Mutig sein und die Innenstadt komplett inszenieren“ war ein Schlüsselwort in der kurzen Absprache des Geschäftsführers der Eutin Tourismus GmbH. Dafür hat man mit der MK Illumination den Weltmarktführer in Sachen Lichtinszenierung beauftragt. Geschäftsführer Karl-Heinz König nannte Eutin dann auch ein „state of the art“-Projekt und ein griffiges Beispiel dafür, was das für die Stadt bedeuten kann, lieferte er selbst: Seine neuen Schuhe hatte er zuvor bei Aldrup Schuhe in der Peterstraße gekauft. Das freute nicht nur Hans-Wilhelm Hagen als Vorsitzenden der Eutiner Wirtschaftsvereinigung, die die neugedachte Lichterstadt ausdrücklich begrüßt.
Die Lichterstadt soll Strahlkraft entwickeln, Menschen nach Eutin ziehen und Konsum auslösen. Dabei denkt man durchaus groß: „Unsere Vision ist, dass die Lichterstadt zum Alleinstellungsmerkmal wird“, so Keller. Deshalb ist die Lichterstadt nicht nur Projekt, sondern auch Prozess: „Sie wird wachsen und immer wieder neue Impulse setzen“, unterstrich er.

 

Für die schönste Stadt der Welt würden die Ideen aller gebraucht, ein „Wir für Eutin“, wie Michael Keller formulierte. Ein Slogan, mit dem der künftige Bürgermeister Sven Radestock durchaus einverstanden sein dürfte, prägte dieser Gedanke doch seinen Wahlkampf. Den Besucherinnen und Besuchern jedenfalls gefiel dieser Auftakt zur neuen Lichterstadt: Sie sahen, staunten und ließen sich mitnehmen auf die Reise des Lichtes: „Uns gefallt das sehr gut“, befanden Hildegard und Gerd Schwiemann, die an der Stadtbucht dabei waren. Dass sich Vieles verändert hat, begeistert das Eutiner Paar: „Wir mögen gern etwas Neues!“, erzählten sie. Viel Zeit für einen Plausch blieb freilich nicht. Denn am Rosengarten tauchten die Stelzenläufer*innen auf, traumschön gewandet und auf den Köpfen kunstvolle Objekte - aus Licht, natürlich. Die Lichterstadt Eutin kann nun bis zum 6. Januar 2023 täglich von 16 bis 21 Uhr besucht werden. Weitere Informationen zur Lichterstadt Eutin gibt es auf lichterstadt-eutin.de. Ein Flyer samt Orientierungsplan ist in der Tourist-Info Eutin, direkt am Marktplatz, erhältlich.


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