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Weihnachtsfreude für das Eutiner Tierheim

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Paletten- und Einkaufswagenweise Spenden konnte das Team des Futterhauses an das Eutiner Tierheim geben – dank der großen Spendenbereitschaft seiner KundInnen, die auch in schwierigeren Zeiten ungebrochen ist. Das Tierheim-Team bedankt sich von Herzen.

Paletten- und Einkaufswagenweise Spenden konnte das Team des Futterhauses an das Eutiner Tierheim geben – dank der großen Spendenbereitschaft seiner KundInnen, die auch in schwierigeren Zeiten ungebrochen ist. Das Tierheim-Team bedankt sich von Herzen.

Foto: E. Dörrhöfer

Eutin (ed). „Es ist keinesfalls weniger als sonst“, schätzt Martina Beier aus dem Futterhaus-Team mit geübtem Auge, „eher noch ein bisschen mehr. Wie schön.“ Drei hoch volle Paletten und vier Einkaufswagen füllen die Spenden der Futterhaus-KundInnen in diesem Jahr locker – Katzen- und Hundefutter aller Art, Nager- und Vogelfutter, Heu, Einstreu, Leckerchen und Katzenstreu-Säcke stapeln sich, ein Anblick, der das Team des Eutiner Tierheims ein bisschen sprachlos macht. „Das ist ja unglaublich“, strahlt Annegret Lübkow aus dem Vorstand des Tierheims, „das ist immer wieder einfach toll, wie sehr die Leute an uns denken und uns unterstützen.“ Denn für diese vorweihnachtliche Bescherung haben die KundInnen des Futterhauses in der Plöner Landstraße gesorgt – allesamt natürlich Menschen, die Tiere lieben, aber nicht nur ihre eigenen. Insbesondere in der Vorweihnachtszeit haben sie beim Einkauf im Futterhaus immer auch ein Herz für die Tiere, die Unterschlupf im Tierheim finden, denen es gerade an einem eigenen Zuhause mangelt. Für sie steht in der Adventszeit der Wunschbaum im Eingangsbereich des Futterhauses – an seinen Zweigen Fotos der Tierheim-Tiere mit dem, was die Fellnasen Tag für Tag brauchen: Naß- und Trocken-Futter für kleine und große Katzen und Hunde, Futter für Meerschweine und Kaninchen, Wiesenheu, Katzenstreu, Sägespäne, Häuschen, Hängetunnel für Ratten, eben all das, was Tiere brauchen, um es gut und ein bisschen gemütlich zu haben. Wer Tiere hat, weiß, dass das ins Geld geht – vor allem wenn es sieben Hunde, drei Kaninchen, ein Meerschwein, vier Ratten, sechs Igel, vier Wellensittiche und 34 Katzen sind. „Das Tierheim ist voller als sonst zur Weihnachtszeit“, sagt Barbara Mohr, die Leiterin des Tierheimes. „Vor allem viele Hunde und Katzen wurden in den vergangenen Wochen abgegeben – Tiere, die wegen Veränderungen in der privaten Situation, ob Trennung oder Umzug ins Pflegeheim, nicht behalten werden konnten.“ Aber auch Tiere, die während der Lockdowns angeschafft wurden und deren Versorgung ihre Menschen in „normalen“ Zeiten schlicht überfordert. Hunde wie Milow oder Jumper, jung, ein bisschen ungestüm, aber einfach freundlich, die nur Erziehung und jemanden brauchen, der sich Zeit für sie nimmt. All diese Fellnasen, Nager und Vögel wollen versorgt werden – deshalb hat das Futterhaus schon vor vielen Jahren diese liebenswerte Spendenaktion ins Leben gerufen: Den Wunschbaum für die Tierheim-Tiere. Und der ist für die KundInnen des Futterhauses längst zum festen Bestandteil der Vorweihnachtszeit geworden – ungeachtet der Pandemie oder dass überall alles teurer wird und die Zeit wirklich kein Zuckerschlecken ist, sei die Resonanz einfach super, der Spendenzulauf so gut wie immer. Viele ihrer Kunden kämen mehrfach und spendeten auch bei jedem Einkauf ein Teil oder gern mehr – manche kommen nur zum Wünscheerfüllen, einfach weil ihnen das Wohl der Tiere am Herzen liegt. „In der Regel kommen wir eine ganze Zeit damit hin“, sagt Annegret Lübkow, „das ist wirklich eine große Weihanchtsfreude, diese Spenden helfen uns sehr.“ „Und dazu kommen noch 15 Gutscheine fürs Futterhaus zwischen 10 und 50 Euro“, strahlt Martina Beier. „Außerdem natürlich unser obligatorisches Weihnachtsgeschenk.“ Auch das ist ein echter Segen für das Eutiner Tierheim – 48 große Säcke Katzenstreu von Feliton, darüber freut sich das Tierheim-Team sehr. „Das ist einfach das, wovon am meisten gebraucht wird“, erklärt Barbara Mohr, „und es ist toll zu wissen, dass die Streu hier liegt und wir sie nach Bedarf abholen können, das ist echter Luxus.“ Vor allem aber sei sie immer wieder gerührt zu sehen, wie viel die Menschen spenden – fast jeder Kunde schiebt in der Vorweihnachtszeit eine seiner gekauften Futter- oder Streupäckchen übern Tresen und sagt: „Das ist fürs Tierheim.“ Alle Waren werden dann sorgsam gesammelt, gestapelt und bis Weihnachten verwahrt – „das ist natürlich ein bisschen mehr Aufwand für uns“, sagt Martina Beier, „aber dass wir das sehr gerne machen, das steht außer Frage – das ist eine tolle Aktion, mit der unsere KundInnen und wir das Tierheim unkompliziert und wirkungsvoll unterstützen können.“ „Dafür bedanken wir uns von Herzen“, so Barbara Mohr, „bei Ihnen und bei all Ihren KundInnen, vielen, vielen Dank, das ist für uns eine unschätzbare Hilfe.“


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