Marco Gruemmer

HSG Ostsee: "Mission Klassenerhalt" beginnt im Oktober

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Die Staffeleinteilung der 3. Liga für die kommende Saison in der Region Nord-Ost.

Die Staffeleinteilung der 3. Liga für die kommende Saison in der Region Nord-Ost.

Neustadt/Grömitz. Der Deutsche Handballbund (DHB) hat die Staffeleinteilung für die kommende Saison bekannt gegeben, die am Wochenende des 3. und 4. Oktober beginnen soll.
 
Für die drei Nordklubs aus Schleswig-Holstein bedeutet dies in sieben andere Bundesländer reisen zu müssen. Die weiteste Reise geht für die HSG Ostsee zum 510 Kilometer entfernten HC Burgenland nach Naumburg an der Saale. Hinzu kommt wegen der Erhöhung der Staffelstärke von 16 auf 18 Teams, dass es zwei Doppelspieltage geben wird, bei denen sowohl freitags das Hinspiel und sonntags das Rückspiel ausgetragen wird.
 
„Das ist eine irre Herausforderung für uns alle, aber vor allem für die Spieler. Die jetzige Einteilung sieht vor, dass wir nicht wie in der vergangenen Saison gegen den HSV Hannover, TuS Vinnhorst und Hannover-Burgwedel antreten, sondern stattdessen deutlich weiter nach Sachsen-Anhalt müssen. In unserem Team gibt es keine Vollprofis und es ist daher gerade für die Berufstätigen eine hohe Belastung, die bis zu 16 Stunden für die Hin- und Rückfahrt im Bus zu bewältigen. Darüber hinaus entstehen deutlich höhere Reisekosten, die wir so nicht eingeplant hatten. Wir werden versuchen, aus der Situation das Beste zu machen und hoffen dabei mehr denn je auf die Unterstützung unserer Fans und Sponsoren“, so HSG-Sportchef Frank Barthel.
 Der neue Cheftrainer Jens Häusler sieht das ähnlich: “Die Planungen und Staffeleinteilungen für die kommende Spielzeit sind raus und wir freuen uns nun sehr auf die neue Saison. Es liegt sicherlich viel Arbeit in allen Bereichen vor uns und wir wollen diese gemeinsam angehen. Unsere Nord-Ost-Staffel führt uns über Berlin bis nach Leipzig. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass es in der kommenden Saison fünf Staffeln in der 3. Liga gegeben hätte und der Aufwand (Reisekilometer und Doppelspieltage) geringer und nicht belastender für alle ausgefallen wäre. Zumal wir ja wissen, dass durch die Krise zum Teil empfindliche Lücken in den Etats der Vereine herrschen. Nun wollen wir aber die Gegebenheiten positiv angehen und uns auf unsere „Mission Klassenerhalt“ freuen und bestmöglich vorbereitet in die Zukunft starten. Ich freue mich auf die Herausforderung und besonders auf das Mannschaftstraining, das im August wieder beginnt.“ (red/mg)


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