Marco Gruemmer

Land erhöht Förderquote für Radweg Lensahn - Schönwalde

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Der erste Abschnitt des neuen Radweges von Lensahn nach Schönwalde ist bis Wahrendorf fertig.

Der erste Abschnitt des neuen Radweges von Lensahn nach Schönwalde ist bis Wahrendorf fertig.

Foto: Marco Grümmer

Lensahn. Das Beste zuerst. Mit einer äußerst guten Nachricht konnte Bürgermeister Michael Robien seine Mitteilungen auf der Sitzung der Lensahner Gemeindevertretung am vergangenen Dienstag beginnen.

 

Er berichtete, dass das Land Schleswig-Holstein mit dem zuständigen Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz die Förderquote beim Neubau des Radweges von Lensahn nach Schönwalde von 50 Prozent auf 75 Prozent angehoben hat. Durch die neue Vereinbarung tragen die Gemeinden Lensahn und Schönwalde statt 25 Prozent nur noch 12,5 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 6.863.000 Euro. Dies entspricht einer Einsparung von rund 470.000 Euro.

 

Ferner teilte Michael Robien mit, dass die Bahnstrecke Neustadt - Puttgarden zum 31. August gesperrt wird. Zurzeit gebe es noch kleinere Probleme mit der Umsetzung der Schienenersatz-Verkehrshaltestelle.

 

Ein weiterer Punkt in den Mitteilungen des Bürgermeisters war die Umgestaltung des Schützenplatzes. Hier hatte die Gemeinde beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume einen Antrag auf Förderung gestellt. „Vor zwei Jahren haben wir vorgefühlt und eine positive Rückmeldung erhalten“, erläuterte Michael Robien. Zwischenzeitlich sei der Antrag jedoch zurückgewiesen wurden, da sich die Förderrichtlinien geändert haben. Nun möchte die Gemeinde ein Ortsentwicklungskonzept für das gesamte Gemeindegebiet erstellen, um auch andere Maßnahmen fördern zu können. Die Kosten für das Konzept belaufen sich auf 30.000 Euro, die zu 75 Prozent förderfähig sind. Die Mittel für den Eigenanteil der Gemeinde von rund 8.000 Euro stellt die Gemeindevertretung nach einstimmigen Beschluss zur Verfügung.

 

Gemeinde sucht interessierte Hundehalter für Hundeauslauf

 

Die Gemeinde Lensahn möchte für Hunde und seine Halter ein Stück Wald zur Verfügung stellen, das die Möglichkeit bieten soll, einen unbeschwerten gemeinsamen Spaziergang ohne Leine und räumliche Enge erleben können. Die Hunde können nach Herzenslust herumtollen, schnuppern, toben, Artgenossen treffen und auch einmal bellen.

 

Das rund zwei Hektar große Waldstück „Dubenhorst“ an der Lütjenburger Straße, in der Nähe der Waldorfschule, möchte die Gemeinde Lensahn einem noch zu gründenden Förderverein kostenfrei überlassen. Die Gemeinde hat zudem beschlossen, die Kosten für die Einzäunung des Geländes von rund 25.000 Euro zu tragen. Im Gegenzug möchte die Gemeinde den Betrieb und die Unterhaltung dem Förderverein übertragen.

 

Ein Förderverein verfolgt in der Regel ausschließlich gemeinnützige Zwecke, die Organe und Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Der Erhalt und die Pflege des Hundeauslaufs sollen sich vor allem durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanzieren.

 

Die Gemeinde möchte die Gründung eines Fördervereines gerne unterstützen. Wer Interesse an der Gründung eines „Fördervereins Hundeauslauf Lensahn“ hat oder späteres Mitglied sein möchte, meldet sich bitte bei der Gemeinde Lensahn unter Tel. 04363/508-0 oder Email: amt-lensahn@amt-lensahn.de. (mg)


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