Ausstellungs-Gemeinschaft - Ingrid Maschke
Weidenkamp 10
23730 Neustadt
Deutschland

ingrid.maschke@gmx.de
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Gesche Muchow

Künstlerische Vielfalt der Ausstellungsgemeinschaft

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Neustadt. Traditionell lädt die Ausstellungsgemeinschaft Neustadt in der Vorweihnachtszeit alle Kunstinteressierten zur Präsentation ihrer Jahresschau in die Räumlichkeiten der Stadtbücherei ein.
 
Zwar konnte auch in diesem Jahr coronabedingt keine Vernissage in geselliger Runde begangen werden, die Kunstwerke sind aber vor Ort und können noch bis Ende Januar 2022 zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei angeschaut werden.
 
Die Künstler und Künstlerinnen nutzen sehr unterschiedliche Techniken und Materialien und so ist auch in diesem Jahr wieder eine eindrucksvolle Vielfalt künstlerischen Schaffens entstanden. Zu sehen sind Skulpturen, Gemälde, Collagen, Fotografien und Keramik von den Ausstellungsgemeinschaftsmitgliedern Erika Ammann, Angela Christiansen, Edith Günter, Ingrid Maschke, Hans-Jörg Schick und Heiner Tonn. Außerdem werden Werke des verstorbenen Mitglieds Antje Burger und von der Gastausstellerin und Grafikerin Ulrike Ammann gezeigt.
 
Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei bis Ende Januar 2022 besucht werden. (gm)


Alexander Baltz

„Enorme Bedeutung für die Stadt“ - Ausstellungsgemeinschaft feierte 40-jähriges Bestehen

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Neustadt. Zu einer ganz besonderen Vernissage hat am vergangenen Mittwochabend die Ausstellungsgemeinschaft Neustadt eingeladen: Die Eröffnung der Jahresausstellung war gleichzeitig die Feierstunde zum 40-jährigen Bestehen der Künstlergemeinschaft. 
 
Das wichtige Jubiläumsjahr 2019 für Neustadt (775 Jahre Stadtrecht, 30. europäisches folklore festival und 50 Jahre Europastadt) hat mit dem 40-jährigen Bestehen der Ausstellungsgemeinschaft seinen krönenden Abschluss gefunden. Am vergangenen Mittwochabend lud die Gemeinschaft aus dem Zusammenschluss von Künstlern aus der Region deshalb zu einer Feierstunde in den Vortragssaal der Stadtbücherei.
 
Ingrid Maschke, Sprecherin der Ausstellungsgemeinschaft, begrüßte neben den 14 aktuellen Mitgliedern der Gemeinschaft auch Gründungsmitglieder und freute sich besonders über die Anwesenheit von Bürgervorsteher Sönke Sela und Bürgermeister Mirko Spieckermann als Vertreter der Stadt Neustadt: „Für großzügige Unterstützung der Stadt bedanken wir uns sehr herzlich. Nicht nur, dass wir die Räume in der Stadtbücherei kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, in denen wir im Jahr vier bis fünf Ausstellungen durchführen, sondern auch die finanzielle Unterstützung der Stadt ist uns eine große Hilfe“, betonte Ingrid Maschke. Dadurch sei es möglich, Künstlern aus den verschiedensten Kunstrichtungen eine Plattform zu bieten.
 
Mirko Spieckermann lobte die Gemeinschaft und sprach von einer „enormen Bedeutung für die kulturelle und künstlerische Entwicklung der Stadt“. Keine Ausstellung sei wie die andere und die Mitglieder seien immer bereit, selbst die Ärmel hochzukrempeln. Man merke es ihnen an, dass jede Ausstellung für sie eine Herzensangelegenheit sei. Gemeinsam mit Sönke Sela überreichte Spieckermann der Sprecherin Ingrid Maschke eine Packung Kaffee (als leidenschaftliche Kaffee-Liebhaberin) und einen Scheck der Stadt.
 
In der Jahresausstellung zeigen die Mitglieder ihre aktuellen Arbeiten. Die Ausstellung in der Stadtbücherei läuft noch bis zum 28. Januar 2020. Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9.30 bis 12 und 14 bis 17 Uhr sowie Mittwoch von 9.30 bis 12 Uhr und Samstag von 9.30 bis 12.30 Uhr. (ab)
 
Die Ausstellungsgemeinschaft der Stadt Neustadt wurde 1979 als ein Zusammenschluss von kunstinteressierten Bürgern zunächst als Ausstellungsgemeinschaft Neustädter Maler gegründet, um Werke der bildenden Kunst und auch die Künstler in Neustadt vorzustellen. Seitdem sind 188 Ausstellungen durchgeführt worden. Aktuelle Mitglieder: Erika Ammann, Klaus Ammann, Antje Burger, Angela Christiansen, Edith Günter, Ilka Koch, Ingrid Maschke, Hans-Jörg Schick, Petra Schubert, Gero Steffen, Brunhild Steiner, Heiner Tonn, Jürgen Werner und Caroline von Zimmermann.


Kristina Kolbe

Bilder für Menschen mit Humor - Grafik, Illustration und Malerei von Stefan Kruse in der Stadtbücherei

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Neustadt. Wenn eine Birne Helene heißt, hat man relativ genaue Vorstellungen, wie diese Birne auszusehen hat. Was aber, wenn die Birne den Namen Hilde oder Hera oder Heidrun trägt? Mit dieser und vielen weiteren Fragen hat sich der sympathische Designer, Grafiker und - auch wenn er selbst sich nicht so nennt - Künstler, Stefan Kruse beschäftigt. Er zeigt auf Einladung der Ausstellungsgemeinschaft Neustadt zur Zeit in der Stadtbücherei seine Druckgrafiken, Federzeichnungen und Ölbilder.
 
Und schon, wenn man den Flur zur Stadtbücherei betritt, wird klar, hier steckt hinter jedem Bild ein Fünkchen Ironie. Manchmal muss man suchen, manchmal offenbart sich der Witz sofort, wie zum Beispiel beim „Männeryoga“, wo Stefan Kruse seine eigene Vorstellung davon zu Papier bringt, wie er selbst beim Yoga aussehen könnte. Andere Bilder wiederum wirken fast schon bedrohlich, wie zum Beispiel das Bild mit dem Namen „Tiefdruckgebiet“, wo eine dunkle Wolke das Bild dominiert. Dann wird die Ironie zu dem einzig möglichen Ausweg, als würde einem nichts anderes mehr übrig bleiben, als das Lächeln.
 
Und genau das ist es, was Stefan Kruse mit seinen Werken nach Außen tragen möchte. Er möchte seine Mitmenschen zum Schmunzeln bringen. Und das ist ihm gelungen. Am Eröffnungstag war die Stimmung fröhlich und ausgelassen und alle Besucher zeigten sich begeistert über den Detailreichtum und die Kleinteiligkeit der Zeichnungen.
 
Und dann sind da noch die Ölgemälde. Hier spielt Stefan Kruse mit Perspektive und Proportion, so wie man es aus der Gotik kennt. Wichtiges wird groß, Unwichtiges klein. Und mit seiner speziellen Lasiertechnik schafft er nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch beeindruckende Werke. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann die Ausstellung noch bis zum 2. November immer montags bis freitags von 9.30 bis 12 Uhr, dienstags und freitags zusätzlich von 14 bis 17.30 Uhr und samstags von 9.30 bis 12.30 besichtigen. Der Künstler wird für die Dauer der Ausstellung jeweils freitags von 14 bis 17.30 Uhr und samstags von 9.30 bis 12.30 Uhr anwesend sein. (ko)


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