Ausstellungs-Gemeinschaft - Ingrid Maschke

Weidenkamp 10
23730 Neustadt
Deutschland

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www.ausstellungsgemeinschaft.de
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Die Ausstellungsgemeinschaft Neustadt in Holstein

Die Ausstellungsgemeinschaft ist eine Gruppe von Profi-Künstlern und engagierter Amateuren, die Kunst ausstellt. Einmal im Jahr wird das Ergebnis des Schaffens gezeigt: Aquarelle, Acryl-Gemälde, Collagen, Zeichnungen, Objekt-Kunst. Drei bis vier Mal im Jahr werden Künstler aus Norddeutschland eingeladen, ihre Werke in den Räumen der Neustädter Bücherei, dem Stamm-Ausstellungshaus, zu zeigen. Die Gruppe besteht in unterschiedlicher Zusammensetzung seit 1979. Ein Kurz-Portrait der Gemeinschaft und ihrer Aktiviäten finden Sie unter www.ausstellungsgemeinschaft.de/mitglieder.html.
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Gesche Muchow

Künstlerische Vielfalt in Neustadt

Bilder

Neustadt. Zur Vernissage der 39. Jahresausstellung hatte die Ausstellungsgemeinschaft Neustadt am vergangenen Mittwochabend in die Räume der Stadtbücherei geladen und viele, viele kunstinteressierte Besucher ließen es sich nicht nehmen, die aktuellen Ergebnisse des künstlerischen Schaffens zu bestaunen.
 
Die Neustädter Gruppe von Profi-Künstlern und engagierten Amateuren stellt seit 39 Jahren Kunst verschiedener Gastkünstler und Mitglieder aus. Traditionell einmal im Jahr werden bei der großen Jahresschau die Ergebnisse präsentiert. Die Mitglieder bieten eine große Vielfalt an Aquarellen, Acryl-Gemälden, Collagen, Zeichnungen und Objekt-Kunst.
 
Ganz neu dabei ist die Neustädterin Brunhild Steiner, die großformatige und farbintensive Acrylbilder zeigt. „Ich liebe das experimentieren mit den Farben. Beim Malen konzentriere ich mich ganz auf die Farben und irgendwann kommt aus der Farbe die Form“, so Brunhild Steiner. Während Gero Steffen Stillleben in Fototechnik präsentiert zeigt Ingrid Maschke Werke in Digitaldruck, die mit pigmentierter Tinte auf Pergament, Chromolux oder Leinen aufgebracht wurden.
 
Klaus Ammann stellt mehrere Objekte aus, die er aus seinen Fundstücken hergestellt hat. Seine Schätze sind alte Eisenbahnnägel, Plastikgriffe und andere „arme Dinge“, die er an sich nimmt und sie einer neuen Bestimmung zuführt. Malerin Antje Burger wurde zu zwei der von ihr ausgestellten Bilder in einem Griechenlandurlaub inspiriert. „Mich haben die unwegsamen Felsen- und Bergdörfer sehr beeindruckt“, schilderte sie die Entstehungsgeschichte der Landschaftsaquarelle. Die ansonsten für ihre farbkräftigen Arbeiten bekannte Erika Ammann stellt in diesem Jahr erstmalig Schwarz-Weiß-Bilder aus, die am spanischen Mittelmeer ihren Ursprung hatten und im heimischen Atelier ihre Vollendung fanden. „Plötzlich war die Landschaft in Schnee gehüllt und sie sah aus, wie eine große Zeichnung“, erläuterte die Künstlerin, die für sie ungewöhnlichen Exponate.
 
Gründungsmitglied der Ausstellungsgemeinschaft Neustadt ist auch Heiner Tonn, der bei der aktuellen Präsentation Bilder in Öl, Acryl und Aquarell zeigt. „Ich sehe Dinge und Kompositionen, die mich interessieren und male sie dann“, erläuterte er seine Herangehensweise an ein neues Bild. Dabei stehe für ihn häufig nicht das Sujet des Bildes im Vordergrund, sondern ihn fasziniere, wie sich Lichtreflexe oder Spiegelungen verhalten oder Farben komponieren lassen. Jürgen Werner möchte mit seinen meistens digitalisierten Vorlagen und am Computer bearbeiteten Bildvarianten und Motiv-Metamorphosen immer auch eine Botschaft übermitteln. In dieser Ausstellung beschäftigt er sich mit dem Thema Kommunikation beziehungsweise Nicht-Kommunikation und wirft ein kritisches Licht auf die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung auf die Gesellschaft.
 
Die ausgestellte Objekt-Kunst von Hans-Jörg Schick zeichnet sich dadurch aus, dass die Fundstücke wenig bearbeitet worden sind und für sich selbst sprechen: „Das alles bietet die Natur und jeder kann es finden. Man muss nur ein Auge dafür entwickeln“, beschrieb Schick seine Arbeiten. Ganz anders ist das bei der Keramik und den keramischen Objekten von Angela Christiansen, die sie in ihrer Werkstatt anfertigt und kunstvoll bemalt. „Ich verwende für meine Objekte möglichst einfache und schlichte Formen, damit sich das Auge besser auf die Farbenvielfalt konzentrieren kann“, berichtete die Keramikerin und Keramikmalerin. Wolkenkompositionen, Lichtverhältnisse und Farbstimmungen sowie Wettereinflüsse fing Edith Günther in ihren „Himmels-“Bildern ein. Für die leichten und luftig anmutenden Wolkengebilde verwendet sie vorzugsweise Pastellfarben. Ilka Koch zeigt zwei „Strandschönheiten“ aus Metall, bei denen es sich um filigran anmutende Fundstücke handelt, die sie auf feste Betonfundamente gesetzt hat.
 
Die Ausstellung läuft noch bis zum 31. Januar 2019 und kann zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtbücherei besucht werden. (gm)


Gesche Muchow

Vernissage der Ausstellungsgemeinschaft

Neustadt. Unter dem Titel „Magie des Wassers“ läuft ab Sonntag, dem 9. September eine neue Ausstellung der Ausstellungsgemeinschaft Neustadt. Die Stormarner Künstler Friderike und Volker Bielfeld nähern sich diesem Thema auf unterschiedliche Weise.
 
Friderike Bielfeld benutzt Aquarellfarben und so findet das fließende Element durch Pinselstriche und Neigung des Papiers seinen Weg - ergänzt und akzentuiert durch Tinte, verdünnte Acrylfarben und Collagetechniken. Als eine Art Dialog zu den Gemälden verstehen sich die Schwarz-Weiß-Fotos von Volker Bielfeld, der sich mit der Digital-Kamera dem Sujet nähert.
 
Die Vernissage findet am morgigen Sonntag, dem 9. September um 11.30 Uhr im Vortragssaal der Stadtbücherei Neustadt, Waschgrabenallee 7 statt und kann zu den Öffnungszeiten der Bücherei besucht werden. Sie läuft bis zum 6. November. (red)


Gesche Muchow

Körpersprache, Kommunikation und Kontroversen

Bilder

Neustadt. Die Körpersprache hat es der in Travemünde lebenden Künstlerin Sheela Jaensch angetan. Grund genug dem Thema „Bodytalk“ eine ganze Ausstellung zu widmen, die seit der feierlichen Eröffnung am letzten Sonntag noch bis zum 25. August in der Stadtbücherei bewundert werden kann. „Meine künstlerischen Wurzeln liegen in der asiatischen Philosophie begründet“, berichtet die Malerin und spielt damit auf die polar einander entgegengesetzten und dennoch aufeinander bezogenen Kräfte oder Prinzipien an, die sich vielfach in den asiatischen Kulturen wiederfinden. Sie sei fasziniert von der Darstellung von Gegensätzen, Kontroversen und Polaritäten, vor allem in der nonverbalen Kommunikation. Denn was der Mund sage, müsse nicht automatisch auch dasselbe sein, was der Körper ausdrücke, so Sheela Jaensch im Gespräch mit dem reporter.
 
Um die Vielschichtigkeit in ihren Figuren darzustellen, arbeitet sie auch mit vielen Schichten und bedient sich häufig Collage-Arrangements. Nachdem sie sich viele Gedanken über das neue Werk gemacht hat und diese häufig auch in kleinen Texten festgehalten hat, folgt die Schaffensphase. Zunächst näht die Hamburgerin mit der Nähmaschine eine Art Raster auf die von ihr verwendeten Seidenstoffe, die sie danach auf Holz- oder Kupferplatten aufzieht und mit Acrylfarben, Leim, Stoffelementen und Papier gestaltet. Als Stilmittel und zur Verdeutlichung des Grundthemas Kommunikation benutzt Sheela Jaensch Wortfetzen und Buchstaben, die sie aus aktuellen Printmedien ausschneidet. Die so entstehenden vielen einzelnen Schichten sorgen für einen interessanten haptischen Eindruck und die versteckten Botschaften beleben die Figuren und veranschaulichen eindrucksvoll die kommunikativen Prozesse.
 
Die Ausstellung kann noch bis zum 25. August zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei besucht werden. (gm)


Petra Remshardt

39. Jahresausstellung der Ausstellungsgemeinschaft Neustadt

Motive neu gefunden, neu gesehen, neu gestaltet


Neustadt. Sie waren in den vergangenen Monaten wieder kreativ, 11 Mitglieder der Ausstellungsgemeinschaft Neustadt. Sie fanden neue Ausdrucksformen, ungewöhnliche Motive und überraschende Ergebnisse bei der Gestaltung fantasievoller Objektkunst. Aber immer mit erkennbarer individueller “Handschrift”. Die Vernissage der 39. Jahresausstellung findet am Mittwoch, dem 15. November um 18.30 Uhr im Vortragssaal der Stadtbücherei statt.
Wer kommt mit welchen Themen? Erika und Klaus Ammann, Mitglieder der Gemeinschaft Lübecker Künstler, zeigen preisgekrönte Arbeiten aus den Jahren 2016 und 2017 dort ausgestellter Werke. Antje Burger bringt neue Aquarell-Ansichten von Neustadt mit. Edith Günter nähert sich bildgestalterisch dem Thema “Lichtblick 2017”. Angela Christiansen macht mit ihrer Töpferkunst neugierig: “Auch nach Ihren Ideen können wir Dinger drehen.” Ilka Koch verwandelt Materialtexturen, Fotografik, Malerei-Abstraktion und Werktechnik in Kommunikationsdesign. Ingrid Maschke kombiniert Druck- und bewegende Kunst in einem Bild. Hans-Jörg Schick zeigt Fundstücke - mal anders in Szene gesetzt. Gero Steffen „verzaubert“ mit der Kamera in seinen Stillleben die Realität. Heiner Tonn überrascht in seinen Meermotiven mit “neuer” Perspektive. Und Jürgen Werner wagt sich mit seinen Computergrafiken in eine weit entfernte Zukunft. Die Ausstellung in der Stadtbücherei, Waschgrabenallee 7, Tel. 04561/558510, ist bis zum 31. Januar 2018 montags bis donnerstags von 9.30 bis 12 Uhr und 14 bis 17.30 Uhr, freitags von 9.30 bis 12 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 9.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. (red)


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