Ausstellungs-Gemeinschaft - Ingrid Maschke

Weidenkamp 10
23730 Neustadt
Deutschland

ingrid.maschke@gmx.de
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Marco Gruemmer

Sternen-Bilder: Astro-Fotografie und Malerei mit Peter Weinreich und Barbara Engel

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Astronomie trifft Kunst.

Astronomie trifft Kunst.

Neustadt. Sie holen die Sterne vom Himmel: Diplom-Physiker Peter Weinreich und die Künstlerin Barbara Engel. Der eine mit Aufnahmen aus seinem Spiegelteleskop, die andere mit Eitempera-Gemälden. Was für das bloße Auge unerreichbar ist, das machen die beiden Sternengucker auf ihre Weise sichtbar.
 
Peter Weinreich aus Neustadt hat sich für diesen Zweck in Pelzerhaken eine eigene Sternwarte gebaut, tief ins Weltall geschaut und seine Entdeckungsergebnisse fotografisch festgehalten. Faszinierend und immer wieder neu: die Andromeda-Galaxie.
 
Barbara Engel hat diese astronomische Weltall-Dimension künstlerisch verarbeitet und ins Leinwand-Format 79 mal 180 cm gepackt. “Es ist fast ironisch”, bemerkt sie, “das Motiv der durch den Urknall von vor 13,8 Milliarden Jahren entstandenen Sterne und Galaxien in Eitempera auf Leinwände umzusetzen.” Peter Weinreich ist so fasziniert von den Weiten des Universums, dass er Kindern die Teilnahme an einem Weltraumforscher-Club anbietet und im Rahmen der Neustädter Kinder-Uni Vorträge hält. “Ich möchte unterhaltsam und verständlich zeigen”, sagt er, “woher wir kommen. Denn wir sind alle Kinder des Weltalls – und am Ende nur Sternenstaub.”
 
Die Vernissage findet am dem Sonnntag, dem 10. März um 11.30 Uhr im Vortragssaal der Stadtbücherei Neustadt, Waschgrabenallee 7, statt. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag: 9.30 bis 12 und 14 bis 17.30 Uhr, Freitag: 9.30 bis 12 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr, Samstag 9.30 bis 12.30 Uhr. Die Ausstellung endet am 27. April (red).


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Die Ausstellungsgemeinschaft Neustadt in Holstein

Die Ausstellungsgemeinschaft ist eine Gruppe von Profi-Künstlern und engagierter Amateuren, die Kunst ausstellt. Einmal im Jahr wird das Ergebnis des Schaffens gezeigt: Aquarelle, Acryl-Gemälde, Collagen, Zeichnungen, Objekt-Kunst. Drei bis vier Mal im Jahr werden Künstler aus Norddeutschland eingeladen, ihre Werke in den Räumen der Neustädter Bücherei, dem Stamm-Ausstellungshaus, zu zeigen. Die Gruppe besteht in unterschiedlicher Zusammensetzung seit 1979. Ein Kurz-Portrait der Gemeinschaft und ihrer Aktiviäten finden Sie unter www.ausstellungsgemeinschaft.de/mitglieder.html.
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Gesche Muchow

Künstlerische Vielfalt in Neustadt

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Neustadt. Zur Vernissage der 39. Jahresausstellung hatte die Ausstellungsgemeinschaft Neustadt am vergangenen Mittwochabend in die Räume der Stadtbücherei geladen und viele, viele kunstinteressierte Besucher ließen es sich nicht nehmen, die aktuellen Ergebnisse des künstlerischen Schaffens zu bestaunen.
 
Die Neustädter Gruppe von Profi-Künstlern und engagierten Amateuren stellt seit 39 Jahren Kunst verschiedener Gastkünstler und Mitglieder aus. Traditionell einmal im Jahr werden bei der großen Jahresschau die Ergebnisse präsentiert. Die Mitglieder bieten eine große Vielfalt an Aquarellen, Acryl-Gemälden, Collagen, Zeichnungen und Objekt-Kunst.
 
Ganz neu dabei ist die Neustädterin Brunhild Steiner, die großformatige und farbintensive Acrylbilder zeigt. „Ich liebe das experimentieren mit den Farben. Beim Malen konzentriere ich mich ganz auf die Farben und irgendwann kommt aus der Farbe die Form“, so Brunhild Steiner. Während Gero Steffen Stillleben in Fototechnik präsentiert zeigt Ingrid Maschke Werke in Digitaldruck, die mit pigmentierter Tinte auf Pergament, Chromolux oder Leinen aufgebracht wurden.
 
Klaus Ammann stellt mehrere Objekte aus, die er aus seinen Fundstücken hergestellt hat. Seine Schätze sind alte Eisenbahnnägel, Plastikgriffe und andere „arme Dinge“, die er an sich nimmt und sie einer neuen Bestimmung zuführt. Malerin Antje Burger wurde zu zwei der von ihr ausgestellten Bilder in einem Griechenlandurlaub inspiriert. „Mich haben die unwegsamen Felsen- und Bergdörfer sehr beeindruckt“, schilderte sie die Entstehungsgeschichte der Landschaftsaquarelle. Die ansonsten für ihre farbkräftigen Arbeiten bekannte Erika Ammann stellt in diesem Jahr erstmalig Schwarz-Weiß-Bilder aus, die am spanischen Mittelmeer ihren Ursprung hatten und im heimischen Atelier ihre Vollendung fanden. „Plötzlich war die Landschaft in Schnee gehüllt und sie sah aus, wie eine große Zeichnung“, erläuterte die Künstlerin, die für sie ungewöhnlichen Exponate.
 
Gründungsmitglied der Ausstellungsgemeinschaft Neustadt ist auch Heiner Tonn, der bei der aktuellen Präsentation Bilder in Öl, Acryl und Aquarell zeigt. „Ich sehe Dinge und Kompositionen, die mich interessieren und male sie dann“, erläuterte er seine Herangehensweise an ein neues Bild. Dabei stehe für ihn häufig nicht das Sujet des Bildes im Vordergrund, sondern ihn fasziniere, wie sich Lichtreflexe oder Spiegelungen verhalten oder Farben komponieren lassen. Jürgen Werner möchte mit seinen meistens digitalisierten Vorlagen und am Computer bearbeiteten Bildvarianten und Motiv-Metamorphosen immer auch eine Botschaft übermitteln. In dieser Ausstellung beschäftigt er sich mit dem Thema Kommunikation beziehungsweise Nicht-Kommunikation und wirft ein kritisches Licht auf die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung auf die Gesellschaft.
 
Die ausgestellte Objekt-Kunst von Hans-Jörg Schick zeichnet sich dadurch aus, dass die Fundstücke wenig bearbeitet worden sind und für sich selbst sprechen: „Das alles bietet die Natur und jeder kann es finden. Man muss nur ein Auge dafür entwickeln“, beschrieb Schick seine Arbeiten. Ganz anders ist das bei der Keramik und den keramischen Objekten von Angela Christiansen, die sie in ihrer Werkstatt anfertigt und kunstvoll bemalt. „Ich verwende für meine Objekte möglichst einfache und schlichte Formen, damit sich das Auge besser auf die Farbenvielfalt konzentrieren kann“, berichtete die Keramikerin und Keramikmalerin. Wolkenkompositionen, Lichtverhältnisse und Farbstimmungen sowie Wettereinflüsse fing Edith Günther in ihren „Himmels-“Bildern ein. Für die leichten und luftig anmutenden Wolkengebilde verwendet sie vorzugsweise Pastellfarben. Ilka Koch zeigt zwei „Strandschönheiten“ aus Metall, bei denen es sich um filigran anmutende Fundstücke handelt, die sie auf feste Betonfundamente gesetzt hat.
 
Die Ausstellung läuft noch bis zum 31. Januar 2019 und kann zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtbücherei besucht werden. (gm)


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