Michael Scheil

C.F. Janus spendete Lebensmittel im Wert von 1.700 Euro

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Janus-Geschäftsführer Thorsten Schmidt mit Verena Treppe, Gabriela Nellies und Marcus Schmierschalla von der Neustädter Tafel (v. re.).

Janus-Geschäftsführer Thorsten Schmidt mit Verena Treppe, Gabriela Nellies und Marcus Schmierschalla von der Neustädter Tafel (v. re.).

„Unterstützung wird immer wichtiger“

 

 

Neustadt in Holstein. Drei Gitterboxen voll mit länger haltbaren Lebensmitteln sind am vergangenen Freitagvormittag an die Tafel Neustadt übergeben worden. Thorsten Schmidt, Geschäftsführer von C.F. Janus, war persönlich mit einigen seiner Mitarbeiter am Vortag unterwegs und hat die Ware im Wert von 1.700 Euro selbst zusammengestellt und dabei ganz dem Bedarf der Tafel angepasst. Denn entscheidend bei Lebensmittelspenden an die Tafel ist eine lange Haltbarkeit, wie 2. Vorsitzende der Neustädter Tafel Verena Treppe bestätigt. Nudeln, Reis, Kartoffelpüree, Cornflakes sowie Rot- und Grünkohl im Glas - gerade in diesen Zeiten ist die Tafel dankbar für jede Spende.

 

 

„Ab Januar werden auch bei uns die Energiebeiträge dramatisch angehoben. Wir wissen aktuell noch gar nicht, wie wir mit dieser Situation umgehen sollen“, blickt Verena Treppe besorgt in Richtung Jahreswechsel. Das Neustädter Tafelteam versorgt aktuell 800 Haushalte mit Lebensmitteln und weiß, dass die Zahl der Bedürftigen weiter zunehmen wird, bei weiter steigenden Kosten, auch für Lebensmittel.

 

 

Daher fiel der Dank an die Firma Janus entsprechend herzlich aus - vor allem auch, weil sich die Tafel um nichts kümmern musste: Janus lieferte mit dem eigenen LKW und lud per Kran die schweren Gitterboxen direkt vor der Tür ab. „Einer unserer Kunden hat uns im Markt beim Zusammenstellen der Waren beobachtet und uns sofort 10 Euro in die Hand gedrückt, um noch ein paar Nudeln mehr einkaufen zu können“,  erzählt Thorsten Schmidt. „Die Menschen wissen um die Situation in den Tafeln und um ihre wertvolle Arbeit. Allerdings ist auch klar, dass in der Masse die Spendenbereitschaft zurückgeht, weil ja jeder mehr zu bezahlen hat. Gerade deshalb war es uns auch dieses Jahr zum Start in die Adventszeit wichtig, hier zu helfen“, so der Janus-Chef weiter, der auch die bedürftigen Kinder nicht aus den Augen verliert und deshalb noch 120 Adventskalender besorgt hat. (ab)


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