Marco Gruemmer

Dahme: Thema Schwimmbad erhitzt weiter die Gemüter

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Dahme. Das Schwimmbecken im Dahmer Strandspa ist seit Juni 2018 geschlossen. Die Gemeindevertretung hat sich mit den Stimmen der DWG, der mehrheitsstärksten Fraktion (7 DWG, 6 CDU), auf der Gemeinderatssitzung am 18. Dezember für ein alternatives Nutzungskonzept entschieden (der reporter berichtete). Eine sogenannte „Nassnutzung“ scheint auf Grundlage gleich mehrerer Gutachten nicht mehr möglich. Erste Rückbaumaßnahmen wie der Abbau von Pumpen und Schaltschränken haben bereits begonnen. So der aktuelle Stand.
 
Wie die Einwohnerfragestunde während der Gemeindevertretersitzung am vergangenen Montag zeigte, bleibt das Thema in der Dahmer Bevölkerung allerdings ein Dauerbrenner. Nicht zuletzt, weil sich zwischenzeitlich eine Bürgerinitiative gegründet hat, die mit einem Bürgerbegehren den Erhalt des Schwimmbeckens erreichen möchte. Es besteht die Absichtserklärung von drei Personen zur Vorbereitung eines Bürgerbegehrens. 10 Prozent der Dahmer Einwohner müssten mit ihrer Unterschrift für diesen Bürgerentscheid stimmen. Die Zulässigkeit würde anschließend von der Kommunalaufsicht geprüft.
 
„Bis dahin gilt der politische Beschluss. Ich möchte in der Sache vorwärtskommen, um unseren Gästen in der Saison eine Nutzung anbieten zu können“, erklärte Bürgermeister Harald Behrens. Im Gespräch mit dem reporter erläuterte er, dass sich aus DWG-Kreisen eine Arbeitsgruppe gebildet habe, die sich intensiv mit der künftigen Nutzung beschäftigt. Vorstellbar sei eine Art Indoor-Spielplatz mit Kletterpark, Beach-Soccer-Feld und der Möglichkeit zur Durchführung von Beach-Partys. „Hierbei hätten wir für den Gast, gerade bei schlechtem Wetter, einen echten Mehrwert und die Folgekosten wären überschaubar“, so Harald Behrens. (mg)


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