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Schlafen wir im Winter anders? Dunkle Tage, Müdigkeit und die innere Uhr

Hilfreich sind feste Schlafenszeiten und ausreichend Tageslicht während des Tages.

Hilfreich sind feste Schlafenszeiten und ausreichend Tageslicht während des Tages.

Bild: HFR

Morgens ist es dunkel, am späten Nachmittag schon wieder. Für unseren Körper ist dieser Wechsel nicht bedeutungslos. Licht gehört zu den wichtigsten Taktgebern der inneren Uhr und beeinflusst unseren Schlaf-Wach-Rhythmus.

Gerade im Winter fühlen sich manche Menschen deshalb häufiger müde oder kommen morgens schwerer in Gang. Umso wichtiger kann ein möglichst regelmäßiger Tagesablauf sein.

Hilfreich sind feste Schlafenszeiten und ausreichend Tageslicht während des Tages. Wer die Möglichkeit hat, kann beispielsweise die Mittagspause für einen Spaziergang nutzen. Auch regelmäßige Bewegung kann einen gesunden Schlaf unterstützen.

Am Abend sollte dagegen langsam Ruhe einkehren. Helles Licht und intensive Bildschirmnutzung unmittelbar vor dem Schlafengehen können das Einschlafen erschweren. Das Schlafzimmer sollte möglichst ruhig, dunkel und angenehm temperiert sein.

Ein gelegentlich schlechter Schlaf ist noch kein Grund zur Sorge. Wer allerdings über längere Zeit kaum schlafen kann, nachts ständig aufwacht oder tagsüber trotz ausreichender Schlafdauer ungewöhnlich müde ist, sollte die Ursachen abklären lassen.

Guter Schlaf ist schließlich weit mehr als eine angenehme Pause. Während wir schlafen, laufen zahlreiche wichtige Regenerationsprozesse ab. Ausreichend Schlaf gehört deshalb genauso zu einem gesunden Alltag wie Bewegung und Ernährung. (red/gm)


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