

Eine hochwertige Ferienimmobilie lässt sich nur mit einem Profi an der Seite verkaufen, ohne Makler geht es nicht. Zu exklusiv, zu komplex und zu speziell sei der Markt, das heißt es jedenfalls.
Besonders bei hochpreisigen Häusern hält sich fest der Glaube, dass es nur dem Makler mit seinem Netzwerk an zahlungskräftigen Interessenten gelinge, das Objekt zu veräußern. Diese Vorstellung ist mittlerweile lange überholt und wird der Realität des heutigen Immobilienmarkts nicht mehr gerecht.
Ist das exklusive Käufernetzwerk nur ein Mythos?
Makler rühmen sich oft und gerne ihres angeblich einzigartigen Kontaktnetzes. In der Praxis besteht dieses allerdings immer öfter aus den denselben Kanälen, die auch privaten Käufern offenstehen: Suchanfragen, Newsletter und Immobilienportale wie ohne-makler.net. Die üblichen Kaufinteressenten für Ferienhäuser, egal, ob es sich dabei um Investoren oder um Eigennutzer handelt, suchen heute ausschließlich online. Sie vergleichen, analysieren und entscheiden datenbasiert. Die persönlichen Netzwerke spielen dabei eine weit geringere Rolle als noch vor zwanzig Jahren.
Digitale Werkzeuge sind das Geheimnis der Unabhängigkeit
Was noch vor wenigen Jahren nur den professionellen Anbietern vorbehalten war, steht heute allen offen zur Verfügung. Wer eine Immobilienanzeige erstellen will, bietet heute sogar als Privatperson hochwertige Fotos, virtuelle Rundgänge, Drohnenaufnahmen oder detaillierte Grundrisse an. Wer bei der Erstellung Hilfe braucht, wendet sich an einen spezialisierten Dienstleister. Sogar fundierte Wertermittlungen sind online verfügbar und liefern eine belastbare Grundlage für einen realistischen Angebotspreis.
Wie bei so vielen Dingen in der digitalisierten Welt dreht sich auch beim Immobilienverkauf alles um die maximale Sichtbarkeit. Nur, wer seine Immobilie strategisch platziert, erreicht genau die Zielgruppen, die am relevantesten für Ferienhäuser sind. Das sind Kapitalanleger, Zweitwohnsitzkäufer und internationale Interessenten. Genau hier setzt das gezielte Erstellen und Veröffentlichen professioneller Inserate an. Auf spezialisierten Plattformen platzieren Verkäufer ihre Angebote binnen weniger Minuten. Umwege gibt es keine, ebenso fallen die teuren Provisionen und die Abhängigkeit vom Makler weg.
So läuft der private Verkauf ab
Der Verkaufsprozess eines privaten Anbieters unterscheidet sich kaum vom Vorgehen eines Maklers. Es beginnt, wie eigentlich immer, mit der realistischen Bewertung der Immobilie. Ist die Preisspanne bekannt, so geht es an die Erstellung eines aussagekräftigen Exposés, bevor das Inserat veröffentlicht wird. Die Interessenten melden sich direkt beim Eigentümer und die Besichtigungen werden individuell koordiniert, Rückfragen lassen sich schnell persönlich klären.
Der direkte Kontakt ist der große Vorteil, Käufer interessieren sich schließlich nicht nur für die Quadratmeterzahlen, sondern auch für die Saisonverläufe, die Nutzungsmöglichkeiten und das Vermietungspotenzial. Eine Auskunft aus erster Hand schafft Vertrauen. Das ist ein Faktor, den die standardisierte Maklerkommunikation in der Regel nicht leistet.
Kompetenz ist eine Frage des Status
Der Titel "Makler" ist immer seltener der Grund für den erfolgreichen Verkauf einer Ferienimmobilie. Es geht heute viel mehr um die Vorbereitung, Präsentation und die Sichtbarkeit. So sind es besonders die digitalen Plattformen, spezialisierte Services und transparente Marktdaten, die den Markt demokratisiert haben. Es braucht nur die Bereitschaft, sich strukturiert mit dem Verkaufsprozess auseinanderzusetzen. So gelingt es einem relativ leicht selbst, Objekte erfolgreich mit dem erwünschten Gewinn zu verkaufen.
Der Irrglaube vom Makler hält sich hartnäckig, doch die Realität zeichnet ein anderes Bild. Heute kann jeder verkaufen, der die richtigen Werkzeuge nutzt.

































