Förderkreis Kloster Cismar e.V. - Vorsitzende Sabine Höft-Dammer
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Alexander Baltz

Förderkreis hat mit Absage des Klosterfestes zu kämpfen

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1. Vorsitzende Sabine Höft-Dammer (Mi.), 2. Vorsitzender Michael Scheil (lks.) und Beisitzer Thomas Rathje hoffen auf 2021.

1. Vorsitzende Sabine Höft-Dammer (Mi.), 2. Vorsitzender Michael Scheil (lks.) und Beisitzer Thomas Rathje hoffen auf 2021.

Cismar. Das hat es tatsächlich noch nie gegeben: Zum ersten Mal überhaupt seit der Premiere 1980 muss in diesem Jahr das weit über die Region hinaus bekannte Klosterfest in Cismar wegen Corona abgesagt werden (der reporter berichtete). Für den Veranstalter und Organisator, den Verein Förderkreis Kloster Cismar, hat das enorme finanzielle Verluste zur Folge. Aber nicht nur das: Dem Land Schleswig-Holstein fehlt damit eine wichtige kulturell und gesellschaftlich bedeutende Veranstaltung.
 
 
Der Verein wurde 1979 gegründet mit dem Ziel, die Renovierung des Klosters und seine Belebung mit kulturellen Veranstaltungen anzustreben. Das ist mehr als gelungen: Der Verein hat aktuell 550 Mitglieder und seit 1980 tummeln sich beim Klosterfest jedes Jahr mehrere Tausend Besucher täglich auf dem Klostergelände mit 120 Ausstellern und Kleinkünstlern aus Deutschland, Polen, Dänemark, Belgien, Frankreich (Kunsthandwerkern), Live-Musik und großem gastronomischen Angebot.
 
 
„Das Klosterfest ist unsere Einnahmequelle, aus der wir die künstlerischen Veranstaltungen übers ganze Jahr gesehen finanzieren“, erklärt 1. Vorsitzende Sabine Höft-Dammer im Gespräch mit dem reporter. Aber nicht nur finanziell ist der Schaden groß: Sowohl für die Gäste (fast der gesamte Ort ist mit eingebunden) als auch für die Einheimischen fehlt in diesem Sommer eine ganz wichtige Veranstaltung, die vom 7. bis zum 9. August hätte stattfinden sollen. Somit sind vom Verlust auch die eingebundenen Vereine wie Feuerwehr, Klosterjäger, SC Cismar oder auch DRK betroffen.
 
 
„Ich bin Anfang März als Nachfolgerin von Bernd Picker zur 1. Vorsitzenden gewählt worden. Das ist natürlich nicht so toll, wenn man gemeinsam bereits ab November 2019 alles für das nächste Klosterfest vorbereitet hat. Alle Verträge waren gemacht. Schweren Herzens mussten wir 120 Absagebriefe verschicken - das ist schon traurig“, so Sabine Höft-Dammer weiter. Wegen fehlender Einnahmen und den geltenden Abstandsregelungen sind in diesem Jahr auch Konzert-Veranstaltungen ebenfalls von einer Absage bedroht.
 
 
„Wir als gemeinnütziger Verein erhalten aktuell keine Hilfen von Bund und Land. Wir investieren unsere Gewinne sofort wieder in Veranstaltungen oder direkt in das Kloster, wie große Deckenleuchter oder Pflasterarbeiten. Das Geld, welches wir erwirtschaften, soll im und am Kloster bleiben. Eine Förderung gibt es nicht“, wie 2. Vorsitzender Michael Scheil betont. Rücklagen sind vorhanden, so dass es den Verein aktuell noch nicht so stark trifft. Was aber, wenn im Herbst eine neue Corona-Welle anläuft und die Planungen für ein Klosterfest 2021 erneut unmöglich machen?
 
 
„Vieles hängt davon ab, ob es irgendwann einen Impfstoff gibt. Wann der kommt, weiß natürlich niemand. Damit müssen wir bei unseren Planungen umgehen“, erklärt Beisitzer Thomas Rathje zuversichtlich. Er selbst ist gemeinsam mit der Vorsitzenden erstmalig als Marktleitung hauptverantwortlich für die Planungen des Klosterfestes und traurig darüber, dass ihm die Hände gebunden sind. „Die behördlichen Anordnungen sind für uns alle nachvollziehbar. Aber man ist ohnmächtig in dieser Situation und wir hoffen, dass es keinen erneuten Lockdown in dem riesigen Ausmaß geben wird“, so Rathje. Die Planungen für das Klosterfest 2021 sollen also Ende des Jahres anlaufen. Im schlimmsten Fall könnte es stattdessen mehrere kleinere Veranstaltungen geben, damit der Verein nicht aus den Augen der Bürger verschwindet. (ab)


Marco Gruemmer

Ein Dauerbrenner, der nie müde wird - 40. Klosterfest in Cismar

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Cismar. Erfolgsgeschichte, Dauerbrenner, Publikumsmagnet. Mit dieser Entwicklung hätten wohl selbst die Gründer des Förderkreises Kloster Cismar in ihren kühnsten Träumen nicht gerechnet. Als die Verantwortlichen 1980 auf der Suche nach einer konstanten Einnahmequelle waren, taten sich in erster Linie der damalige Vorsitzende Fritz Grimm und Hartmut Koch hervor, die die Idee eines Marktes hatten. Eines besonderen Marktes wohlgemerkt, kein 08/15, kein Plunder, keine Billig-Massenware. Passend zum traumhaften Areal rund um das ehrwürdige Benediktiner-Kloster wurde das Hauptaugenmerk auf qualitativ hochwertiges Kunsthandwerk gelegt, dazu kulinarische Spezialitäten, Gaumenschmaus pur. Diverse Partner konnten zur Umsetzung mit ins Boot geholt werden.
 
Bis heute hat sich dieses Konzept mehr als bewährt und Jahr für Jahr lockt das Klosterfest tausende Besucher an - so auch bei der diesjährigen 40. Auflage. Das zweite Wochenende im August ist gesetzt, das Klosterfest bei Gästen und Einheimischen fest etabliert. Am vergangenen Wochenende waren über 100 Marktbeschicker dafür verantwortlich, dass die Parkplätze rund um das Kloster besetzt waren und die Besucher bestens gelaunt über die Festmeile schlenderten. (mg)


Alexander Baltz

Buntes Treiben auf dem Klosterfest - Kunsthandwerk, Musik und Leckereien aller Art lockten nach Cismar

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Cismar. Stop and go auf der B 501 und der Lensahner Straße am gesamten Wochenende von Freitag bis Sonntag: Tausende Gäste besuchten am vergangenen Wochenende das 39. Klosterfest in Cismar. Die offizielle Eröffnung startete am Freitagnachmittag Bernd Picker, 1. Vorsitzender vom Förderkreis Kloster Cismar, gemeinsam mit zahlreichen Gästen wie Propst Dirk Süssenbach, Kreispräsident Harald Werner, dem CDU-Landtagsabgeordneten Peer Knöfler, Pastor Burkhard Kiersch und natürlich unzähligen Klosterbrüdern im Brunnenkeller.
 
Über 100 Stände boten mit hochwertigem Kunsthandwerk, kulinarischen Erlebnissen und bester musikalischer Unterhaltung auf der Bühne ein vielfältiges Programm für alle Einheimischen und Gäste. Schon am Freitagvormittag war der Besucherandrang groß. Auf dem Klostergelände warteten Leckerbissen wie Spanferkel, Fleischspieße oder Germknödel ebenso auf die Besucher wie erlesene Weine und Liköre. Aber nicht nur die kulinarische Vielfalt brachte die Gäste zum Staunen: Auch die Handwerkskünstler wie Korbflechter, Hutmacher, Bürstenmacher oder Holzspielzeugmacher luden zum Souvenir-Shoppen ein und sorgten für volle Hände beim Heimweg. Das imposante Feuerwerk am späten Sonntagabend beendete das Klosterfest 2018. (ab)


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