Ines Rosenow

Frauenherzen schlagen anders Einladung zu einer Veranstaltung am 1. Juni nicht nur für Frauen

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Neustadt. „Frauenherzen schlagen anders“ – unter diesem ernst gemeinten Titel steht die Veranstaltung, die das Aktionsbündnis „Neustadt gegen den Herzinfarkt“ unter der Schirmherrschaft der Deutschen Herzstiftung und Neustadts Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider am Donnerstag, dem 1. Juni gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Neustadt, Natalia von Levetzow, anbieten wird. Der Eintritt ist frei.
Das Programm beinhaltet eine Rettungswagen-Besichtigung, Laien-Reanimation, Vorträge, Mini-Messe und Kurz-Workshops.
 
Mini-Messe von 17 bis 18 Uhr:
• Gemeinsamer Info-Stand von Deutscher Herzstiftung und Schön Klinik Neustadt.
• Die Hilfsorganisationen Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und Deutsches Rotes Kreuz (DRK) werden an ihrem gemeinsamen Info-Stand das Thema „Reanimation“ beleuchten und mobile Defibrillatoren vorführen. Auch sind Laien-Reanimation und Blutdruckmessung möglich.
• Ernährung: Manuela Kroll, Ayurveda Gesundheitscoach und Ernährungsberaterin, gibt Einblicke in die Grundlagen des Ayurvedischen Gesundheitskonzeptes.
• Bewegung: Am Stand des Fitness Loft kann man erfahren, welche Sportarten besonders geeignet sind, um das Risiko eines Herzinfarkts zu minimieren.
• Entspannung: Astrid Rehren, Tanztherapeutin und Yogalehrerin, gibt Tipps zu einfachen Entspannungstechniken.
 
Vorträge von 18 bis 19 Uhr:
Prof. Dr. Peter W. Radke wird in seinem Vortrag speziell auf medizinische Aspekte rund um das Thema „Herzinfarkt und Frauenherzen“ eingehen. Nicole Riedel von der DRK-Rettungsleistelle wird von ihren Erfahrungen aus der Praxis berichten. Beide Vorträge beleuchten die spezielle Symptomatik und das Verhalten von Frauen bei Herzinfarkten und wollen damit sowohl Frauen als auch ihre Angehörigen und aufmerksame Mitmenschen für diese wichtige Thematik sensibilisieren.
 
Kurz-Workshops von 19 bis 20 Uhr:
Anschließend an die Vorträge werden jeweils 15-minütigen Kurz-Workshops zu den Präventionsthemen „Ernährung“, „Bewegung“ und „Entspannung“ angeboten. Die Workshops finden in der Zeit zwischen 19 und 20 Uhr jeweils drei Mal statt. Teilnahmelisten liegen an den Ständen zur Anmeldung aus. Um die nötige Ruhe zu gewinnen, werden die kostenlosen Kurz-Workshops in einzelnen, gut ausgeschilderten Klassenräumen durchgeführt. Die Übungen finden im Sitzen auf Stühlen und im Stehen statt. Es gibt keine besonderen Voraussetzungen für die Teilnahme.
 
Rettungswagen-Besichtigung:
Während der gesamten Veranstaltungszeit von 17 bis 20 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, einen Rettungswagen zu besichtigen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, kostenlose Parkplätze in Veranstaltungsnähe finden Besucher an der Jacob-Lienau-Schule, Schulstraße 2, auf dem Schulparkplatz, dem Schulhof und dem Schulhof Hochtorgebäude, an der Städtischen Kindertagesstätte „Am Wasserturm“-Außenstelle Schatzinsel, Schulstraße 5, auf dem Parkplatz Meiereigang und am Stadtbauamt, Kirchhofsalle 2.
 
Der Hintergrund für diese Veranstaltung
Der Herzinfarkt gehört weiterhin zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Der aktuelle „Herzbericht Deutschland 2016“ weist eine Sterblichkeit des akuten Herzinfarktes von 59 Verstorbenen pro 100.000 Einwohner und somit mehr als 100 Todesfälle durch akuten Herzinfarkt allein im Landkreis Ostholstein aus. Je eher es gelingt, das verschlossene Herzkranzgefäß mit einem Ballonkatheter zu eröffnen und damit die Durchblutung des Herzmuskels wieder herzustellen, umso besser ist die Prognose. Dadurch wird nicht nur die Sterblichkeit von Infarktpatienten gesenkt, sondern auch die Lebensqualität nach dem Infarktereignis verbessert. Neben einer optimierten Rettungskette, beispielsweise durch die Einrichtung eines 24-Stunden-Notfall-Ruf-Systems mit ständiger Herzkatheter-Bereitschaft, ist besonders wichtig, dass Betroffene die Warnsignale eines Herzinfarktes kennen und im Notfall schnell und richtig handeln. „Niemals zögern, Notruf (112) wählen“ lautet hier die lebensrettende Devise. Ziel des Aktionsbündnisses „Neustadt gegen den Herzinfarkt“ ist es, die Bevölkerung über Risiken, Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten von Herzerkrankungen und insbesondere dem akuten Herzinfarkt zu informieren und damit Hemmschwellen abzubauen.
 
Partner des Aktionsbündnisses „Neustadt gegen den Herzinfarkt“ sind die Deutsche Herzstiftung, Stadt Neustadt in Holstein, Schön Klinik Neustadt, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), Technisches Hilfswerk (THW), Die Seenotretter, Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Freiwillige Feuerwehr Neustadt in Holstein und das Ärzte-Netz Neustadt/Ostsee.
 
Weitere Informationen zur Veranstaltung erteilt Andrea Elisabeth Brunhöber, Stadtmarketingkoordinatorin, 04561/5399117, marketing@stadt-neustadt.de, www.stadt-neustadt.de (red)


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